Hanföl: Diese Wirkung hat es in unserem Körper

Hanföl: Diese Wirkung hat es in unserem Körper

Hanföl ist ein Speiseöl, welches aus Nutzhanf gewonnen wird. Die Hanfpflanze war bereits vor sehr vielen Jahren als Heilkraut für seine Wirkung bekannt und geschätzt. Gesundheitsbewusste Menschen verwenden das Öl in der Küche oder auch als Zusatz in Kosmetikprodukten. Wichtig zu wissen ist, dass Hanföl kein THC enthält und daher auch keinerlei berauschende Wirkung hat.

Was ist Hanföl und welche Inhaltsstoffe hat es?

Die Nutzpflanze Cannabis sativa ist der Ursprung des Hanföls. Um das Öl aus Hanf herzustellen, werden die Samen der Pflanze gepresst. Hanfsamenöl und Hanföl sind demnach dasselbe mit ähnlichen Bezeichnungen. Kenner wissen die dunkelgrüne bis grün-gelbliche Farbe und den aromatisch nussigen Geschmack des Hanföls zu schätzen, sowie die gesundheitlich wertvollen Inhaltsstoffe des Hanföls.

Auch umweltbewusste Menschen bevorzugen Hanföl, weil es als Nebenprodukt bei der Gewinnung von Hanffasern entsteht und dadurch nachhaltiger ist als etwa Kokos- oder Palmöl. Zudem wird das Hanföl hierzulande angebaut, wodurch wiederum Transportkosten entfallen und die regionale Kaufkraft gefördert wird.

Hanföl enthält wertvolle Inhaltsstoffe

Aufgrund der wertvollen Inhaltsstoffe leistet Hanföl einen positiven Beitrag zu einer gesunden Ernährung. Hanföl beinhaltet hohe Mengen von den für uns essenziellen ungesättigten Fettsäuren wie Palmitinsäure und Stearinsäure. Aber auch der wichtigste Vertreter der einfach ungesättigten Fettsäuren, die Ölsäure, auch Oleinsäure genannt, ist in den Inhaltsstoffen des Hanföls vertreten.

Zudem bietet das Hanfsamenöl ein hervorragendes Verhältnis von 3 zu 1 der lebenswichtigen Omega-3- zu den Omega-6-Fettsäuren. Die enthaltene pflanzliche Omega-3-Fettsäure ist die Alpha-Linolensäure (ALA). Wichtige Vertreter von pflanzlichen Omega-6-Fettsäuren sind die Linolsäure und Gamma-Linolensäure.

Es heißt zwar, dass der Körper aus ALA selbst DHA und EPA (die tierischen Omega-3-Fettsäuren) herstellen kann. Doch die Umwandlungsrate scheint wesentlich geringer zu sein, wie neuere Studien zeigen. Du solltest dich daher nicht nur auf die pflanzlichen Quellen des Hanföls verlassen.

Das Speiseöl aus Hanf enthält weiterhin Vitamine wie Vitamin B1, Vitamin B2 und Vitamin E. Außerdem enthält das Hanföl wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Calcium, Phosphor, Eisen, Natrium, Mangan und Zink.

Weitere, in geringeren Anteilen, enthaltenen Nährstoffe des Hanföls:

  • Phytosterine
  • Eiweiße
  • Chlorophylle (daher die grünliche Farbe)
  • Carotinoide

Beim Kauf des Produktes aus Hanf solltest du immer darauf achten, dass es sich um ein kaltgepresstes Öl in einer dunklen Flasche handelt. Bewahre das Hanföl an einem kühlen, dunklen Ort und verbrauche es innerhalb von circa 8 Monaten, nachdem du die Flasche geöffnet hast. Licht und Sauerstoff zerstören die wertvollen Fettsäuren des Hanföls auf Dauer. Schmeckt das Hanföl nicht mehr mild nussig, sondern bitter, ist es bereits verdorben.

CBD Öl

Wo liegt der Unterschied zwischen Hanföl und CBD Öl?

Viele Menschen werfen die Begriffe Hanfsamenöl und CBD Öl unwissentlich in einen Topf. Dabei handelt es sich um zwei völlig verschiedene Produkte, die sich in einigen Punkten unterscheiden:

  • Herstellung
  • Inhalt
  • Einsatz
  • Preis
  • Dosierung

Der Hauptunterschied liegt in der chemischen Zusammensetzung:

  • CBD Öl enthält einen hohen Anteil an Cannabidiol, welches verschiedene Erkrankungen lindern kann.
  • Gewöhnliches Hanföl hingegen weist kaum Cannabinoide auf.

Hanföl wird nur aus den Samen der Hanfpflanze hergestellt. CBD Öl dagegen wird meist nur aus Blüten und Blättern gewonnen.

