Depression: Alle wichtigen Infos im Überblick

Depression: Alle wichtigen Infos im Überblick

Depressionen – sie gehören zu den häufigsten seelischen Erkrankungen. Manche Menschen beschreiben ihre Depression wie eine dunkle Schleierwolke, die sich über sie legt und jegliche Emotionen in Watte hüllt. Andere erklären, dass es sich anfühlt, als wenn der Hund oder Lieblingsmensch gestorben wäre und die Traurigkeit nicht etwa von Tag zu Tag leichter wird, sondern konstant schlecht bleibt. Tatsächlich können sich die Symptome bei Depression sehr unterschiedlich darstellen. Was Depressionen sind, wie du vorbeugen kannst und dir unter Umständen sogar selbst helfen kannst, bevor du zu einem Arzt gehst und Antidepressiva nimmst, erfährst du in diesem Beitrag.

Was ist eine Depression?

Depressive Störungen sind gekennzeichnet durch anhaltende Gefühle von Traurigkeit und Sinnlosigkeit sowie durch fehlenden Antrieb, sich mit Dingen oder Aktivitäten zu beschäftigen. Dazu gehören auch Aktivitäten, die früher eventuell großen Spaß gemacht haben. Depressionen sind keine vorübergehende trübe Stimmung, die fast jeder von Zeit zu Zeit erlebt, sondern eine komplexe psychische und körperliche Erkrankung, die den Alltag erheblich beeinträchtigt. Sie verdüstern nicht nur die Lebenseinstellung, sondern sind häufig auch durch Schlafstörungen, Energielosigkeit und Veränderungen des Appetits gekennzeichnet. Sie verändern die Struktur und Funktion der Nervenzellen, sodass die Art und Weise, wie das Gehirn Informationen und Erlebnisse verarbeitet, gestört wird.

Auch wenn Gefühle der Hoffnungslosigkeit und Wertlosigkeit entstehen, so ist die Depression dennoch eine behandelbare Erkrankung. Traditionell wird sie mit Psychotherapie, Medikamenten (Antidepressiva) oder einer Kombination aus beidem behandelt. Wenn du das Gefühl hast, an Depressionen zu leiden, dann sprich mit einem Arzt und Familie oder Freunden.

Jede belastende Situation kann zu einer Depression führen, wenn sie lange genug andauert. Dabei kann die belastende Situation verschiedene Ursachen haben, wie etwa ein Konflikt auf der Arbeit oder finanzielle Probleme. Sobald Gefühle der Hilflosigkeit hervorgerufen werden und die Fähigkeit diese Erfahrung kognitiv und emotional zu verarbeiten einen Menschen überfordert, wird ein Nährboden für eine Depression geschaffen. Da der Mensch grundsätzlich ein soziales Wesen ist, können Beziehungsschwierigkeiten, soziale Ablehnung und Trennungen Depressionen auslösen, selbst wenn sie eine Entlastung von Konflikten darstellen. Isolation und Einsamkeit sind wichtige Risikofaktoren, die zwar unabhängig von Alter oder Lebensphase auftreten, aber insbesondere für ältere Menschen ein besonderes Problem darstellen. Jede chronische Krankheit birgt ein überdurchschnittliches Depressionsrisiko, ebenso wie eine plötzliche lebensbedrohliche Erkrankung, z. B. ein Herzinfarkt oder die Diagnose Krebs. Jede dieser Erkrankungen – oder auch nur die Auseinandersetzung mit dieser – kann eine Abwärtsspirale aus Negativität, Hoffnungslosigkeit und Unbeweglichkeit auslösen, die für Depressionen typisch ist.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit an einer Depression zu erkranken?

Das Bundesministerium für Gesundheit sagt, dass schätzungsweise 16 bis 20 von 100 Menschen irgendwann in ihrem Leben mindestens einmal an einer Depression oder einer chronisch depressiven Verstimmung (Dysthymie) erkranken. Dabei sind Frauen häufiger betroffen als Männer und ältere Menschen öfter als junge.

Eine andere Statistik besagt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch im Laufe seines Lebens an einer Depression erkrankt, bei etwa 10 % liegt. Ob du also mit einer Chance von 1 zu 10 oder 1 zu 5 an Depressionen erkrankst, ist die eine Sache. Die Wahrscheinlichkeit erhöht sich jedoch, dass du jemand aus deinem Familien- oder Bekanntenkreis kennst, der erkranken könnte und schon mal einem Arzt konsultiert hat.

Grund genug also, sich mit dem Thema näher zu beschäftigen.

Welche Anzeichen lassen sich deuten? Bin ich depressiv?

Eine depressive Störung liegt in der Regel dann vor, wenn die Symptome mindestens 2 Wochen lang anhalten. Es handelt sich dabei nicht um ein Zeichen persönlicher Schwäche oder um einen Zustand, den man herbeisehnen oder wegwünschen kann. Depressionen treten in der Regel schubweise auf und dauern Wochen oder Monate an.

Typische Symptome einer Depression können sein:

  • gedrückte traurige Stimmung
  • Emotionslosigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Schlafstörungen
  • keinerlei Interesse für Dinge und Tätigkeiten, selbst nicht für die, die einem große Freude bereitet haben
  • extreme Müdigkeit, die nicht durch Schlaf gelindert werden kann

Depressionen können in unterschiedlichen Schweregraden auftreten:

  • leichte Depressionen
  • mittelgradige Depressionen
  • schwere Depressionen, auch „Major Depression“ genannt

Sie lassen sich aber auch nach ihrem zeitlichen Verlauf unterscheiden:

  • einmalige depressive Episode
  • wiederkehrende (rezidivierende) depressive Störungen
  • eine lang anhaltende depressive Verstimmung (Dysthymie) und chronische Depressionen

Auf der Seite der Deutschen Depressionshilfe kannst du einen anonymen Test ausfüllen, wenn du dir nicht sicher bist, ob du eventuell an einer Depression leidest. Du solltest deinen Hausarzt aufsuchen und über die Probleme und Symptome berichten. Er wird dich an einen Facharzt für Psychiatrie/Psychotherapie/Nervenheilkunde oder einen Psychotherapeuten übergeben. Das Ergebnis des Selbsttests kann vielleicht helfen einen Gesprächseinstieg beim Arzt zu finden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Verschiedene Arten von Depressionen erfordern unterschiedliche Behandlungen.

Leichte Depressionen können gelindert werden durch:

  • Aufklärung über die Krankheit und entsprechender Umgang damit
  • Änderungen der Lebensweise (z. B. regelmäßige körperliche Betätigung)
  • Psychologische Therapie durch einen Psychiater oder durch Online-Therapien.

Bei mittelschweren bis schweren Depressionen ist oftmals eine medikamentöse Behandlung erforderlich, die aber gut mit den anderen Behandlungen kombiniert werden kann.

Sowohl die kognitive Verhaltenstherapie als auch die interpersonelle Therapie sind vielfach erprobt und haben sich bei der Behandlung von Depressionen als wirksam erwiesen. Durch das Erlernen neuer Denk- und Verhaltensweisen vermittelt die kognitive Verhaltenstherapie den Menschen Fähigkeiten, um negative Denk- und Verhaltensweisen zu entschärfen. Die interpersonelle Therapie hilft den Betroffenen, gestörte persönliche Beziehungen, die ihre Depression verursachen oder verschlimmern können, zu verstehen und zu bewältigen.

Medikamente wie Antidepressiva wirken auf verschiedene neurochemische Substanzen – insbesondere Serotonin, Noradrenalin und Dopamin –, von denen bekannt ist, dass sie an der Übertragung von Signalen über verschiedene Gehirnkreisläufe beteiligt sind. Dennoch ist nicht ganz klar, wie sie wirken und warum es Wochen oder Monate dauern kann, bis sie eine positive Wirkung zeigen – das Gehirn ist eben ein hochkomplexes Organ. Auch scheinen sie zum Teil ein erhebliches Suchtpotenzial mit sich zu bringen, weshalb du sie nicht leichtfertig einnehmen solltest. Auch ein abruptes Beenden der Behandlung mit Antidepressiva ist nicht ratsam, da dies Entzugserscheinungen hervorrufen oder zu einem Rückfall führen kann.

Bei einigen Menschen, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, können sie sogar ungewollte Wirkungen zeigen. Die US-Arzneimittelbehörde FDA verlangt einen Warnhinweis auf allen Antidepressiva, um die Öffentlichkeit auf das potenziell erhöhte Risiko von Selbstmordgedanken oder -versuchen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufmerksam zu machen.

Kann ich mein Leben so führen, dass ich eine Depression vorbeugen kann?

Es gibt keine einzelne Ursache für Depressionen. Vielmehr gibt es Hinweise darauf, dass sie aus einer Kombination von genetischen, biologischen, umweltbedingten und psychologischen Faktoren resultieren.

Häufig gehen Erfahrungen wie Misserfolg, Ablehnung, soziale Isolation, Verlust eines geliebten Menschen, Frustration oder Enttäuschung in einer Beziehung oder bei der Verwirklichung eines anderen Lebensziels einer depressiven Episode voraus.

Viele Forscher sehen den negativen Stimmungszustand der Depression als ein schmerzhaftes Signal dafür, dass grundlegende psychologische Bedürfnisse nicht erfüllt werden und dass neue Strategien erforderlich sind. Sie gehen auch davon aus, dass Depressionen bis zu einem gewissen Grad aus einem Mangel an Fähigkeiten zur Verarbeitung negativer Gefühle resultieren.

Unglücklicherweise lassen sich manche Ereignisse im Leben nicht einfach umgehen oder vermeiden. Du kannst jedoch lernen, mit solchen Ereignissen und den einhergehenden Emotionen und Gefühlen besser umzugehen.

Auch negative Denkmuster und Überzeugungen können den Weg für Depressionen ebnen. Diese können beispielsweise mit der kognitiven Verhaltenstherapie verändert werden.

Sinnvolle Ziele im Leben zu haben und ihnen nachzugehen, ist ein weiteres wirksames “Antidepressivum”.

Stress als einer der Hauptauslöser für Depressionen

Die geistige Haltung spielt eine wichtige Rolle bei der Wahrnehmung von Stress. Menschen, die Stress als Herausforderung und nicht als Belastung sehen, entwickeln eher positive als negative Gefühle und erleben nicht die schädlichen Auswirkungen der Stresshormone auf Körper und Gehirn. Auch wenn es kaum möglich ist, das Ausmaß von Stress zu ändern, dem wir regelmäßig ausgesetzt sind, können wir mithilfe von verschiedenen Techniken die Stressreaktion mindern.

Meditation setzt sich genau deshalb immer durch und hat sich zu einer beliebten Praxis entwickelt, Stress zu reduzieren. Das Erlernen einer der verschiedenen Meditationsformen kann dich in die Lage versetzen, den Automatismus, mit dem du auf Stress reagierst, zu unterbrechen. Die Veränderung der Stresswahrnehmung, die Eindämmung der Stressreaktion durch Meditation und die Aneignung eines Repertoires von Strategien zur Stressbewältigung – all dies sind Möglichkeiten, die Stressbelastung zu verringern und sich vor Depressionen zu schützen. Lies hier mehr zu hilfreichen Tipps, die Meditation zu erlernen.

