Mein Name ist Unkas Gemmeker und um zu verstehen, wer ich bin und was mich antreibt, ist es vielleicht hilfreich meine Geschichte zu kennen. Ich habe als junger Mann sicher nicht alles richtig gemacht und mich nie um meine Gesundheit gekümmert. Das führte dann nach einigen Schicksalsschlägen, zu einer langen Krankheitsperiode. Ich konnte mich aber am Ende selber heilen und habe seitdem das Bedürfnis mein Wissen ständig zu erweitern und es weiterzugeben.

DUNKLE JAHRE

Meine späte Schulzeit und meine 20er Jahre waren geprägt von Sex, Drugs & Rock ’n’ Roll. Ich war Musiker, hab im Tonstudio gejobbt, in einer Bar gearbeitet und dort meine Abende verbracht. Alkohol und Zigaretten waren omnipräsent und Schlaf so holprig und unregelmäßig wie die Landstraßen Brasiliens. Trotz mehrerer Plattenverträge kam kein Geld rein und so fing ich an mich als Tontechniker selbstständig zu machen.
Mein Leben fand im Dunkeln statt. Im Proberaum, auf der Bühne, neben der Bühne oder davor. Im Winter bin ich des Öfteren aufgewacht als es schon dunkel war. Manchmal habe ich tagelang kaum Licht gesehen. Wenn Jobs anstanden habe ich die Nacht durchgemacht, um wieder früh rauszukommen.

MEHR LICHT – REISEN UND AUSWANDERN

Eine einjährige Südamerika Reise hat dann vieles verändert. Zum ersten Mal in meinem Leben, lebte ich ein Jahr lang nur draußen in der Natur. Ich bin auf einen 5900m hohen Berg gestiegen, habe Gleitschirmfliegen in Peru gelernt, bin mit Delfinen in der Karibik geschwommen und habe Canyoning- und Rafting-Expeditionen gemacht. Danach stand der Entschluss: Ich verlasse mein dunkles Leben in Deutschland und bin mit einem Postbus nach Spanien ausgewandert.
Dort habe ich zehn Jahre gelebt und diverse Outdoor-Aktivitäten ausgeübt, wie Gleitschirmfliegen, Klettern, Wandern und Fahrradfahren. Auf der anderen Seite gab es aber auch viel Fiesta, Tapas, Vino und Cerveza…

DER GROSSE FALL

 

Nach der schmerzhaften Trennung von meiner Familie und einem Fahrradunfall Anfang 2012 begann dann eine vier- bis sechsjährige Phase, teils extremer chronischer Müdigkeit. In den tiefsten Momenten, die bis zu acht Monate dauerten, war meine Energie so weit unten, dass mir drei Stufen vorkamen wie eine Bergbesteigung und das mein Gehirn auf absoluter Sparflamme lief.
Ich war zu dieser Zeit so dermaßen am Limit, dass ich oft nicht mal mehr für meine Tochter richtig da sein konnte, die in dieser Zeit drei bis neun Jahre alt war. Ich hatte einfach keine Energie, um ihr die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdiente und brauchte. Von physischen Spielen mal ganz zu Schweigen. „Papa hat keine Energie“ – nur so kannte mich meine Tochter in dieser Zeit.
Ich fand leider keinen guten Heilpraktiker oder Arzt, der mir wirklich helfen konnte. Stattdessen begann für mich eine andere Reise.

SCHICKSALSSTUNDE UND DER RUF NACH WANDEL


Im Jahr 2013 habe ich Peru erneut für drei Monate bereist und hatte dort einen Gleitschirmunfall. Da das gleiche meiner damaligen Freundin zehn Jahre zuvor passiert war, wurde mir klar, dass es sich hier um einen Wink des Schicksals handelt. Ich hatte die Jahre davor schon eine Serie von Unfällen, die mir etwas zu sagen schienen, aber ich hörte nicht zu. Jetzt war alles anders und mir wurde sofort nach dem Unfall bewusst, dass ich meine Lauscher aufsperren sollte.
Der erste Hinweis kam sofort – Reiki. Da ich mit meiner angerissenen Achillesferse nicht viel unternehmen konnte, habe ich vier Kurse in Cuzco absolviert: Reiki 1+2 und Theta Healing 1+2. Schon zum Auftakt hatte ich magische Erfahrungen. Große Visionen, die mir einen starken Glauben in mich selbst bescherten und den Beginn hellseherischer Fähigkeiten.
In einem schamanischen Ritual habe ich mir einen neuen Job und eine neue Perspektive gewünscht. Ich wollte etwas mit Leidenschaft und aus dem Herzen machen, hatte allerdings überhaupt keine Ahnung, was das sein könnte.