Der Preis für CBD Öl liegt deutlich über dem Preis für Hanfsamenöl. Aber dafür ist auch die Dosierung entsprechend gering bei der Verwendung von CBD Öl, im Gegensatz zu Hanföl. Während Hanföl eher als Lebensmittel gilt, ist CBD Öl ein therapeutisches Mittel.

Vorteile und Wirkung von Hanföl

Hanföl soll, aufgrund der im richtigen Verhältnis enthaltenen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren, zu einem gesteigerten Allgemeinbefinden beitragen. Außerdem wirkt es sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Damit geht ein geringeres Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck einher, die wiederum eng mit entzündlichen Erkrankungen in Verbindung stehen.

Das Hanföl trägt auch zu einer guten Hirnfunktion bei und sorgt für die Regeneration der Zellen.

Zu den ernährungsphysiologischen Vorteilen von Hanföl gesellen sich weitere Vorteile, wenn es um die Pflege der Haut geht. Das Hanföl befeuchtet und reinigt die Haut und bildet zudem eine Schutzschicht auf der Haut, die Irritationen vorbeugt und Akne lindern kann. Demnach findet Hanföl nicht nur bei Akne Anwendung, sondern auch bei Erkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte. Hanföl wird aufgrund des hohen Vitamin E-Gehalts und der enthaltenen Gamma-Linolensäure häufig in Pflegeprodukte für Haut und Haar eingesetzt.

Die konzentrierten essenziellen Fettsäuren in Omega-Ölen beeinflussen bei der Einnahme auch die Produktion von Eicosanoiden erheblich. Das sind Molekülgruppen, die eng mit der Regulierung der Entzündungsprozesse im Körper verbunden sind. Die regelmäßige Einnahme angemessener Mengen an Omega-Ölen kann demnach eine positive Wirkung auf arthritische Erkrankungen haben.

Die ältesten Aufzeichnungen über den Hanfanbau stammen aus dem Jahr 10.000 vor Christus. Chinesen entdeckten, dass Hanfsamen, -blätter, -blüten und -stängel zerkleinert werden können, um Öle und Salben herzustellen. Sie verwendeten Hanföl in Salben zur Linderung von Hautausschlägen und -reizungen, in Ölauszügen zur Behandlung von rheumatischen Schmerzen, Darmträgheit, Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane und Malaria.

Hanfpflanze

Anwendungsgebiete von Hanfsamenöl

Die positive Wirkung von Hanfsamenöl kannst du auf zweierlei Arten erfahren:

  1. Innere Anwendung durch Einnahme: Du kannst das Speiseöl einfach in Salate, Dressings oder Smoothies einrühren. Beim Erhitzen gehen jedoch die positiven Vorteile verloren. Eine gute Dosis besteht aus täglich 2 bis 4 TL Hanföl.
  2. Äußerliche Anwendung: Du kannst das Öl direkt auf die Haut auftragen, oder für einen Wickel bzw. Umschlag verwenden. Auch als Zutat von Gesichtsmasken und Haarkuren eignet sich das vielfältige Hanföl zur Anwendung.

Im Folgenden noch ein paar weitere explizite Anwendungsmöglichkeiten:

Als tägliche Feuchtigkeitspflege

Die Fette oder Lipide in Hanföl sind denen in der Haut ähnlich. Das macht das Hanföl zu einem wirksamen Feuchtigkeitsspender und Schutzmittel für die Haut. Hanföl erhöht die Elastizität der Haut und bringt neues Leben in trockene, müde oder dehydrierte Haut.

Bei Hautirritationen und Ekzemen

Hanföl spendet der Haut Feuchtigkeit und führt ihr mehr Sauerstoff zu, was es zu einem guten Pflegemittel von Ekzemen und trockener, juckender Haut wie Neurodermitis und Schuppenflechte macht. Da es sich bei Hanföl um ein Naturprodukt ohne bekannte Nebenwirkungen handelt, ist es ideal zur Behandlung von Hautirritationen.

Bei Hautrötung und Reizung durch Akne

Mit der Zeit kann das Öl aus den Hanfsamen dazu beitragen, Akne zu beseitigen, indem es die Haut gesund und feucht hält. Es zieht schnell ein, verstopft die Poren nicht und hilft der Haut, die Ölproduktion auszugleichen.

Make-up-Entferner

Verteile das Öl über das ganze Gesicht und entferne dann mit einem feuchten sauberen Waschlappen das Make-up. Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass das Gesicht schon bei der Reinigung mit dem Hanföl gepflegt wird.