Achte auf deine Lebensstilfaktoren

Mit Lebensstilfaktoren bezeichnet man Aspekte des Lebensstils, die Einflüsse auf die Gesundheit haben. Dazu gehören vor allem:

  • Ernährung
  • Schlafverhalten
  • Bewegung bzw. Sport
  • Aufenthalt in der Natur, in der Sonne bzw. frischen Luft
  • Stress

Wenn du mehr über eine ausgewogene Ernährung erfahren möchtest, mit welchen Methoden du besser Schlafen kannst oder mit welchen Tipps du Stress abbauen kannst, dann könnten diese Artikel hilfreich für dich sein.

Weitere und weniger bekannte Faktoren sind unter anderem:

  • Umweltgifte
  • Lärmbelastung
  • soziale Faktoren (z. B. Arbeitslosigkeit, Vereinsamung)
  • mediale Reizüberflutung
  • ggf. der Umgang mit Genussmitteln und Drogen

Nährstoffe in der Ernährung

Die Wissenschaft weiß heutzutage, dass eine nährstoffreiche Ernährung einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden hat, körperlich und mental. So sind die B Vitamine beispielsweise sehr wichtig für das Nervensystem. Unser Gehirn besteht zu 20 % aus Cholesterin, das benötigen wir für die Bildung der Sexualhormone Östrogen und Testosteron sowie des Stresshormons Cortisol. Cholesterin ist außerdem unerlässlich für die Erzeugung des Sonnenhormons Vitamin D. Neben Vitamin D sind vor allem auch die fettlöslichen Vitamine A und K entscheidend für die mentale Gesundheit. Unter den wasserlöslichen Vitaminen sind einige B Vitamine von besonderer Bedeutung, nämlich B12, B6 und B9 (Folat / Folsäure). Natürlich spielen auch Mineralien wie Zink, Selen, Eisen und Magnesium eine große Rolle.

Wie du einen Mangel an Vitaminen oder Nährstoffen erkennen kannst und was du dagegen unternehmen kannst, erfährst du in den Artikeln Vitaminmangel und Nährstoffmangel.

Zu den nährstoffreichsten Lebensmitteln, die diese Nährstoffe enthalten, gehören Rindfleisch, Lamm, Geflügel, Leber, Austern, Sardinen, Muscheln, Lachs, Eier sowie Käse und Butter von Kühen aus Weidehaltung.

Bewegung ist eines der wirksamsten Mittel gegen Depressionen

Eine einfache Aktivität wie Spazierengehen regt sofort das Wachstum neuer Nervenzellverbindungen an – die Ausstiegshilfe aus der Depression. Darüber hinaus gibt jede Form von Bewegung dem Menschen das Gefühl, die Kontrolle über sein Leben zu haben. Studien zeigen, dass schon 15 Minuten körperliche Betätigung pro Tag positive Auswirkungen auf Stimmung, Energie und Schlaf haben können, und das sogar bei Menschen, die genetisch zu Depressionen neigen.

Da Depressionen den Menschen Motivation und Energie rauben, ist es wichtig, überhaupt irgendwo anzufangen. Irgendetwas zu tun, ist besser als nichts zu tun. Daher ruhig klein anfangen z.B. mit ein paar Minuten Gehen, Yoga oder Stretch-Übungen.

Ein regelmäßiger Schlafrhythmus ist hilfreich, denn Schlaf normalisiert viele durch Depressionen gestörte Körperfunktionen.

Depressionen führen dazu, dass Menschen sich abkapseln; sie verlieren das Interesse an Dingen, die sie tun, und ihre Welt zieht sich zusammen, was sie der notwendigen Quellen an Stimulation und Freude beraubt. Daher ist es in vielerlei Hinsicht von Vorteil, etwas zu unternehmen und soziale Kontakte zu pflegen – auch wenn dies konträr zu allen Instinkten ist, die man in dem Moment hat.

Sonnenlicht ist ein weiteres “Antidepressivum”, und eine ausreichende Sonneneinstrahlung trägt zur Aufrechterhaltung der Stimmung bei.

Achte auch auf deine Darmgesundheit

Eine durchlässig gewordene Darmbarriere, auch als Leaky Gut bekannt, kann Auswirkungen nach sich ziehen, die weit über den Magen-Darm-Trakt hinausgehen. Tatsächlich kann ein Leaky Gut eine der zugrunde liegenden Ursachen für Erkrankungen sein, die eine Störung der Blut-Hirn-Schranke zur Folge haben. Die Blut-Hirn-Schranke ist die Abgrenzung zwischen dem Blutkreislauf und dem Zentralnervensystem, wenn diese nicht mehr intakt ist, kann es zu Entzündungen im Gehirn kommen, die wiederum die mentale Gesundheit negativ beeinflussen. Studien zeigen aber auch, dass das Mikrobiom die Blut-Hirn-Schranke direkt beeinflussen kann. Ein ungesundes Mikrobiom kann zu einer erhöhten Durchlässigkeit führen. Ein ausgewogenes Darmmikrobiom kann andererseits dazu führen, dass sich die Schranke wieder zusammenzieht.

Kann ich mir durch gewisse Verhaltensweisen selbst helfen?

Die Erhaltung der geistigen Gesundheit ist eine Aufgabe, der sich jeder stellen muss. Genauso wie die meisten Menschen wissen, dass man etwas tun muss, um körperlich in Form zu bleiben, erfordert auch die geistige Gesundheit ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit und Training. Neben den genannten Lebensstilfaktoren, die während einer depressiven Episode umso wichtiger sind, kannst du einige andere Dinge tun.

Hier ein paar Beispiele:

  • Lieblingsmusik hören und danach tanzen
  • etwas Zeichnen oder Ausmalen
  • jemanden, der dir nahesteht, anrufen oder texten
  • alte Fotos anschauen bei denen du positive Gefühle verspürst
  • sanftes Yoga, einfache Dehnübungen, Tai Chi oder andere leichte sportliche Betätigungen
  • eine Runde um den Block gehen
  • Atemübungen
  • lustige Tiervideos auf YouTube schauen
  • kalt duschen
  • Journaling
  • ein Instrument spielen

Vermutlich werden dir nicht alle Dinge auf der Liste zusagen, aber suche dir doch ein paar Punkte heraus und mache dir eine Liste, die du am Kühlschrank oder auf deinem Smartphone schnell griffbereit hast.

Für Menschen mit Depressionen sind feste Routinen ebenfalls förderlich. Feste Zeiten für die Nahrungsaufnahme und den Schlaf haben sich als besonders hilfreich erwiesen.

Nimm dir in deinem Tagesablauf Zeit, um mit einem Haustier zu spielen, dich mit einem Freund auszutauschen oder etwas zu tun, was dir Spaß macht.

Und wenn du das Gefühl hast, dass du nicht vorankommst mit diesen Dingen, dann höre auf, es zu versuchen – zumindest für eine kleine Weile. Versuche stattdessen daran zu glauben und es dir wie ein Mantra immer wieder aufzusagen: Ich werde mich besser fühlen!

Fazit: Kümmere dich um dich!

Es gibt vieles, was du für ein gesundes Leben tun kannst. Am besten ist es natürlich, wenn du damit beginnst diese Dinge umzusetzen, solange es dir gut geht. Bist du erst einmal in einer depressiven Episode gefangen, dann überfordere dich nicht, sondern such dir Hilfe bei deinem Hausarzt oder Psychotherapeuten, denn eine Depression ist eine ernst zu nehmende Erkrankung.

Es gibt auch gute Online-Selbsthilfe-Programme. Versuche, Dinge zu unternehmen, am besten zusammen mit anderen. Isoliere dich nicht. Auf jeden Fall solltest du Dinge machen, die dir früher einmal Spaß bereitet haben, auch wenn du es eigentlich gerade nicht magst. Versuche, deine Situation anzunehmen, kritisiere dich nicht selbst dafür. Es gibt immer verschiedene Phasen im Leben, sie kommen zwar, aber gehen auch irgendwann wieder vorbei.

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Zeolith: Wirkung & Möglichkeiten

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Zeolith ist bekannt als der Meister der Entgiftung. Giftstoffe in der Umwelt, Stress, zu wenig Erholung und viele andere Dinge, die unser modernes Leben mit sich bringen, stören deinen Körper in seinen natürlichen Aufgaben und Prozessen. Daher ist es notwendig den Körper bei seiner Entgiftung zu unterstützen. Als fein vermahlene Mineralerde bindet es Giftstoffe, wie ein Schwamm Wasser, an sich und leitet sie aus dem Körper. Es ist, im Gegensatz zu Bentonit, ein vulkanisches Mineral, welches meistens als Pulver erhältlich ist. Überwiegend kommt Zeolith für naturheilpraktische und kosmetische Zwecke zum Einsatz. Besonders bei Magen-Darm bzw. Verdauungsbeschwerden kann Zeolith lindernd wirken. Die Zeolithe werden zudem als Wasserenthärter, als Katzenstreu, in Waschmitteln und als Katalysator in chemischen Reaktionen verwendet. Dieses Naturheilmittel überzeugt durch extrem vielseitige Einsatzmöglichkeiten, einem attraktiven Preis und eine hohe Wirksamkeit. Nicht verwunderlich, dass es auch als magisches Pulver bezeichnet wird. Es gibt mehr als 45 verschiedene, natürlich vorkommende Zeolithe, von denen insbesondere das Klinoptilolith-Zeolith zum Einnehmen in Form von CE-zertifizierten Medizinprodukten bekannt ist. Nur das kristalline Zeolith Klinoptilolith verbindet die Anforderungen an Wirkung und Sicherheit.

Was ist Zeolith?

Der Begriff lässt sich schnell erklären: Zeo (griechisch) steht für Sieden, Lithos – ebenfalls griechisch, bedeutet Stein. Demnach heißt Zeolith gesiedene bzw. gekochte Steine. Das Mineral ist bei Vulkanausbrüchen vor Millionen von Jahren entstanden, als sich glühende Lava ins Meer ergoss. Auf diese Weise konnte dieses mikroporöse Gestein entstehen. Die Besonderheit sind winzige Poren, die durch Gaseinschlüsse entstanden sind. Dabei bildete sich auch die charakteristische Kristallgitterstruktur, die bei den sogenannten Klinoptilolith-Zeolith zu finden ist, um den es in diesem Artikel hauptsächlich geht. Insbesondere der Klinoptilolith-Zeolith wird für seine überragenden Eigenschaften als Filter und Adsorber von Schadstoffen geschätzt.

Jenes netzartige Kristallgitter von Zeolith besteht aus Silizium und Aluminium, welches gegen zahlreiche äußere Einflüsse resistent ist. So erklärt sich, dass Magensäure und andere Verdauungssäfte der Struktur nichts anhaben können und du deshalb auch keine Aluminiumaufnahme befürchten musst. Zwischen den Hohlräumen des Kristallgitters befinden sich Kationen (positiv geladene Teilchen), von Calcium, Magnesium, Eisen, Natrium und Kalium. Das Gitter selbst ist negativ geladen, weshalb Zeolith so gut entgiften kann.