MIT LEEREN HÄNDEN

Ehe ich mich versah, war ich meinen alten Job los. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Die Mutter meiner Tochter war inzwischen mit ihr nach Frankreich gezogen und obwohl ich kein Wort französisch sprach, habe ich meine sieben Sachen in meinen Van gepackt und bin nach Frankreich gefahren.
Da ich wusste, dass ich so schnell keinerlei Einkommen haben würde, lebte ich zwei Jahre lang in meinem Van, der keinesfalls wirklich umgebaut war. In dieser Zeit habe ich eine Vielzahl spiritueller Konzepte und Praktiken kennengelernt. Allerdings konnte mir nichts auch nur annähernd bei meiner chronischen Müdigkeit helfen. Auch ich selbst nicht und so verlor ich Schritt für Schritt meinen Glauben an meine (Selbst-)heilungskräfte.

PLÖTZLICH WAR ICH COACH UND SEMINARLEITER

Nichtsdestotrotz ergaben sich neue Perspektiven. Meine privaten Studien im therapeutischen Bereich führten dazu, dass ich anfing als Coach zu arbeiten. Das Ganze war insofern sehr erfolgreich, als dass die Menschen mit denen ich gearbeitet hatte, allesamt sehr glücklich mit mir und meiner Arbeit waren. Wir konnten in kürzester Zeit Dinge in Bewegung bringen und ich bekam bewegendes Feedback, aber Leben konnte ich davon erstmal nicht.
Eine Serie von Synchronizitäten brachte mich dann zu der Erkenntnis, dass ich Workshops zur Selbsterfahrung geben könnte und lieferte mir auch gleich das Thema mit: Vergebung in Form einer hawaiianischen Praktik namens Ho’Oponopono.
Ich fing dann an Workshops zu geben und es fühlte sich von Tag 1 so an, als hätte ich nie etwas anderes gemacht. Nach nicht mal einem Jahr war ein Level erreicht, dass die Teilnehmer der Workshops stets tief bewegt waren und mir nach den Workshops überschwängliche Dankes-E-Mails schrieben.
Da ich keine Ahnung von Promotion hatte, konnte ich auch davon nicht wirklich Leben. Der neue Standort Frankreich und mein schlechtes französisch machten das nicht einfacher.

WOHLBEFINDEN UND WOHLSTAND KEHREN ZURÜCK

Plötzlich aktivierte sich wieder mein alter Job und ich verbrachte eineinhalb Jahre in Rio de Janeiro. Parallel zu diesen Ereignissen stieg ich tiefer und tiefer in Gesundheitsthemen ein. Und plötzlich waren auch die Erfolge da. Ich konnte mich endlich aus eigener Kraft heilen.
Mein Wissen stieg beträchtlich und ich kam 2015 an den Punkt, dass ich anfing meinen Mitmenschen ungefragt Vorträge über Gesundheit zu halten, was nicht immer auf Begeisterung stieß. Ich wusste damals schon, dass ich etwas mit diesem Wissen anfangen musste. Ich konnte nicht alles nur für mich behalten.

AUF ZU NEUEN UFERN: BIO360

 

Im Jahre 2017 kam dann der Entschluss, mich professionell dem Thema Energie und Gesundheit zu widmen. Ich gründete BIO360 und startete den gleichnamigen Podcast.

„Ich möchte die Menschen inspirieren Ihre Gesundheit in die eigene Hand zu nehmen.“

Ich weiß, dass es vielen Menschen heute so geht, wie es mir ergangen war. Daher möchte ich den Menschen helfen, wieder zurück in Ihre Energie und in ihr Leben zu finden.

Zurück in ein Leben voller Energie und Lebensfreude!