Achte auf eine ausgewogene Omega 3 Zufuhr

Wir wissen heutzutage, dass der Mensch für einen gesunden Körper alle Omega Fettsäuren benötigt. Allerdings wissen wir aber auch, dass ein Überschuss an Omega-6-Fettsäuren zu Entzündungen und somit zu Erkrankungen führen kann. Andere Pflanzenöle wie Distelöl oder Sonnenblumenöl enthalten ebenfalls Omega Fettsäuren, allerdings bestehen die mehrfach ungesättigten Fettsäuren fast nur aus Omega-6-Fettsäuren.

Somit lässt sich kaltgepresstes Hanföl mit seinen gesundheitlichen Vorteilen ideal in den Alltag integrieren. Das Öl aus Hanfsamen ist außerdem geschmacklich eine Bereicherung für viele Gerichte und sollte wegen der gesundheitlichen Vorteile in keiner Küche fehlen. Auch als Körperpflege hat es positive Wirkungen. Ich rate jedem, sich mit den Inhaltsstoffen in Kosmetikprodukten genauer auseinanderzusetzen und auf mehr natürliche Produkte im Bad zu setzen.

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Was ist Matcha und welche Inhaltsstoffe hat es?

Matcha kommt ursprünglich aus Japan. Es handelt sich hierbei um pulverisierten grünen Tee, welcher aus der Camellia Sinensis Pflanze geerntet wird. Zwar konnte er erst seit Kurzem großen Anklang in Deutschland finden, doch gibt es ihn bereits seit Jahrhunderten. Dieser Tee ist in Japan für Teezeremonien weit verbreitet, was vor allem an seinen vielen Vorteilen und heilenden Wirkungen liegt. Im Gegensatz zu klassischem Grüntee, wird der Matcha Tee erst von Teebauern geerntet, wenn die Pflanze rund 30 Tage im Schatten gewachsen ist. Dies hat zur Folge, dass die Aminosäure, sowie das Chlorophyll in der Pflanze in höherer Konzentration vorhanden ist, als wir es von regulärem Tee kennen. Dir wird sicherlich schon aufgefallen sein, dass Matcha viel grüner ist als klassischer grüner Tee, was ebenfalls an dem Chlorophyll liegt.

Es ist kein Geheimnis, wie gesund Matcha ist, doch sollte auch hier auf die Qualität geachtet werden. Versuche die Teebauern zu unterstützen, welche Bio-Qualität anbieten, denn dies spiegelt sich auch in den Inhaltsstoffen und der Wirkung wider.

Wie wird Matcha hergestellt?

Das Matcha wird aus der Camellia Sinensis Pflanze geerntet, welche die letzten 30 Tage im Schatten wächst. Hierbei werden die Blätter geerntet, gedämpft und daraufhin getrocknet. Im Anschluss an den Trocknungsprozess werden die Blätter gemahlen, bis wir die uns bekannte Pulverform erreichen. Statt wie bei einem klassischen grünen Tee lediglich die Teeblätter abzubrühen, konsumierst du beim Matcha das Pulver, was darin resultiert, dass du auch alle Nährstoffe direkt aufnehmen kannst. Aus diesem Grund wird dem Matcha Tee auch nachgesagt gesünder, als der klassische Grüntee zu sein.

Wirkung und Vorteile von Matcha

Du bist noch nicht davon überzeugt in Zukunft auf den Matcha Tee zu setzen? Dann bist du hier genau richtig, denn wir haben alle Vorteile des Matcha Tees für dich parat, sodass du dich selber von der Wirkung überzeugen lassen kannst!

Mehr Inhaltsstoffe als klassischer Tee

Es ist kein Geheimnis, dass Matcha mit vielen Inhaltsstoffen versehen ist. Du kannst viele Vitamine wie Vitamin A, B, C und E finden sowie Aminosäuren und Carotine. Durch die Pulverform haben Menschen, die Matcha konsumieren auch den Vorteil, dass die Nährstoffe besser aufgenommen werden können.

Vielseitig einsetzbar

Du musst Matcha nicht immer nur als Tee konsumieren, denn dieses Pulver kann vielseitig eingesetzt werden. Wie wäre es denn mit einem Matcha Smoothie, als Topping beim Müsli oder wie wäre es sogar mit Matcha zu backen? All das ist empfehlenswert und die Möglichkeiten sind grenzenlos!

Reichlich Koffein

Matcha ist wahrlich eine Koffein-Bombe! Dieser Tee hat 3 bis 4 Mal so viel Koffein enthalten wie regulärer Tee. Aus diesem Grund ist er auch so beliebt als Kaffee-Ersatz. Wenn du daher nach einem Getränk suchst, welches dich morgens auffrischt, doch zugleich mit vielen wichtigen Nährstoffen ausgestattet ist, dann bist du bei dem Matcha Tee an der richtigen Adresse.