Zeolith wird heutzutage sogar künstlich hergestellt, nach Vorbild des natürlichen Zeoliths. Ganz gezielt wird dies bei Autos, die bleifrei fahren, eingesetzt. Das Blei wird mithilfe des künstlichen Zeoliths aus dem Kraftstoff entfernt. Wenn du noch mehr über die Eigenschaften und Anwendung von Zeolith erfahren möchtest, dann empfehle ich dir aus meinem Podcast die Folgen 226 – 228. Darin spreche ich mit Prof. Dr. med. Karl Hecht über Zeolith und Vulkangesteine. Dieser Mann weiß vermutlich mehr darüber, als irgendjemand sonst auf diesem Planeten. Er hat nicht nur eigene Erfahrungen mit Zeolith, sondern forscht auch seit vielen Jahren damit und hat einige Bücher darüber geschrieben. Er ist Professor für Neurophysiologie und emeritierter Professor für experimentelle und klinische pathologische Physiologie der Charité zu Berlin. Er ist Mitglied der internationalen Akademie für Astronautik, Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften und Ehrenpräsident der europäischen Akademie für medizinische Prävention.

Welche Wirkung hat es im Körper?

In der Alternativmedizin kommt Zeolith seit vielen Jahren zum Einsatz. Das mineralische Pulver besitzt durch seine mikroporöse Oberfläche schwammähnliche Eigenschaften. So kann es Giftstoffe binden und transportieren. Aufgrund seiner vielen inneren Hohlräume und Kanäle ist das Mineral außerdem dazu fähig, eine große Menge an Flüssigkeit aufzunehmen und darin enthaltenen Elemente an sich zu binden.

Wirkung und Eigenschaften von Zeolith:

  • Entfernt Schwermetalle (z.B. Quecksilber, Arsen, Blei, Aluminium)
  • Entfernt Pestizide (giftige Wirkstoffe in Pflanzenschutzmitteln) 
  • Bindet Zytokine (entzündungsfördernde Stoffe)
  • Bindet Mykotoxine (sekundäre Stoffwechselprodukte aus Schimmelpilzen)
  • Wirkt gegen Pilzerkrankungen (z.B. Fußpilz)
  • Erhöht den Antioxidantien-Gehalt im Körper
  • Bindet freie Radikale
  • Reguliert den pH-Wert, wirkt entsäuernd
  • Hilft bei einem „Kater“ nach Alkoholgenuss
  • Unterstützt allgemein das Krebsrisiko zu senken
  • Reduziert Allergie-Symptome
  • Erhöht die Funktion des Immunsystems durch die Entgiftung von Toxinen, Viren, Hefen, Bakterien und Pilze (welche das Immunsystem beeinträchtigen)
  • Wirkt gegen Durchfall bei einer Lebensmittelvergiftung
  • Lindert bei Verdauungsbeschwerden, und auch bei übermäßiger Gasbildung (Methan) im Darm

Zeolith ist als Nahrungsergänzung für Tiere längst bekannt und akzeptiert. Denn auch Tiere haben mit Giftstoffen zu kämpfen. Aber auch als eine hoch bioverfügbare, natürliche Form von Silizium, die die Gesundheit von Knochen, Sehnen und Bindegewebe unterstützt, wird Zeolith eingenommen.
Bis zu 30 Mineralien kommen in einigen Zeolith Arten vor, je nach Herkunft. Diese nimmt der Körper im Rahmen des Ionenaustausch quasi von selbst auf. Und wer Gifte im Körper hat, der hat auch immer einen Mangel an Mineralien. Diese können durch Zeolith wieder dem eigenen Organismus zurückgeführt werden. Calcium, Magnesium, Natrium, Kalium und vor allem Siliziumdioxid. 65 – 70 % Siliziumdioxid sind in Zeolith enthalten.

Im Rahmen von Darmsanierungen wird oft Zeolith, Bentonit oder eine andere Heilerde eingesetzt. Zeolith absorbiert positiv geladene Stoffe, wozu die schädlichen Bakterien im Darm zählen. Sie zeichnen sich durch positiv geladene Ionen aus, und werden somit an das Zeolith gebunden. Die guten Bakterien werden dabei nicht aufgenommen, denn sie sind negativ geladen. Dadurch können sich Darm und Mikrobiom erholen und regenerieren. Dieselbe Wirkung hat das Zeolith auf Schwermetalle. Er zieht durch seine negative Ladung die positiv geladenen Schwermetalle und Giftstoffe an wie ein Magnet, und bindet sie auf seinem Weg durch den Darm bis es über den Stuhl wieder ausgeschieden wird. Zudem hilft die Katalysatorfunktion, dem menschlichen Körper dabei die Verdauung zu verbessern.

Welche entgiftenden Eigenschaften hat es?

Zeolith entgiftet über zwei verschiedene Wege:

  1. Adsorption
  2. Ionenaustausch

Mit der Adsorption entgiftet Zeolith Bakteriengifte, Zytokine, freie Radikale und Stoffwechselabfallprodukte. Auch sogenannte niedermolekulare Stoffe werden mithilfe der Adsorption gebunden. Niedermolekulare Stoffe sind beispielsweise Wasser, Ammoniak oder Darmgase.

Schwermetalle und radioaktive Elemente entgiftet Zeolith über den Ionenaustausch. Schadstoffe wandern in das Kristallgitter hinein, während Mineralstoffe heraus wandern. Die Giftstoffe im Körper sind positiv geladen, weshalb sie eine große Anziehung zu den negativ geladenen Kristallgittern des Zeoliths haben.
Und die sich im Kristallgitter befindlichen Mineralien werden wiederum von organischen Stoffen im Organismus angezogen. Daher ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass essenzielle Mineralstoffe an Zeolith gebunden werden und man einen Mineralstoffmangel erleiden könnte.

Wie sollte man es einnehmen?

Zeolith verwende ich sowohl für die äußerliche als auch innerliche Anwendung.

Die allgemeine Einnahme zur Entgiftung erfolgt folgendermaßen:

  • 1 – 2 x täglich 1 Teelöffel Zeolith Pulver in ein Glas Saft oder Wasser verrühren
  • Morgens vor dem Frühstück bzw. abends vor dem zu Bett gehen einnehmen
  • Immer auf leeren Magen trinken, und mit Abstand von 1,5 Stunden
  • Zusätzlich direkt nach der Zeolith-Einnahme ein weiteres Glas Wasser hinterher trinken.

Während der Einnahme täglich ausreichend Wasser zu sich nehmen: 2 – 3 Liter sollten es laut Prof. em. Prof. Dr. med. Karl Hecht schon sein. Er empfiehlt sogar die Zeolith Suspension auf sehr langsame Weise zu trinken. Und zwar so, dass man diese, Schluck für Schluck für 15 Sekunden im Mund hält, und erst dann runterschluckt. Die Suspension immer wieder mit dem Löffel umrühren, und fortsetzen bis das ganze Glas leer ist. Da die Leber zwischen 1 und 3 Uhr nachts ihre größte Aktivität hat, erreichst du eine besonders große Wirkung, wenn du abends vor dem Schlafen die Zeolith Suspension trinkst.

Bei Hauterkrankungen wie Schuppenflechte und Neurodermitis empfiehlt sich Zeolith als Badezusatz (1 – 3 Esslöffel Zeolithpulver). Durch das Zeolith wird das Wasser weicher und dies erhöht wiederum die Hautfeuchtigkeit. Du kannst Zeolith außerdem deiner üblichen Hautsalbe beimengen (maximal 10 % Zeolith Anteil). Zusätzlich würde ich Zeolith innerlich einnehmen, und zwar 3x täglich einen halben Teelöffel wie oben beschrieben.

Bei offenen Wunden oder Ekzemen würde ich auch die äußere Behandlung empfehlen. Du solltest zunächst die betroffenen Stellen desinfizieren und anschließend mit einem sterilen Tuch abtrocknen bzw. abduschen, wenn die Stellen größer sind. Anschließend trägst du eine Schicht des Zeolithpulvers auf und bedeckst sie mit einer Mullbinde. Wiederhole dies mindestens 2x am Tag, bis die Krankheitszeichen verschwinden.

Bei Akne kannst du das Zeolith-Pulver direkt auf die betroffenen entzündeten Stellen auftragen. Ähnlich wie Heilerde kannst du es mit etwas Wasser zu einer Art Brei vermischen und dann als Maske auf der Haut aufgetragen.

Solltest du unter Candida leiden, dann empfehle ich dir Mundspülungen mit 1 Teelöffel Zeolith Pulver in 100ml Wasser vermischt. Zusätzlich kannst du das Zeolithpulver auch der Zahnpasta beimengen und dir damit die Zähne putzen. Damit rückst du auch dem Zahnbelag (Plaque) zu Leibe. Eine mögliche Zahnpasta Variante könnte so aussehen:

  • 5 Esslöffel Kokosöl – erwärmen bis es flüssig ist
  • 1 Esslöffel Xylit
  • ½ Teelöffel Zeolith
  • 3 Tropfen Pfefferminzöl
  • 1- 2 Oregano Öl
  • alles gut verrühren und erkalten lassen

Welche Nebenwirkungen gibt es?

Skeptikern zufolge können ein paar Nebenwirkungen auftreten:

  • Kann beim Einatmen Lungenschäden verursachen
  • Kann die Aufnahme von Medikamenten und Nährstoffen blockieren
  • Kann mit Schwermetallen belastet sein

Natürlich solltest du das feine Pulver niemals einatmen und beim Anrühren von Cremes und Pasten vorsichtshalber eine Maske tragen. Aufgrund der entgiftenden und bindenden Eigenschaften solltest du auch immer circa 1 Stunde Abstand zur Einnahme von Medikamenten und Nahrungsergänzung halten.

Du solltest auch wirklich immer ausreichend Wasser trinken bei der Einnahme von Zeolith. Andernfalls können leichte Dehydrierungserscheinungen auftreten. Es kommt mitunter auch manchmal zu Magen-Darm-Beschwerden wie Verstopfungen oder Durchfall, insbesondere bei sensiblen Menschen oder zu hoher Dosierung.
Und auch wenn es eigentlich keine Nebenwirkung, sondern ein gewünschter Effekt ist, so könnte ich auch die Entgiftungserscheinungen wie Hautunreinheiten dazu zählen.

Achte immer darauf, dass du gute Qualität einkaufst, die sich durch optimale Rohstoffqualität und Vermahlung kennzeichnet. Zeolith ist kein Nahrungsergänzungsmittel und wird auch nicht als solches geprüft oder zugelassen. Nur zugelassene Medizinprodukte (ZeolithMed) mit dem CE-Zeichen, sind vertrauenswürdig, denn bei denen wurden das Herstellungsverfahren, die Inhaltsstoffe sowie die Herkunft überprüft. Und zudem ist die richtige Größe des Pulvers enorm wichtig, der Vermahlungsgrad darf nicht zu fein und auch nicht zu grob sein. Bei einer idealen Korngröße zwischen 6 und 10 Mikrometern erfolgt der beste Ionenaustausch und somit die beste Wirkung des Pulvers. Bei Nanogröße, also kleiner als 5 Mikrometer, besteht die Gefahr, dass die winzigen Partikel die Darmwand passieren.