Enthält viele Antioxidantien

Viele Menschen sind ganz begeistert von grünem Tee, da diesem eine entgiftende Wirkung nachgesagt wird, doch nun halte dich fest – Matcha hat 140-mal mehr Antioxidantien als grüner Tee! Diese Antioxidantien sind ein wahrer Segen für den Körper, sie entgiften und schützen den Körper vor freien Radikalen.

Hilft gegen Muskelkater

Du machst regelmäßig Sport und suchst nach einem Weg deine Regeneration zu unterstützen? Dann bist du bei Matcha an der richtigen Adresse. Dieser sollte allerdings kalt konsumiert werden und das enthaltende EGCG-Catechin hilft die Muskelfasern zu schützen und auch wieder aufzubauen. Besonders geeignet ist es, wenn du den Matcha mit deinem Proteinshake kombinierst, denn so versorgst du deine Muskeln direkt nach dem Training mit den idealen Nährstoffen!

Soll beim Abnehmen helfen

Es sollen ein paar Kilos weniger werden und das auf möglichst natürliche Weise? Dann bist du bei dem Matcha Tee an der richtigen Adresse. Das Koffein kurbelt nämlich die Fettverbrennung an. Zugleich beeinflusst Matcha die sogenannte Thermogenese. Dies ist die Erzeugung von Körperwärme, was dazu führt, dass mehr Energie und somit Kalorien verbraucht werden.

Matcha und Koffein

Viele Menschen nutzen Matcha als Alternative zu Kaffee, da Kaffee mit einigen negativen Aspekten, wie der Verfärbung der Zähne einhergeht. Wenn du dennoch einen guten Koffein-Kick am Morgen haben möchtest, scheint Matcha eine gute Option zu sein. Da wir das Pulver konsumieren und nicht nur die Blätter ab brühen, konsumieren wir sage und schreibe 3 bis 4 Mal mehr Koffein als bei einem klassischen Tee. Nun könnte man annehmen, dass Matcha mehr Koffein beinhaltet als Kaffee, doch das stimmt nicht. Eine Tasse Kaffee kommt auf circa 95 mg Koffein, wobei wir bei einer Tasse Matcha Tee auf circa 80 mg Koffein kommen. Der Unterschied ist allerdings nicht allzu groß, sodass sich Matcha als Kaffee-Ersatz durchaus eignet. Das liegt vor allem daran, dass das Koffein vom Matcha im Körper anders verstoffwechselt wird.

Statt direkt ins Blut überzugehen und demnach aber auch schnell wieder abtransportiert zu werden, wird beim Matcha das Koffein nur nach und nach verbreitet. Demnach versorgt das Matcha den Körper mit Koffein für rund 6 bis 8 Stunden. Sicherlich ist es dir selber schon mal passiert, dass du zu viel Kaffee getrunken hast und dich plötzlich unwohl und hibbelig gefühlt hast? Dies kann dir bei dem Matcha Tee nicht passieren. Hierbei wird das Koffein nicht auf einmal abgegeben und zugleich kommt es nicht zu dem sogenannten Mittagstief. Dieses Mittagstief wird in der Regel durch einen zu schnellem Abbau von Koffein ausgelöst und fühlt sich so an, als würdest du von jetzt auf gleich all deine Energie verlieren.

Matcha richtig zubereiten

Das Pulver einfach mit heißem Wasser aufgießen? Nein, so läuft die Zubereitung des Matcha Tees nicht ab. Was du genau benötigst und wie du deinen Matcha Tee zubereitet, möchte ich dir hier näher erläutern.

Das benötigst du:

  • Matcha Pulver
  • eine Keramikschale
  • ein Löffel (am besten aus Bambus)
  • ein Rührbesen (am besten aus Bambus)
  • Wasser

So bereitest du deinen Matcha Tee zu:

Nun geht es zuerst darum die Matcha Paste herzustellen, hierfür gibst du zwei Löffel Matcha Pulver in die Schale. Ziel ist es eine Paste zu kreieren, sodass du nur ganz wenig Wasser hinzugeben solltest und dieses Wasser mit dem Pulver durch den Besen vermischst. Ziel ist es eine schöne weiche Paste herzustellen, ohne Klümpchen. Nun musst du circa 70 Milliliter (für eine Tasse) Wasser erhitzen. Gib ein wenig heißes Wasser über den Besen und schließlich zeitgleich beim Rühren mehr und mehr in die Schale mit der Paste. Hier musst du gut umrühren, sodass es eher daran erinnert Schaum zu schlagen. Nun hast du das Basis-Getränk Matcha hergestellt und kannst dies frei nach deinen Wünschen weiterentwickeln. Wie wäre es zum Beispiel einen Matcha Latte herzustellen oder den Matcha abkühlen zu lassen und einen Tee daraus zu entwickeln? Hierbei kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen und einfach deinen Geschmack folgen.

Weitere Zubereitungsarten des Matcha:

Hier habe ich dir bereits den klassischen Weg der Matcha Zubereitung vorgestellt, doch gibt es in der japanischen Teezeremonie auch noch weitere Wege. Diese lernst du hier näher kennen.

Tencha

Als Tencha werden die Blätter bezeichnet, doch hierbei fehlen unter anderem die Adern, sodass diese Blätter entweder direkt als Pulver weiterverarbeitet oder ebenfalls, wie klassischer Matcha gemahlen werden können. Der Unterschied zwischen Tencha und Matcha ist, dass Tencha nur kurze Zeit gedämpft wird.

Gyokuro

Ähnlich wie bei Tencha handelt es sich hier um das ganze Blatt. Statt allerdings auf die Adern zu verzichten, wird bei Gyokuro alles aufgebrüht und demnach das ganze Blatt verwendet. Bei dem Trocknungsprozess werden die Blätter gerollt und bekommen so eine eher florale Note.

Koicha

Koicha wird auch gerne als Dick-Tee bezeichnet und so lässt bereits vermuten, worum es hier geht. Für die Zubereitung wird doppelt so viel Pulver verwendet für die gleiche Menge an Wasser. Viele Menschen bevorzugen diese dickere Konsistenz.

Usacha

Das komplette Gegenteil zu Koicha ist Usucha, denn diese Art der Zubereitung fokussiert sich mehr auf den Dünn-Tee. Statt hier das Teepulver doppelt zu nutzen, wird eher doppelt so viel Wasser verwendet. Demnach bekommst du einen Tee mit viel dünnerer Konsistenz.

Fazit: Lohnt es sich auf Matcha Tee umzusteigen?

Absolut! Zwar ist der Geschmack mit Sicherheit nicht jedermanns Sache, doch solltest du ihn wenigstens mal probieren. Vor allem, wenn du auf der Suche nach einer gesunden und aufwachenden Alternative zu Kaffee bist, ist Matcha Tee sicherlich die richtige Option. Neben den vielen Nährstoffen ist dieses Pulver auch vielseitig einsetzbar, ob ganz klassisch als Tee oder auch für einen Smoothie oder zum Backen – du hast die Wahl!

Leider ist aber auch nicht alles Gold was glänzt, denn Matcha hat einen erheblichen negativen Punkt, nämlich die Kosten! Das Pulver ist alles andere als günstig, da es oftmals aus Japan importiert wird und zugleich auch extra Produktionsschritte beinhaltet. Für nur 100 Gramm Matcha musst du bereits 5 Euro auf den Tisch legen. Qualität hat eben seinen Preis!

Die vielen Vorzüge rechtfertigen allerdings auch den Preis, denn neben einer verbesserten Muskelfaser Regeneration, dem natürlichen Abnehmen und auch reichlich Nährstoffen, kannst du dich auf 4-mal so viel Koffein freuen, wie es reguläre Tees beinhalten. Daher empfehle ich es dir, den Matcha wenigstens einmal zu probieren und daraufhin zu entscheiden, ob dieser regelmäßig in die tägliche Routine eingebaut werden soll.

Ob Matcha Tee, für eine Teezeremonie, Tencha, Gyokuro, Koicha, Usacha oder auch als Smoothie – was es auch immer ist, starte deinen Tag mit einer guten Portion Nährwerte und Koffein, alles versteckt in dem grünen Pulver! Vergiss nicht auf die Qualität und den fairen Abbau durch die Teebauern zu achten, denn so bekommst du wirklich ein 1A Produkt mit reichlich gesundheitlichen Vorzügen.

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Ursachen von Schlafproblemen bei Babys

Zunächst einmal solltest du wissen: Während der ersten drei Lebensmonate kann ein Baby noch gar nicht zwischen Tag und Nacht unterscheiden. Der Job des Babys ist zuallererst, sein eigenes Überleben zu sichern. Das tut es, indem es in den Wachphasen auf seine Bedürfnisse aufmerksam macht, und den Rest der Zeit möglichst viel schläft. Diese Zeit des Schlafens ist aber noch nicht an die Nacht gekoppelt. Erst ab etwa dem vierten Monat beginnt das Baby, Tag und Nacht zu unterscheiden. Aber auch das ist noch keine Garantie dafür, dass dann die Nächte ruhiger werden. Sicher hast du bereits viele Tipps von anderen Eltern bekommen. Jeder hat schließlich so seine eigenen Erfahrungen gemacht. Die einen berichten von Schreibabys, die ohne jeden Grund die ganze Nacht durchweinen. Andere erzählen von Koliken, von wachsenden Milchzähnen oder von hungrigen Kindern, die permanent an die Brust wollen. Die Auswahl an Möglichkeiten ist groß, ebenso die Verunsicherung.