Ich kann dir Zeolith zur Entgiftung wärmstens empfehlen.

Ich kann dir Zeolith wärmstens empfehlen, denn damit kannst du regelmäßig Giftstoffe aus dem Körper ausleiten, und dies ohne Nebenwirkungen (richtige Anwendung und Produktqualität vorausgesetzt). Ich denke, dass der Spruch „Dreck reinigt den Magen“ viel mit der Wirkung von Zeolith und anderen Heilerden zu tun hat. Es gibt äußerst viele positive Erfahrungsberichte und Anwendungsbereiche für Zeolith. Wir sind heutzutage leider einer größeren Belastung durch Umweltgifte ausgesetzt, als noch vor 100 Jahren. Da unsere Körper daran noch gar nicht angepasst sein können, ist es allein deshalb schon eine gute Idee die Entgiftungsfunktionen zu unterstützen. Mit Zeolith hast du ein wunderbares Naturmittel, welches dir gleichzeitig noch Mineralien liefert. Wenn du Zeolith bzw. Klinoptilolith verwenden möchtest: Bespreche dies sicherheitshalber vorher mit dem Arzt.

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Alles, was du über den Mandelpilz wissen solltest

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Noch nie etwas vom Mandelpilz gehört? Dann wird es nun aber Zeit! Der Mandelpilz gehört zu den Heil- und Vitalpilzen und ist ein wahrer Segen für deine Gesundheit. Was genau dahintersteckt, wie du ihn zubereitest und welche Vorteile durch den Mandelpilz gewinnen kannst, erfährst du in diesem Artikel!

Was ist ein Mandelpilz?

Der Mandelpilz sieht optisch nicht, wie du annehmen könntest, aus wie eine Mandel, sondern vielmehr wie ein klassischer Champignon. Dies liegt auch daran, da er zu der Gattung Champignons gehört. Den Namen bekam er schließlich durch seinen Geruch, welcher an Mandeln erinnert. Der Mandelpilz ist auch unter der Bezeichnung “Mandel-Egerling” bekannt und zählt zu den Heilpilzen. Ihm werden viele heilende Wirkungen nachgesagt, auf die wir im Folgenden näher eingehen wollen.

Wo kommt der Mandelpilz her?

Der Mandelpilz kommt ursprünglich aus Brasilien und wurde dort sogar mehrfach entdeckt! Da er im Gegensatz zu so vielen anderen Pilzen die Sonne nutzt, um zu wachsen, ist er in Brasilien auch unter dem Namen “Sonnenpilz” bekannt. Vor allem im Regenwald ist er weitverbreitet und wird dort noch bis heute für viele Tinkturen und Heilkuren verwendet.

Ursprünglich kommt der Pilz zwar aus Brasilien, doch wurde er auch in Nordamerika entdeckt. Der Forscher William Alphons Murrill entdeckte ihn in Florida und gab ihm 1947 den Namen Agaricus Blazei Murrill. Der Forscher machte allerdings keine konkreten Experimente mit dem Pilz, sondern dokumentierte lediglich das Äußere. Aus diesem Grund war zu diesem Zeitpunkt bisher noch nichts über seine heilende Wirkung in der westlichen Welt bekannt.

Ohne das Wissen, dass der Mandelpilz bereits entdeckt wurde, dokumentierte der japanische Forscher Takatoshi Furumoto den Pilz in einem Vorort der brasilianischen Stadt São Paulo im Jahre 1960. Fünf Jahre später begann er die konkrete Forschung des Pilzes in Japan. Seither gehört der Mandelpilz zu einer der bekanntesten und beliebtesten Heilpilze und kann roh, in Kapseln oder auch als Serum gekauft werden.

Wie gesund ist der Vitalpilz?

Wie bereits erwähnt ist der Mandelpilz besonders beliebt in der Regenwaldregion, doch schwappt er nun auch vermehrt in die westliche Welt über. Das liegt vor allem an den vielen gesundheitlichen Vorzügen, die mit diesem Heilpilz einhergehen. Der Agaricus Blazei Murrill Trockenpilz hat den Vorteil gegenüber anderen Heilpilzen, dass er durch sein Mandelaroma besonders einfach in den Alltag zu implementieren ist. Statt einen starken, unangenehmen Geschmack, lässt er sich leicht in Gerichte einbauen und schmeckt dazu auch noch gut! Auf welche gesundheitlichen Vorteile, du dich bei dem Agaricus Blazei Murrill Heilpilz freuen kannst, erfährst du hier!

Stärkung des Immunsystems

Wie viele andere Heilpilze ist der Mandelpilz ein wahrere Segen für das Immunsystem! Zwar wurde versucht den Agaricus Blazei Murrill Trockenpilz in einer Studie im Jahre 2010 konkret zu definieren und die Wirkung auf das Immunsystem zu kontrollieren, doch gab es keine eindeutige Antwort wieso der Heilpilz so gut für das Immunsystem ist. Es wird vermutet, dass dies vor allem an der Produktion von Zytokinen liegt, denn diese sind Botenstoffe, welche Informationen an das Immunsystem weiterleiten.

Zudem unterstützt der Heilpilz die Reaktion des Immunsystems auf Krankheitserreger, wie Bakterien und Viren. Das ist nicht alles, denn wenn das Immunsystem einmal aktiv ist, helfen die Nährstoffe im Agaricus Blazei Murrill Trockenpilz die Balance wieder aufzubauen und ein Gleichgewicht im Immunsystem aufzubauen. Durch all diese Vorzüge ist der Mandelpilz nicht nur sinnvoll um dein Immunsystem zu unterstützen, sondern zugleich auch, um Autoimmunkrankheiten in den Griff zu bekommen.

Schutz der Leber

Die Leber ist eine wahre Wunderwaffe gegen Giftstoffe im Körper. Ohne die Leber wären wir Viren, Bakterien und Schadstoffen ohne Schutz ausgeliefert, sodass wir uns gut um die Gesundheit der Leber kümmern sollten. Wenn diese aber durch Krankheiten und einem ungesunden Lebensstil zu stark angegriffen und beansprucht wird, kann die Entgiftungsfähigkeit der Leber stark eingeschränkt werden und so wird der Körper nicht mehr ideal geschützt. Der Agaricus Blazei Murrill Heilpilz kann hierbei die Gesundheit der Leber wieder aufbauen und diese vor Überlastung schützen. Der Pilz wirkt sich antioxidativ auf die Leber aus und hilft bei der Entgiftung.

Wirksam gegen Krebszellen

Zwar gibt es aktuell noch keine Studien, welche die Wirksamkeit des Mandelpilzes auf die Krebszellen untersucht hat, doch wird den Pilz nachgesagt Krebszellen zu hemmen. Nicht nur das, er soll sogar die Apoptose der Krebszellen animieren, dies beschreibt die Selbstzerstörung der Zellen.

Unterstützung der Darmflora

Wenn du den Agaricus Blazei Murrill Heilpilz konsumierst, dann kann nicht der ganze Pilz verdaut werden. Dies hat zur Folge, dass Reste des Pilzes im Darm bleiben und dort als Nahrung für Darmbakterien verwendet werden. Dieser Vorgang unterstützt nicht nur die Gesundheit der Darmbakterien, sondern bringt deine Darmflora wieder in Balance. Durch eine ausgeglichene Darmflora kannst du Übergewicht, Diabetes und Stoffwechselerkrankungen vorbeugen. Wenn du bereits an Darmerkrankungen leidest, kann der Mandelpilz dir auch weiterhelfen.

Zubereitung des Mandelpilzes

Du hast Lust den Mandelpilz einmal selbst zu testen, doch weist nicht wie du das Mandelaroma in deine Ernährung einbauen kannst und wie es üblich ist den Heilpilz zu konsumieren? Dann bist du hier genau richtig! Wir möchten dir Tipps und Tricks geben, wie der Agaricus Blazei Murrill Trockenpilz leicht in deinen Alltag und deine Ernährung implementiert werden kann.

Der Agaricus Blazei Murrill Trockenpilz ist nicht nur ein wahres Wunder für deine Gesundheit, sondern vor allem in asiatischen Ländern, sowie den USA ein beliebter Pilz für Speisen. Das Mandelaroma macht es möglich! Durch die längeren Importwege empfehlen wir dir, den Agaricus Blazei Murrill Pilz als Pulver zu kaufen. Nicht nur ist das besser für die Umwelt, sondern vor allem kannst du das Pulver länger lagern und musst nicht stetig den Pilz frisch kaufen. Das Pulver kannst du dann beispielsweise in einen Smoothie mischen oder auch Salate, sowie Soßen damit bestücken.

Falls dir der Geschmack doch nicht zusagt, gibt es das Agaricus Blazei Murrill Nahrungsergänzungsmittel auch in Form von Kapseln oder Extrakt. Das Extrakt ist meistens teurer, doch benötigst du durch die hohe Konzentration lediglich einen Tropfen. Diesen kannst du beispielsweise in einem Tee geben und am Ende, oder Anfang des Tages konsumieren. Ähnlich kannst du auch das Nahrungsergänzungsmittel in Kapseln in deinen Alltag einbauen.

Wenn du den Agaricus Blazei Murrill Heilpilz lieber frisch essen möchtest, hast du die Option, dir den Pilz selber anzubauen oder importieren zu lassen. Der Mandelpilz kann genauso in die Ernährung eingebaut werden, wie du es auch bei einem Champignon machen würdest. Sei es als Beilage, als Teil einer Soße oder auch geröstet im Backofen. Hier bist du wirklich frei. Werde kreativ und finde deinen Geschmack!

Solltest du auf den Mandelpilz setzen?

Wie du siehst, ist der Mandelpilz eine wirkliche Geheimwaffe, wenn es um die Gesundheit und leichte Implementierung in deine Ernährung geht. Ob bei Verdauungsproblemen oder als Unterstützung für deine Leber, mit dem Mandelpilz bist du an der richtigen Adresse. Das Tolle ist nicht nur, dass er sehr gesund ist, sondern zugleich schmeckt er durch das Mandelaroma auch noch sehr gut.

Wenn du kein großer Fan von Mandelaroma bist, dann heißt es dennoch nicht den Kopf in den Sand zu stecken, denn den Mandelpilz musst du nicht roh oder gekocht essen. Kaufe diesen viel mehr in Form von Extrakt oder Nahrungsergänzungsmittel. Hier kannst du die gesundheitlichen Vorteile genießen, ohne den Pilz kochen zu müssen. Dies geht nicht nur schneller, sondern ist zugleich auch besser für die Umwelt.

Falls du dir nicht sicher bist, ob der Mandelpilz die richtige Option für dich ist oder ob du diesen überhaupt magst, raten wir dir ein asiatisches Restaurant aufzusuchen. Vor allem in der koreanischen und japanischen Küche wird der Agaricus Blazei Murrill Pilz gerne verwendet. So kannst du ihn einmal probieren, bevor du dich selber an ein Rezept wagst.