Lasse dich nicht verunsichern

Viele junge Eltern beschäftigt die Frage: Mache ich etwas falsch? Bitte lasse dich nicht zu sehr von dieser Frage quälen. Denn du liebst dein Kind und möchtest ihm beim Schlafen helfen. Lasse dir nicht zusätzlichen Stress aufladen, indem du dir einredest, deinen Job als Mutter oder Vater schlecht zu machen. Das tust du nicht. Schließlich informierst du dich und versuchst, aus den vielen Möglichkeiten die besten herauszufiltern. Auch solltest du dir klar machen: Es ist nicht so, dass dein Baby nicht schlafen will. Das Schlafen muss erst eingeübt werden und es ist am Anfang seines Lebens noch nicht selbstverständlich, so wie sich Erwachsene ein „richtiges Schlafverhalten“ vorstellen. Unterteilen wir deshalb an dieser Stelle einmal in die grundsätzlichen Ursachen für die Schlafprobleme bei einem Baby. So kannst du dich Schritt für Schritt der Frage nähern, ob überhaupt bereits Probleme bestehen und woher diese Probleme beim Schlafen kommen könnten.

Dein Baby ist ein kleines Individuum. Es gibt deshalb keine pauschalen Antworten, die schablonenartig angewendet werden können. Du als Mutter oder Vater bist der Mensch, der dieses kleine Individuum am besten kennt. Vertraue dir und deiner Einschätzung, wenn du dein Baby besser kennengelernt hast und es beim Einschlafen begleitest. Denn was bei der einen Familie stimmt, muss bei der anderen deshalb noch lange nicht richtig sein.

Dein Baby hat körperliche Probleme

Zahnen, Fieber, Koliken, verstopfte Nase, volle Windel: Körperliche Missempfindungen kommuniziert dein Kind über Weinen. Der erste Check sollte also sein: Ist die Windel voll? Hat dein Baby Fieber? Hat es Schnupfen oder sogar Ohrenschmerzen? Ist der Bauch hart? Ist dem Baby zu warm? Wenn du körperliche Ursachen erkennst, kannst du entsprechend handeln und entweder selbst das Problem beheben oder einen Kinderarzt aufsuchen. Wenn du unsicher bist, frage in jedem Fall den Kinderarzt um Rat. Denn gerade, wenn du noch unerfahren bist, können schon kleine Hinweise sehr nützlich sein, um ein körperliches Problem beim Baby zu erkennen.

Dein Baby hat Hunger

Trinkprobleme sind häufig die Ursache von Schlafschwierigkeiten. Wenn ein Baby oft, dabei aber jeweils immer nur sehr wenig trinkt, plagt der Hunger auch nachts. Die Meinungen darüber gehen auseinander, wie Kinder besseres Trinkverhalten erlernen können. Möglicherweise kannst du das Trinkverhalten deines Babys mit der Hilfe deiner Hebamme oder Hinweisen vom Kinderarzt noch optimieren. Aber manchmal ist das auch gar nicht möglich. Eventuell hast du mit Brustentzündungen oder anderen Einschränkungen zutun, die das Stillen behindern. Mache dir klar: Du bist keine schlechte Mutter, wenn es mit dem Stillen nicht gut klappt. Ärgere dich nicht über dich selbst oder dein Baby, wenn es zu oft trinken möchte und lass dir kein schlechtes Gewissen machen. Das erzeugt nur zusätzlich Stress, den du unbewusst auch an dein Baby weitergibst.

Dein Baby hat Angst

Stress und schlechte Träume oder Verlustangst können den Schlaf deines Babys beeinträchtigen. Das ist völlig normal und ist bei manchen Babys mehr und bei anderen weniger ausgeprägt. Begegnest du deinem Baby mit liebevoller und unaufgeregter Zuwendung, wird es mit der Zeit lernen, in solchen Situationen ruhiger zu werden.

Dein Baby ist überdreht

Tage, an denen einfach sehr viel los ist und alles anders kommt als geplant – ja, die gibt es. Dann kann das Baby darauf entsprechend reagieren. Wenn der Rhythmus aus dem Tritt gerät und du Rituale nicht wie gewohnt durchführen kannst, ist dein Baby verständlicherweise auch durcheinander.

Wie viel Schlaf braucht dein Baby?