So oder so, hoffe ich dir mit diesem Artikel den Mandelpilz schmackhaft gemacht zu haben und dir unsere Tipps weiterhelfen, wie du diesen ganz einfach selber in deine Ernährung einbauen kannst.

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Was hat es mit der Zitronen Knoblauch Kur auf sich?

Was hat es mit der Zitronen Knoblauch Kur auf sich?

Dem Körper mal wieder eine Auszeit gönnen und bei der Regeneration unterstützen? Dies verspricht die Zitronen Knoblauch Kur. Was das genau ist, welche Vorteile du aus dieser Kur ziehen kannst und wie du diese am besten umsetzt, erfährst du in diesem Artikel.

Was ist eine Zitronen Knoblauch Kur?

Schon seit Jahrhunderten schwören Menschen auf Kuren, sei es eine Fastenkur, eine Saftkur oder auch die Zitronen Knoblauch Kur. Vor allem die Knoblauchzehe wird schon in vergangene Zeiten als wahres Wundermittel gepriesen und nun auch in Form einer Kur dem Körper hinzugefügt. Knoblauch ist sicherlich Geschmackssache und gibt deinem Essen eine gewisse Würze, doch diese Zehe kann noch viel mehr.

Bei der Zitronen Knoblauch Kur kombinieren wir Knoblauch mit Zitrone, welche dann dem Körper nicht nur die vielen gesundheitlichen Vorteile des Knoblauchs näher bringt, sondern uns auch noch einen wahren Vitamin C Kick beschert. Viele Menschen schwören bereits auf die Zitronen Knoblauch Kur und ihre vielen gesundheitlichen Vorteile. Ob gegen Verkalkungen oder als wahres Verjüngung Getränk, die Zitronen Knoblauch Kur hat wirklich etwas drauf!

Woher kommt die Idee?

Zitrone und Knoblauch? Jetzt fragst du dich sicher „Wer kam überhaupt auf diese verrückte Idee?“ Legitime Frage, doch leider kann ich sie nicht beantworten. Wie, wo und warum diese Idee entwickelt wurde, steht in den Sternen und kann leider nicht nachvollzogen werden. Es wird vermutet, dass der Ursprung im Mittelmeerraum liegt, da hier die Verwendung von Knoblauch besonders beliebt war. Dies zeigte sich schon in der Sklavenarbeit, welche damals in Ägypten verrichtet wurde. Hier wurde den Sklaven Knoblauch zu Stärkung gegeben, sodass diese ihre Arbeit mit mehr Energie ausüben konnten.

Auf der anderen Seite könnte der Ursprung aber auch in Asien liegen, da die Zitrone eher weniger im Mittelmeerraum verbreitet war. Erst vor circa 1000 Jahren hat es die Zitrone in den europäischen Raum geschafft. Da ich allerdings nicht thematisieren kann, wann die Zitronen Knoblauch Kur entwickelt wurde, kann es auch sein, dass die Entstehung sich erst kürzlich entwickelt hat. So oder so basiert dies nur auf Spekulationen und kann nicht bewiesen werden.

Wie wendest du die Kur an?

Du möchtest die Zitronen Knoblauch Kur einmal selbst auszuprobieren, doch weißt nicht so recht wie das funktioniert? Statt wie eine Fastenkur auf jegliche Lebensmittel zu verzichten, ist es viel einfacher die Zitronen Knoblauch Kur in den Alltag zu implementieren. Diese Art der Kur sollte am Stück maximal 3 Wochen durchgeführt werden. Im Anschluss an die Anwendung solltest du eine Woche pausieren und dann kannst du gerne eine weitere dreiwöchige Kur starten. Am besten ist es, wenn du die Zitronen Knoblauch Kur jeden morgen auf leeren Magen, kurz nach dem Aufstehen, einnimmst. Hierfür reicht die Menge eines Schnapsglases.

Wirkung der Zitronen Knoblauch Kur

Die Frage ist nun „Wieso solltest du überhaupt die Zitronen Knoblauch Kur nutzen?“ Mit der Anwendung dieser Kur kommen viele Vorteile, die sich sehen lassen können. Welche das genau sind, möchte ich dir hier gerne vorstellen.

Unterstützt das Herz-Kreislaufsystem

Knoblauch ist sehr gut für dein Herz-Kreislaufsystem und kann dir dabei helfen deinen Blutdruck in den Griff zu bekommen. Dies wurde in einigen Studien belegt und unterstützt demnach auch die heilende Wirkung der Zitronen Knoblauch Kur.

Soll den Körper entkalken

Ob durch einen Mangel an Bewegung oder Krankheiten, es kann dazu kommen, dass sich unsere Arterien verkalken. Die Kur soll mit ihrer Flüssigkeit diese Verkalkungen auflösen und die Arterien von innen reinigen.

Besonders die Zitrone, inklusive Zitronenschale (die bei der Zitronen Knoblauch Kur verwendet wird), enthalten viele Wirkstoffe, darunter das Vitamin C, sowie die pflanzlichen Stoffe Flavonoide Naringenin und Hesperetin, welche eine antioxidative Wirkung bereithalten.

Vor allem, wenn unser Körper viel unter Stress steht, kann diese Zitronen Knoblauch Kur nicht nur dem Stress entgegenwirken, sondern zugleich die daraus resultierenden Krankheiten, wie die Arterienverkalkung behandeln. Auch als Präventionsmaßnahme gegen die Verkalkung hilft diese Art der Kur.

Balanciert den Blutzuckerspiegel aus

Im Gegensatz zu anderen Schalen hat die Zitronenschale viele wichtige Nährstoffe zu bieten. Darunter vor allem die Flavonoide. Diese sollen den Blutzuckerspiegel wieder ausbalancieren und so einen der größten Risikofaktoren für die Arterienverkalkung in den Griff bekommen. Nicht nur das, denn sie sollen auch das Blut verdünnen und so ebenfalls vor der Verkalkung schützen.

Gilt als Verjüngungskur

Stress lässt uns altern! Die Kombination aus Zitrone und Knoblauch soll nicht nur vor der Verkalkung unserer Arterien schützen und unseren Blutzuckerspiegel ausbalancieren, sondern auch mit Stress im Körper umgehen.

Peppe deine Zitronen Knoblauch Kur auf!

Zitronen und Knoblauch sind bereits sehr gesunde und natürliche Heilmittel, doch kannst du noch weitere gesunde Lebensmittel und Gewürze hinzugeben, wie Ingwer und Kurkuma, sodass sich die positive Wirkung noch weiter verstärkt. Beispielsweise wirkt Ingwer besonders entzündungshemmend und soll sogar Krebs vorbeugen.

Das solltest du beachten

Die Umsetzung der Kur ist sehr einfach, doch dennoch gibt es die ein oder andere Sache, die du beachten solltest. Hier möchte ich dir diese näher bringen, sodass bei deiner Kur nichts im Wege steht.

Die Kur nicht zu lange kochen

Im Rezept erfährst du genau, wie du die Zitronen Knoblauch Kur erstellst, doch ein typischer Anfängerfehler ist es, die Mischung zu lange zu kochen. Beachte, dass du die Mischung nicht kochen, sondern lediglich aufkochen sollst. Wenn du diese nämlich zu lange kochst, kann es dazu kommen, dass dir die wichtigen Nährstoffe verloren gehen und die Kur daher weniger wirksam ist.

Knoblauch Allergie

Tatsächlich gibt es so was wie eine Knoblauch-Allergie. Wenn du bereits vorher Probleme mit Knoblauch hattest, kann es sein, dass du von dieser Allergie betroffen bist. Sollte dies der Fall sein, rate ich dir von dieser Art Kur ab.

Menschen, die einen Blutverdünner einnehmen

Knoblauch hat die Eigenschaft das Blut zu verdünnen. Wenn du daher bereits Blutverdünner einnimmst, kann die Wirkung zu stark sein. Solltest du aktuell einen Blutverdünner einnehmen, dann kontaktiere deinen Arzt, sodass dieser dich beraten kann, ob du die Zitronen Knoblauch Kur nutzen kannst oder eben nicht.

Bei Einnahme diverser Medikamente

Du nimmst gerade Medikamente ein? Dann kontaktiere deinen Arzt, bevor du die Zitronen Knoblauch Kur durchgeführt. Dieser kann dich individuell beraten und schauen, ob du die Kur problemlos durchführen kannst.

Rezept für das Zitronen Knoblauch Getränk

Du möchtest die Zitronen Knoblauch Kur einmal selber probieren und dir einen Eindruck machen, wie gut diese wirkt und wie leicht sie sich in deinen Alltag implementieren lässt? Dann möchte ich hier ein sehr einfaches Rezept mit dir teilen. Vorab ist es wichtig, dass du nur unbehandelte, Bio-Lebensmittel verwendest, denn was du sicherlich nicht willst, sind Schadstoffe in deiner Kur!

Was benötigst du?

  • 5 Bio Zitronen
  • circa 2 Bio Knoblauchknollen
  • 1 Liter Wasser

So funktioniert die Zubereitung der Zitronen Knoblauch Kur:

Reinige die Zitronen ausgiebig unter Wasser und schneide sie in viertel. Nun musst du die Knoblauch-Knollen öffnen und die Zehen entfernen. Du solltest um die 30 Zehen haben und musst diese von der Schale befreien. Gib die Zitrone und die Knoblauchzehen in einen Mixer und zerkleinern die Zutaten. Gib die Mischung aus dem Mixer in einen Topf und erhitze sie mit einem Liter Wasser. Wichtig ist die Zitronen-Knoblauch-Wasser-Mischung nicht lange im Topf zu kochen, sondern lediglich kurz aufzukochen. Nun nimm die Mischung vom Herd und lasse sie abkühlen. Im Anschluss gib die Mischung durch ein Sieb und schon hast du den Saft für die Kur hergestellt. Gerne kannst du die Flüssigkeit in eine Flasche geben und die Flasche im Kühlschrank bereitstellen.

Aufbewahrung: Haltbarkeit

Gute Nachricht: Du musst die Kur nicht täglich neu zubereiten! Diese Mischung aus den Wunder-Zutaten hält sich circa 3 Wochen im Kühlschrank. Im Gegensatz zu Saft oder Wasserkuren kannst du diese Zitronen Knoblauch Kur einfach in deinen Alltag einbauen und dich wie gewohnt ernähren. Es empfiehlt sich nach dem Aufstehen am Morgen ein Schnapsglas von der Zitronen Knoblauch Kur zu konsumieren und dies für circa 2 bis 3 Wochen. Mache im Anschluss eine Woche Pause und koche dir dann eine neue Kur für weitere 2 bis 3 Wochen Nutzung.

Gerne kannst du deine Kur auch mit weiteren Gewürzen und Lebensmitteln, wie Honig, Kurkuma oder Ingwer vermischen. Werde kreativ und probiere neue Optionen aus!

Mehr Frische und Vitalität durch die Zitronen Knoblauch Kur!

Mit Zitrone und Knoblauch die eigene Gesundheit boosten? Ja, das ist möglich und gar nicht mal so schwer! Sicherlich kennst du die Zitrone bereits als Heilmittel bei Grippe und Erkältungen, doch diese gelbe Frucht kann so viel mehr. Statt wie beispielsweise beim Zitronentee lediglich den Saft zu verwenden, nutzt du die ganze Frucht inklusive Schale für deine Zitronen Knoblauch Kur. Hier verstecken sich viele tolle Nährstoffe, die nicht nur als Präventionsmaßnahme gegen verkalkte Arterien wirken, sondern sogar verjüngen sollen.

Nicht nur die Zitrone hat echt was drauf, sondern auch der Knoblauch. Dieser hilft ebenfalls gegen verkalkte Arterien und zugleich unterstützt er dein Herz-Kreislaufsystem. Die Kombination dieser beiden Heilmittel ist demnach sehr gut, wenn du deine Gesundheit unterstützen möchtest.

Gerne kannst du auch weitere Gewürze und Lebensmittel hinzufügen, wie schwarzer Pfeffer oder Kurkuma, um die Wirksamkeit dieser Zitronen Knoblauch Kur noch zu unterstreichen. Versuche es einfach mal selber, die Umsetzung ist einfach, leicht in den Alltag zu implementieren und du wirst schon schnell positive Effekte auf deinen Körper feststellen!

Was du über das Wundermittel MMS wissen musst

Was du über das Wundermittel MMS wissen musst

MMS gilt als ein Wundermittel, dazu trägt nicht nur der Name bei, sondern auch die vielen Erfolgsgeschichten. MMS steht für Miracle Mineral Solution, auch die Bezeichnung Master Mineral Supplement ist geläufig, was auf Deutsch so viel heißt wie Wunder Minerallösung. Die Erwartungshaltung wird also schon durch den Namen hochgehalten. Es gibt unzählige Berichte von Tausenden Menschen, die sich von den schlimmsten Krankheiten erlöst wurden und MMS bei allen möglichen Wehwehchen wie Erkältung, Halsschmerzen oder Zahnfleischentzündungen einsetzen. Behörden und Fachleute warnen vor allerdings vor der Einnahme von MMS. Was ist also dran an den positiven und negativen Behauptungen? In diesem Beitrag erfährst du alles über MMS, was du wissen musst, um dir eine eigene Meinung bilden zu können. Was ist MMS, wie wirkt es, wie wird es angewendet und was ist an den Warnungen dran.

Was ist MMS?

Das Miracle Mineral wird als Wundermittel angepriesen. Der Hauptwirkstoff Chlordioxid ist aber kein neues Wundermittel, sondern schon seit 1811 bekannt für viele Anwendungsbereiche. Die chemische Lösung wird als chlorfreies Bleichmittel in der Zellstoffindustrie eingesetzt, sowie zur Desinfektion von Nahrungsmitteln. Selbst in der Trinkwasserentkeimung wird es offiziell seit Jahren verwendet. Jim Humble, der als Entdecker von MMS gilt, hat 1996 demnach nichts Neues erfunden, sondern lediglich etwas Altbekanntes neu verwendet. Auf diese Geschichte kommen wir später noch zurück.

Die ursprüngliche Form von MMS

Das Miracle Mineral ist Natrium, genauer gesagt, Natriumchlorit (NaClO2), nicht zu verwechseln mit Kochsalz (Natriumchlorid = NaCl). Um Chlordioxid (ClO2) traditionell nach Humble herzustellen, muss das Natriumchlorit mit einer Säure aktiviert werden. Das Ergebnis wird als MMS bezeichnet.

Wichtig zu wissen:

  • Chlordioxid ist nicht identisch mit Chlor.
  • Chlordioxid ist nicht giftig, Chlor hingegen schon.

Die eigenverantwortliche Anwendung dieser MMS Lösung wird heute nicht mehr unbedingt empfohlen. Diese Form von MMS entfaltet seine Wirkung bis hin zum Darm und führt unter Umständen zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen oder Schleimhautreizungen. Der freie Wirkstoff Chlordioxid ist bei Raumtemperatur ein instabiles und äußerst explosives Gas. Die Zubereitung erfolgt daher immer erst an Ort und Stelle kurz vor der Verwendung. Sein Erkennungszeichen ist der unangenehme Geruch und Geschmack.

Die neue Form von MMS

Glücklicherweise gibt es heutzutage eine neue Version, bei der das Anmischen entfällt und auch die Temperatur keine Rolle spielt. Die Rede ist von Chlordioxid Lösung (CDL) oder auch Chlordioxid Solution (CDS). CDL enthält kein Natriumchlorit, denn es ist das bereits an Wasser gebundene Chlordioxidgas. Praktischerweise ist es sofort bereit für die Anwendung ohne zusätzliche Wartezeit für die Aktivierung. Zudem ist die Chlordioxid Lösung wesentlich verträglicher als das klassische MMS, denn es gelangt nicht bis in den Darm, sondern wird komplett im Magen aufgenommen. Allerdings ist diese Lösung geringer konzentriert und daher schwächer in der Wirkung als die traditionelle Form von MMS. MMS ist weder ein zugelassenes Arzneimittel noch ein Nahrungsergänzungsmittel (Supplement). Es ist auch kein natürliches pflanzliches Mittel und erst recht nicht homöopathisch. Die in diesem Artikel beschriebene Anwendung und Einnahme erfolgt in Eigenverantwortung.

Bei welchen Symptomen oder Krankheiten hilft MMS?

Chlordioxid gilt als einer der stärksten Viren- und Bakterienkiller, was sich in der Trinkwasserreinigung längst bewährt hat. Es wird als Heilmittel für Malaria, HIV, Hepatitis-Viren, Grippe und viele andere Krankheiten angepriesen. Malaria war die ausschlaggebende Krankheit bei der Entdeckung durch Jim Humble. Er fand dieses Wundermittel nämlich nicht etwa bei Forschungsarbeiten im Labor, sondern auf einer Expedition im Urwald, um Gold zu fördern.
Im Jahr 1997 machte der Ingenieur und Goldsucher Jim Humble eine Expedition im Dschungel von Guyana in Südamerika. Kurz nach der Ankunft erkrankten zwei seiner Begleiter an Malaria. Sie hatten nur stabilisierten Sauerstoff zur Trinkwasserreinigung dabei. Da Humble in seiner Not annahm, dass es auch beim Menschen von Nutzen sein könnte, versuchte er sein Glück. Er verabreichte den an Malaria erkrankten Männern eine Dosis dieses Desinfektionsmittels und zu seinem Erstaunen verschwand das hohe Fieber in nur einer Stunde, und nach weiteren vier Stunden waren die Männer nahezu symptomfrei. Auch als Humble sich selbst mit Malaria infizierte, trank er ebenfalls das Wasserdesinfektionsmittel. Schon nach wenigen Stunden fühlte er sich genesen. Erst viel später fand Humble heraus, was Wissenschaftler schon lange wussten, dass nämlich Chlordioxid eine noch viel stärkere oxidative Wirkung besitzt als stabilisierter Sauerstoff. Chlordioxid ist das Mittel der Wahl für alle Krankheiten die mit Erregern wie Bakterien, Pilzen und Viren in Zusammenhang stehen. Demzufolge wird es auch bei Covid19 eingesetzt. In Bolivien wurde sogar ein Gesetz erlassen, das besagt, dass bei der Behandlung von Covid19 der Wirkstoff eingesetzt werden darf. Zur Desinfektion im medizinischen Bereich wird es ebenfalls verwendet.

Wie wirkt es MMS?

Chlordioxid ist eine einfache chemische Verbindung, bestehend aus zwei Sauerstoffatomen und einem Chlorion. Kurz gesagt, zerfällt Chlordioxid spätestens bei der Anwendung in die Bestandteile Wasser, Sauerstoff und harmloses Kochsalz. Drei natürliche Stoffe, die nicht nur nicht schädlich sind, sondern die der Körper sogar benötigt. Chlordioxid ist ein Sauerstoffträger, denn es arbeitet mit Oxidation statt mit Giften. Als Oxidation wird der Vorgang bezeichnet, bei der ein Stoff reduziert wird durch Abgabe von Elektronen. Auch unser Körper macht sich Oxidation zunutze: Unser Stoffwechsel oxidiert Nahrung in zahlreichen Schritten zu körpereigenen Stoffen, Kohlenstoffdioxid und Wasser.
Wenn Chlordioxid auf eine Säure trifft, dann führt dies zu einer Oxidation. Die Krankheitserreger, Bakterien, Pilze, Parasiten- und Tumorzellen verbrennen sozusagen.

Wie wird MMS angewendet?

Das Wundermittel Chlordioxid kann innerlich und äußerlich angewandt werden. Bei Hauptproblemen wird die verdünnte Lösung mit einer Sprühflasche auf die Haut aufgetragen. Du kannst dir auch die Zähne damit putzen und Mundspülungen durchführen. Chlordioxid wird auch als Therapie per Einlauf und als Infusion bei schweren Fällen verwendet. Humble empfiehlt in seinen Büchern mit einer Startprozedur zu beginnen, um den Körper auf die Einnahme von MMS vorzubereiten. Diese Startprozedur soll die Nebenwirkungen reduzieren und dich davon abhalten, dass du zu früh aufgibst. Um MMS zu aktivieren, muss zum Natriumchlorit eine Säure beigemischt werden. Die ideale Säure ist Salzsäure. Im Internet kannst du Produkte zur Trinkwasserdesinfektion bestellen: 25%ige Natriumchlorit Lösung und 4%iger Salzsäure.

So aktivierst du MMS

Nehme ein sauberes leeres Glas und gebe 1 Tropfen der 25%igen Natriumchloritlösung hinein und füge dann 2 Tropfen der 4%igen Salzsäure hinzu. Schwenke die Tropfen im Glas vorsichtig für circa 30 Sekunden im Glas hin und her. In dieser Zeit sollte sich die Mischung bernsteinfarben färben. Lass die Lösung für genau drei Minuten stehen. Füge dann 60 bis 110 ml Wasser hinzu und trinke diese Mischung innerhalb einer Stunde.

Vorsicht: Wenn MMS in einem nicht verschlossenen Behälter aktiviert wird, kann etwas Chlordioxidgas austreten. Vermeide es daher einzuatmen bzw. die Dosis direkt unter Nase und Mund anzumischen.