Es ist richtig, das Babys mehr Schlaf brauchen als Erwachsene. Das liegt daran, dass das Gehirn die Eindrücke, die über alle Sinne in der Wachphase auf das Baby einströmen, irgendwann verarbeiten muss. Um die Sinneseindrücke zu sortieren, muss das Baby schlafen. Denn gleichzeitig neue Eindrücke aufnehmen und alte Eindrücke in die richtige Schublade stecken funktioniert nicht. Außerdem muss das Baby wachsen. Gerade am Anfang unseres Lebens wachsen wir Menschen sehr schnell. Eine wahnsinnig große Aufgabe, die der kleine Körper da bewältigen muss. Auch dafür ist der Schlaf wichtig.

Nun schlafen Babys und kleine Kinder aber in der Regel nicht nur einmal täglich für 12 Stunden am Stück. Sie schlafen mehrmals am Tag – und mitunter in den für uns Erwachsene unmöglichsten Situationen. Weil der Schlaf für das Gehirn des Babys so wichtig ist, kann ein kleines Kind plötzlich einschlafen, obwohl neben ihm gerade mit dem Presslufthammer die Straße aufgerissen wird oder andere Kinder laut schreiend fangen spielen. Diese spontanen Nickerchen zwischendurch ermöglichen dem Kind eine gesunde Entwicklung.

Wie viel Schlaf dein Baby braucht, hängt auch vom Alter und seinem Entwicklungsstand ab. Weil gerade im ersten Lebensjahr unendlich viel mit dem kleinen Körper passiert, verändern sich mitunter auch die Bedürfnisse in Bezug auf das Schlafen mit der Zeit. Später, wenn dein Kind das erste Lebensjahr erreicht hat, wird das Schlafbedürfnis spürbar abnehmen. Der berühmte Mittagsschlaf bei Kleinkindern kann anfangs noch sehr ausgedehnt sein, später wird er kürzer und irgendwann fällt er ganz weg.

Grundsätzlich kannst du davon ausgehen, dass Neugeborene bis zum dritten Lebensmonat die meiste Zeit über schlafen – auch am Tag. Denn bis zu 18 Stunden am Tag holt sich der kleine Körper seinen so wichtigen Schlaf. Nach und nach stellt sich dann die „innere Uhr“ auf den Rhythmus ein, der von dir und der Familie vorgegeben wird. Die häufigen Nickerchen oder Schläfchen werden dann weniger – dauern dafür aber länger.

Schlafphasen beim Baby

Wie auch die Erwachsenen haben Babys unterschiedliche Schlafphasen. Allerdings unterscheidet sich der Schlaf eines Babys trotzdem sehr von dem eines Erwachsenen. Während Babys meist mehrmals pro Nacht aufwachen, schlafen die meisten Erwachsenen durch. Im Schlaf durchläuft ein Erwachsener sowohl die Tiefschlaf- wie auch die REM-Phase, in der die Träume stattfinden, mehrmals hintereinander. Im Idealfall passiert das ohne Unterbrechung durch ein Erwachen in der Nacht. Wenn du mehr über die Schlafphasen und das Träumen eines Erwachsenen wissen möchtest, kannst du das unter „Träume – deshalb sind sie so wichtig für deinen Körper“ nachlesen. Falls dein Schlaf durch Schnarchen gestört wird, gibt es hier nützliches Hintergrundwissen für dich: „Schnarchen – das hilft dagegen“.

Das Gehirn eines Babys ist dafür noch nicht reif genug. Deshalb pendelt sich der ausgedehnte Nachtschlaf erst während der ersten sechs Monate ein. Davor werden im Gehirn des Babys noch so viele Dinge sortiert, dass es unmöglich nur nachts schlafen kann. Es schläft auch am Tage viel. Allerdings beginnt ein Baby nicht mit der Tiefschlafphase, sondern mit der Traumphase. In dieser Traumphase, der sogenannten REM-Phase, ist der Schlaf sehr leicht. Das Baby kann schnell wieder aufwachen, wenn es gestört wird. Ist das nicht der Fall, beginnt der Tiefschlaf, worauf wieder eine Traumphase folgt. Insgesamt liegt das Baby rund die Hälfte der Zeit im Tiefschlaf, die andere Hälfte verteilt sich auf die beiden REM-Phasen.

Rhythmus der Schlafphasen ist unterschiedlich

Nicht ganz eine Stunde dauert dieser Wechsel zwischen REM- und Tiefschlaf- und REM-Phase. In der zweiten Traumphase besteht stets die Gefahr, dass das Baby kurz aufwacht, etwa drei bis vier Mal wiederholt sich dieser Zyklus. Du siehst, es ist durchaus normal, dass ein Neugeborenes Kind nach nicht einmal einer Stunde aufwacht. Es ist schlicht von seinem Entwicklungsstand her eine gegebene Tatsache, dass der Tiefschlaf nicht lange anhält. Weil nicht jedes Baby zur selben Zeit dieselbe Anzahl an Schlafzyklen am Stück durchschlafen kann, unterscheidet sich auch der Rhythmus der Schläfchen im ersten halben Jahr von Baby zu Baby sehr stark. Diese Monate solltest du nutzen, um sehr genau zu beobachten, damit du erkennst, wann dein Baby müde ist, wann es Ruhe oder wann er Unterhaltung braucht.