Die Startprozedur sieht eine Einnahme von aktivierten MMS Tropfen in Kleinstmengen über einen Zeitraum von vier Tagen vor. In dieser Zeit erhöhst du die Dosis stufenweise von 1/4 Tropfen auf bis zu 1 Tropfen.
Da du den Tropfen nicht teilen kannst, bereitest du eine Mischung mit 1 Tropfen aktiviertem MMS und 120 ml Wasser und trinkst stündlich über einen Zeitraum von 8 Stunden genau ein Viertel dieser Mischung, also 30 ml. Der Rest muss entsorgt werden, da die Wirkung verloren geht, wenn es länger steht.
Am zweiten und dritten Tag wird jeweils ein halber Tropfen, also 60 ml der Mischung, stündlich über 8 Stunden getrunken. Am 4. Tag trinkst du wieder einmal pro Stunde für 8 Stunden 3/4 der Mischung, also 90 ml. Die klassische Variante der oralen Einnahme von MMS nach Humble hat sich seit seiner Entdeckung nicht großartig verändert. Sie wird von ihm in nachfolgender Weise bei allgemeinen Gesundheitsproblemen empfohlen:
Anwendung nach Jim Humble Standardprotokoll:
Nimm maximal 3 Tropfen aktivierte MMS Lösung in 120 ml Wasser, jeweils einmal pro Stunde, für acht aufeinanderfolgende Stunden, jeden Tag für drei Wochen oder solang, bis du wieder gesund bist. Starte nicht sofort mit 3 Tropfen pro Stunde. Sondern versuche dich langsam auf 3 Tropfen zu steigern.

Wenn dein Körper eine Erhöhung der Anzahl der Tropfen nicht verträgt, dann bleibe bei dem, was für dich am besten funktioniert. Manche Menschen gelangen auch mit 1 oder 2 (oder sogar weniger) Tropfen pro Stunde wieder zu Gesundheit.

Anwendung der Chlordioxid Lösung

Am Anfang dieses Artikels haben wir erläutert, dass es heutzutage eine neue Form von MMS gibt, die nur als CDL bzw. CDS bezeichnet wird. Die Anwendung mit der 0,3%igen Chlordioxid-Lösung (CDL) erfolgt nach anderen Vorgaben. Nehme eine Flasche mit 1 Liter stillem Wasser und füge 2 ml bzw. 40 Tropfen CDL hinzugefügt. Diese Flasche trinkst du über den Tag verteilt aus. Dabei entweder die 1 Liter auf 8 oder auf 12 gleiche Teile aufteilen. Dazu kannst du Teilstriche auf der Flasche markieren oder ein entsprechendes Glas mit der entsprechenden Füllmenge nehmen. Auch bei diesem Protokoll kannst du die Dosis erhöhen, wenn du die 2 ml ohne schwerwiegende Nebenwirkungen vertragen hast. Dann kannst du schrittweise um 1 ml erhöhen, also 3 ml bzw. 60 Tropfen CDL pro Tag steigern. Auf diese Weise kannst du die Dosis von CDL auf bis zu 6 ml bzw. 120 Tropfen in einem Liter steigern. Wenn du noch höher gehen musst, weil die Infektion zu stark ist, dann nimmst du eine zweite Flasche mit einem halben Liter stillen Wasser und gibst 1 ml CDL hinzu. CDL kann auch in noch höheren Dosen eingenommen werden. Manche Anwender haben bis zu 100ml pro Tag eingenommen.

Hinweise: Höre dabei immer auf deinen Körper. Wenn die Entgiftungserscheinungen, wie Übelkeit oder Durchfall zu stark werden, dann verringere die Dosis.
Geht es dir mit einer höheren Dosierung gut, die Krankheit hält sich jedoch hartnäckig, dann dosiere stufenweise hoch, 1 ml/ Tag jeweils dazu. Vitamin C als Supplement reduziert die Wirkung von MMS und kann bei akuten Nebenwirkungen zur Linderung mit kaltem Wasser eingenommen werden.

Heftige Kontroversen: MMS soll ätzend sein?

Ganz wichtig: Bei Chlordioxid handelt es sich nicht um Chlorbleiche. Nach Dr. Andreas Kalcker sind die wenigen in der Literatur bekannten Todesfälle im Zusammenhang mit Chlordioxid nicht auf die orale Einnahme, sondern auf das Einatmen einer großen Menge des Chlordioxidgas (z.B. bei Defekt an einer technischen Anlage) zurückzuführen. MMS Lösungen werden oftmals gleichgesetzt mit Chlordioxid Lösungen. Dabei handelt es sich um grundsätzlich unterschiedliche Lösungen. Eine konzentrierte MMS Lösung (Natriumchlorit und Salzsäure, gemischt im Verhältnis 1:1 und mit Wasser aufgegossen) kann dunkle Stoffe bleichen, doch dies kann eine handelsübliche Chlordioxid-Lösung (0,3%ige wässrige Chlordioxid-Lösung) nicht. Allerdings ist eine Chlordioxid Einnahme nach maximal zwei Stunden nicht mehr im Körper nachweisbar. Bei auf die Haut aufgetragener Chlordioxid Anwendung ist bereits nach wenigen Minuten nichts mehr aktiv. Chlordioxid Lösungen lösen sich in natürlichen Bedingungen in diesen kurzen Zeiträumen in harmlose und körpereigene Bestandteile durch Oxidation auf.

Kann MMS bedenkenlos eingenommen werden?

Das Anmischen der Bestandteile von MSM, Natriumchlorit und Salzsäure, ist in der Tat eine Angelegenheit, die mit Bedacht durchzuführen ist. Andernfalls kann es zu Fehlern kommen, die gesundheitlich bedenklich werden können. Die Gefahren sind aber gering, wenn du immer sorgfältig und genau arbeitest unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen. Achte darauf, dass du das Gas bei der Herstellung von MMS beim Aktivieren mit der Salzsäure nicht einatmest. Weiterhin solltest du die Dosierung immer langsam steigern und nicht mit 15 Tropfen am Tag starten. Bei der gering dosierten fertigen Chlordioxid Lösung hingegen sind die Bedenken und Warnungen ungerechtfertigt.
Die Gefahr zu sterben liegt zwar bei 50 %, aber dafür müsste ein 80 Kilogramm schwerer Mensch satte 23,36 Gramm reines Chlordioxid einnehmen, und auch noch den Stoffwechsel einer Ratte besitzen. 23,36 Gramm Chlordioxid entspricht einer Menge von 7,79 Litern einer handelsüblichen und unverdünnten 0,3%igen wässrigen Chlordioxid Lösung. Wie wahrscheinlich ist, dass man davon solch eine Menge versehentlich trinkt? Zumal diese Menge noch mit Wasser verdünnt getrunken wird. Bekanntlich kann selbst reines Wasser tödlich sein, wenn man zu viel davon trinkt. Wie bei allem gilt auch für MMS: Die Dosis macht das Gift.

Dramatische Situationen erfordern dramatische Mittel!

Wenn ich an einer lebensbedrohlichen Krankheit leiden würde, dann würde ich das Risiko einer höheren Dosis MMS eingehen. Falls ich nur einen grippalen Infekt habe, würde ich immer die wesentlich geringer dosierte Chlordioxid Lösung CDL wählen. Wenn du also ein Wundermittel für deine Gesundheit brauchst, dann ist das Mittel mit dem Versprechen im Namen einen Versuch wert. Und vergiss nicht: All die kontroversen Berichte und Warnungen beziehen sich ausschließlich auf MMS, also Natriumchlorit Lösungen, aber nicht auf die neuere Form Chlordioxid CDL.

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In deinem Darm ist richtig was los: Millionen von Mikroorganismen arbeiten ununterbrochen daran, deine Nahrung zu verwerten und Unbrauchbares von Brauchbarem zu trennen. Die Gesamtheit dieser Darmbakterien wird auch als „Mikrobiom“ bezeichnet. Seit deiner Geburt baut sich dieses Mikrobiom ständig aus und auch um. Je nachdem, wie du dich ernährst und welche Medikamente du zu dir nimmst, kann dieses Wunderwerk aber auch aus dem Gleichgewicht geraten. Die Folgen sind vielfältig: Nicht nur Beschwerden bei deiner Verdauung sind die Folge, auch Nährstoffmangel und Stoffwechselstörungen können sich entwickeln. Im Folgenden möchte ich dir erklären, wie du deine Darmflora im Gleichgewicht halten und so deine Gesundheit fördern kannst. Zudem erlangst du wissen über Probiotika und Präbiotika, für eine “darmfreundliche” Ernährung. Denn ohne funktionierende Darmflora ist auch das Immunsystem gestört.

Woraus besteht die Darmflora?

Die Darmbakterien der Darmflora, die hauptsächlich den Dickdarm besiedeln, sind hoch spezialisiert. Mehr als 400 Arten leben dort. Die Anzahl wird bei einem gesunden Erwachsenen auf rund 10 Billionen geschätzt. Unterschieden werden drei Typen von Bakterien, die jeweils bestimmte Aufgaben erfüllen.

Der erste Typ spaltet Kohlenhydrate und produziert bestimmte Vitamine, beispielsweise Biotin und Riboflavin. Der zweite Typ ist zuständig für den Abbau von Zucker-Eiweiß-Komplexen und die Herstellung von Vitamin B1 und Folsäure. Der dritte Typ kümmert sich separat um Zucker und Eiweiß.

Das Mikrobiom verarbeitet unverdauliche Ballaststoffe und erhält so die Beweglichkeit des Darms. Das ist sehr wichtig, denn ohne eine funktionierende Darmmuskulatur kann dein Körper die Stoffwechselendprodukte nicht ausscheiden. Die Bakterien der Darmflora neutralisieren außerdem giftige Stoffwechselprodukte und Krankheitserreger. Sie sorgen zudem bei bestimmten Medikamenten dafür, dass diese im Körper ihre Wirkung entfalten können.

Warum ist eine gesunde Darmflora so wichtig?

Es liegt auf der Hand: Wenn die Bakterien im Darm die Nahrung zerlegen und für die Verwendung im Körper vorbereiten, dann müssen diese Bakterien in ausreichender Anzahl vorhanden sein. Denn: Du kannst so viel gesunde Nahrung zu dir nehmen, wie es nur geht – das bringt dir nichts, wenn dein Körper diese nicht verwerten kann. Fehlen bestimmte Mikroorganismen, werden auch die entsprechenden Stoffwechselvorgänge gehemmt. In der Folge kann es Auswirkungen auf deinen gesamten Körper haben. Denn wenn die Nahrung nicht mehr richtig nutzbar ist, dann mangelt es schnell an wichtigen Nährstoffen. Weil Vitamine und Mineralien deinen gesamten Organismus am Laufen halten, kann nur mit einem gesunden Darm dein Körper funktionieren. Das gilt für sämtliche Bereiche: Den Knochenaufbau genauso wie das Immunsystem, die Blutbildung oder dein Sehvermögen. Die Liste der Beispiele kannst du beliebig fortsetzen. Wenn du dich genauer informieren willst, welche Vitamine und Mineralstoffe dein Körper braucht, kannst du die auf meiner Seite „Wie du Nährstoffmangel erkennst und beseitigst“ mehr dazu lesen.

Ursachen und Folgen einer gestörten Darmflora

Für eine gesunde Darmflora spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Neben bestimmten chronischen Grunderkrankungen wie beispielsweise Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa sind sowohl die Ernährung wie auch die Einnahme von Medikamenten relevant.

Was bringt den Darm aus dem Gleichgewicht?

Zucker

Wenn wir über Ernährung sprechen, dann steht eine gestörte Darmflora in direkter Verbindung mit dem Konsum von Zucker. Denn Zucker füttert die schädlichen Bakterien, die sich dann besser vermehren können. Sie verdrängen die nützlichen und bringen dauerhaft die Darmflora aus dem Gleichgewicht. Langfristig verschiebt sich das Gleichgewicht in deiner Darmflora zugunsten der krankmachenden Bakterien, die sich über die zuckerhaltige Nahrungsgrundlage freuen und sich munter im Darm vermehren können.

Nun ist mit Zucker aber nicht nur der normale Haushaltszucker gemeint. Zucker versteckt sich in vielen Formen in deiner Nahrung – neben Süßigkeiten besonders auch in kohlenhydratreichen Backwaren, genauso wie in Alkohol oder bestimmten Obstsorten. Wenn du also permanent Zucker zu dir nimmst, dann lässt das den nützlichen Mikroorganismen kaum noch eine Chance.

Tierisches Fett

Speziell rotes Fleisch mit einem hohen Fettanteil und Fleisch aus Massentierhaltung belasten deinen Darm. Denn das tierische Fett wirkt sich negativ auf die Vielfalt deines Mikrobioms aus. Zudem können in Produkten aus Massentierhaltung Antibiotika enthalten sein. Diese landen dann in deinem Darm und entfalten dort ihre negative Wirkung auf die nützlichen Bakterien.

Medikamente

Antibiotika: Antibiotika sind zwar oft die letzte Rettung – bei lebensbedrohlichen Infektionen sind sie ein Segen, denn sie töten gefährliche Bakterien ab, die uns sonst das Leben kosten könnten. Leider unterscheiden Antibiotika nicht zwischen guten und schlechten Bakterien. Eine bekannte Begleiterscheinung bei der Einnahme von Antibiotika ist deshalb Durchfall. Diese Beschwerden im Verdauungstrakt können je nach Präparat oder persönlicher Konstitution stärker oder schwächer ausgeprägt sein. Unter dem Strich gilt aber stets: Antibiotika sind nicht gut für die Darmgesundheit. Nach jeder Antibiose tust du deshalb gut daran, dich um deinen Darm zu kümmern. Denn viele wichtige und nützliche Mikroorganismen sind nach einer Therapie mit einem Antibiotikum nicht mehr vorhanden.

ASS: Acetylsalicylsäure (ASS), der Wirkstoff von Aspirin, steht im Verdacht, deinen Darm in Mitleidenschaft zu ziehen. Entzündungen und Magengeschwüre können bei langandauerndem ASS-Konsum begünstigt werden.

Chemotherapie: Keine Frage: Eine Chemotherapie ist bei einer fortschreitenden Krebserkrankung in der Regel unumgänglich. Sie wirkt sich aber auf alle Bereiche deines Körpers aus – auch auf deine Darmgesundheit.

Symptome und Folgen einer gestörten Darmflora

Die Symptome einer gestörten Darmflora können relativ plötzlich spürbar werden oder sich schleichend entwickeln. Je nachdem, welche Ursache dahintersteckt, stehen diese Symptome ganz offensichtlich in Verbindung mit dem Darm – andere Symptome lassen nicht sofort den richtigen Rückschluss zu, weil sie sich an anderer Stelle manifestieren.

Durchfall

Durchfall ist ein eindeutiges Zeichen, dass mit deinem Darm etwas nicht stimmt. Das kann auch an einem gestörten Mikrobiom liegen. Es ist wichtig, dass du bei anhaltendem Durchfall ärztlichen Rat suchst. Denn die Ursachen von Durchfall sind vielfältig und eine ernstzunehmende Erkrankung muss ausgeschlossen werden. Außerdem musst du auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Grundsätzlich solltest du bei Durchfall deinen Darm schonen. Schwer verdauliche Lebensmittel wie Zwiebeln oder Knoblauch beispielsweise gelten zwar als sehr gesund für den Darm. Sie sind in diesem Fall aber erst einmal kontraproduktiv. Wähle vorübergehend eher schleimbildende Lebensmittel wie Haferflocken und vermeide Milchprodukte.

Blähungen

Unangenehm und oft auch schmerzhaft sind Blähungen – die auch mit deiner Darmflora zusammenhängen können. Wenn andere Ursachen ausgeschlossen wurden, kannst du mit der richtigen Ernährung gegensteuern.

Verstopfung

Wenn deine nützlichen Darmbakterien nicht genügend Energie bekommen, dann kann der Darm träge werden. Die Folge kann Verstopfung sein. In diesem Fall ist es sinnvoll, wenn du mehr präbiotische Lebensmittel in deinen Speiseplan aufnimmst. Diese fördern die Darmmuskulatur und helfen in der Konsequenz deinem Körper Überflüssiges loszuwerden.

Müdigkeit durch Nährstoffmangel

Müdigkeit als Symptom kann vielerlei Gründe haben. Einer davon ist Nährstoffmangel. Dieser kann dadurch entstehen, dass du generell zu wenig wichtige Nährstoffe mit der Nahrung zu dir nimmst. Ein anderer Grund kann aber auch sein, dass dein Darm die Nährstoffe aus der Nahrung nicht mehr verwerten kann. Wenn deine Darmflora gestört ist, kann genau das eintreten. Denke deshalb bei Erschöpfung und Müdigkeit auch an diesen Zusammenhang. Es ist möglich, dass eine Entgiftung und eine vernünftige Darmsanierung dir in dieser Sache gute Dienste erweisen. Denn dein gesamter Stoffwechsel hängt davon ab, ob dein Körper alles bekommt, was er braucht.

Infektanfälligkeit

Ebenso wie die Müdigkeit hängt bei einer gestörten Darmflora auch die Infektanfälligkeit mit dem Nährstoffmangel zusammen. Dein Immunsystem kann ohne eine funktionierende Darmtätigkeit nicht mehr richtig arbeiten. Wenn du also ständig erkältet bist, dann ist der Grund möglicherweise in einem entgleisten Mikrobiom zu suchen.

So unterstützt du deine Darmflora

Was ist eine Darmsanierung?

Wenn dein Darm bereits aus dem Gleichgewicht geraten ist, dann kannst du mit einer Darmsanierung den Wiederaufbau des Mikrobioms gezielt unterstützen. Ein bis drei Monate solltest du rechnen – so lange kann es dauern, bis sich alles wieder eingependelt hat. Es kommt darauf an, wie sehr deine Darmflora in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Für eine Darmsanierung sind zwei Dinge besonders wichtig: Ausreichend zu trinken und die Zufuhr von bestimmten Bakterien über die Ernährung oder mittels bestimmter Präparate, die gezielt die Bakterienstämme enthalten, die du brauchst. Es gibt eine Vielzahl solcher Präparate auf dem Markt, die bis zu 20 Bakterienstämme enthalten. Allerdings kannst du auch über deine Ernährung gezielt bestimmte Bakterienkulturen in deinem Darm fördern.

Damit du langfristig Erfolg hast, solltest du in drei Schritten vorgehen:

  • Darmreinigung
  • Entgiftung
  • Wiederaufbau der Darmflora

Die Darmreinigung steht am Anfang einer Darmsanierung. Die mildeste Variante hierfür ist die Einnahme von Flohsamenschalen. Auch Glaubersalz kannst du zur Darmreinigung verwenden. Am effektivsten ist noch immer ein Einlauf.

Eine einfache Entgiftung mit Heilerde ist ebenfalls sinnvoll, ehe du den Wiederaufbau deiner Darmflora in Angriff nimmst. Ich nenne es „einfache“ Entgiftung, weil zu einer nachhaltigen Entgiftung weit mehr gehört als ein Einlauf und die Einnahme von Heilerde. Warum sich auch eine nachhaltige Entgiftung für deinen Körper lohnt, erkläre ich dir gerne auf meiner Seite „Richtig entgiften“. Zum Thema Heilerde kannst du dir den Podcast „Zeolith und Vulkangesteine“ anhören.

Nach Darmreinigung und einfacher Entgiftung kannst du mit dem Wiederaufbau starten. Dafür musst du deinem Darm die guten Bakterienstämme, also die sogenannten „Mikrobiotika“, zur Verfügung stellen. Bei der Auswahl von entsprechenden Präparaten solltest du darauf achten, dass die Kapseln magensaftresistent sind und die Packungsbeilage beachten. Halte dich an die Dosierungsanweisung und achte auf deinen Körper. Du wirst selbst bemerken, wie dein Verdauungstrakt die neuen Mitbewohner annimmt.

Diese Lebensmittel helfen deinem Darm

Wenn du ohne entsprechende Präparate auskommen willst, kannst du gezielt Lebensmittel auf deinen Speiseplan setzen, die die Darmflora unterstützen. Präbiotische und probiotische Lebensmittel stehen hierbei im Fokus. Probiotika enthalten an sich sehr viele nützliche Bakterien. Präbiotika liefern dagegen vor allem unverdauliche Ballaststoffe, die diesen nützlichen Bakterien als Energiequelle dienen. Ballaststoffe haben Einfluss auf die Darmtätigkeit. Im Folgenden ein paar Tipps, welche Ernährung deine Darmgesundheit fördert:

Probiotische Lebensmittel (Probiotika)

  • Naturjoghurt
  • Kefir
  • Apfelessig
  • Saure Gurken
  • Kimchi
  • Miso
  • Sauerkraut
  • Tempeh

Präbiotische Lebensmittel (Präbiotika)

  • Knoblauch
  • Zwiebeln
  • Lauch
  • Artischocken
  • Chicorée
  • Vollkornprodukte
  • Bananen

Bei der Auswahl der präbiotischen Lebensmittel solltest du im Blick behalten, dass beispielsweise Bananen viel Zucker enthalten und auch Vollkornprodukte durch einen hohen Anteil an Kohlenhydraten nicht im Übermaß verzehrt werden sollten. Wenn du mehr über ausgewogene Ernährung erfahren willst, kannst du dich auf meiner Seite „Ausgewogene Ernährung: So isst du gesund“ näher informieren.

Ein gesunder Darm ist die halbe Miete

Schenke deinem Darm die Aufmerksamkeit, die er verdient. Sei dir stets klar darüber, dass dein Körper nur dann richtig funktioniert, wenn dein Darm seine Arbeit bestmöglich erledigt und Krankheitserregern entgegengesteuert wird. Zudem steigert eine funktionierende Verdauung dein Wohlbefinden. Dabei kannst du einen sehr großen Teil selbst zu deiner Darmgesundheit beisteuern: Mit der richtigen Ernährung und dem Wissen um die Tücken von Zucker, Alkohol und rotem Fleisch ist bereits viel gewonnen. Du wirst bei der richtigen Ernährung nicht nur mit einem besser funktionierenden Stoffwechsel belohnt werden, sondern dich auch energiegeladener und fitter fühlen. Bedenke trotzdem stets: Wenn du Durchfall, Schmerzen oder Mangelerscheinungen bei dir feststellst, dann muss zunächst ein Arzt die Ursache klären. Denn manche Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, beispielsweise chronische entzündliche Darmerkrankungen müssen je nach Schweregrad mitunter zwingend medikamentös behandelt werden.

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