Die Traumphase ist für die Entwicklung des Gehirns deines Babys besonders wichtig. Denn in dieser Phase werden die Eindrücke verarbeitet, denen dein Baby während des Wachzustands ausgesetzt war. Du erkennst die REM-Phase daran, dass das Baby noch etwas unruhig wirkt. Es macht beispielsweise noch ruckartige Bewegungen, weint kurz oder zieht Grimassen. Im Tiefschlaf dagegen bewegt sich das Baby fast gar nicht. Auch lässt es sich dann nicht mehr durch Geräusche oder Licht stören und schläft unbeschwert.

Tipps zum Einschlafen und Durchschlafen

Wenn du deinem Baby helfen möchtest, gut einzuschlafen oder auch besser durchzuschlafen, kannst du auf bestimmte Dinge besonders achten. Im Folgen gebe ich dir einige Hinweise, die dir helfen können, die Voraussetzungen für den Babyschlaf zu verbessern.

Achte auf Anzeichen von Müdigkeit

Mit der Zeit wirst du sehr genau wissen, wann dein Kind müde ist. Es reibt sich die Augen, es wird quengelig, es nickt immer wieder kurz ein, spielt mit seinen Ohren. Wenn dein Kind müde ist, dann kannst du direkt darauf reagieren.

Rituale sind das A und O

Babys lernen ununterbrochen. Mache dir das zunutze und lehre dein Kind, welche Abläufe es in den Schlaf begleiten. Das bedeutet zum Beispiel, nach und nach bestimmte Uhrzeiten einzuführen und konsequent einzuhalten, immer dasselbe Lied zu singen oder zuverlässig bestimmte Dinge und Abläufe zu etablieren, damit dein Baby lernt: Jetzt kann ich schlafen. Auch Routinen innerhalb des Tagesablaufs sind hilfreich, um auch am Abend besser zur Ruhe zu kommen.

Einschlafhilfen sparsam nutzen

Es gibt eine große Palette sogenannter Einschlafhilfen im Handel. Bedenke dabei: Diese Einschlafhilfen sind mitunter kontraproduktiv. Denn viele von ihnen funktionieren beispielsweise mit bewegtem Licht oder mit Geräuschen. Das kann dein Baby, wenn es ohnehin schon müde von den Eindrücken des Tages ist, zusätzlich überreizen. Dein Baby braucht keine Einschlafhilfe – außer deiner liebevollen Zuwendung als Mutter oder Vater.

Ruhige dunkle Umgebung

Lege dein Kind abends nicht bei Festbeleuchtung ins Bett. Gewöhne es daran, dass es auch bei Dunkelheit sicher ist und sich geborgen fühlen kann. Beginne von Anfang an damit, abends so wenig Licht wie möglich im Zimmer zu haben. Denn wenn dein Baby nicht von kleinauf lernt, dass Dunkelheit am Abend normal ist, dann wird es sich später sehr schwertun, plötzlich ohne Nachttischlampe oder dergleichen einzuschlafen.

Gute Belüftung

Babys Atemwege sind noch sehr klein und sehr eng. Schon ein kleiner Schnupfen kann den Schlaf von Babys empfindlich stören. Wenn nun das Zimmer noch dazu stickig und viel zu warm ist, wird dein Baby sich noch unwohler fühlen. Achte deshalb darauf, dass die Luft nicht zu warm und nicht zu trocken ist.

Achte auf die Traumphase

Speziell in den ersten Monaten wird dein Baby oft in deinen Armen einschlafen. Dann solltest du mit dem Ablegen so lange warten, bis die Traumphase deines Kindes vorüber ist und es im Tiefschlaf angekommen ist. Denn wenn du das Baby während der Traumphase ablegst, wacht es schnell wieder auf. Grundsätzlich solltest du das Einschlafen auf dem Arm aber nicht etablieren.

Müde ins Bettchen legen

Wie eben bereits angesprochen – lasse dein Kind nicht grundsätzlich auf deinem Arm einschlafen. Wenn das einmal passiert, dann ist das natürlich kein Problem. Allerdings möchtest du deinem Kind vermitteln, dass es im Bett sicher ist und beruhigt dort einschlafen kann. Das lernt das Baby aber nicht, wenn es jeden Abend in deinen Armen einschläft. Es verbindet das Bettchen dann nicht mit einer ruhigen Einschlafsituation, sondern mit Angst: Es ist auf dem Arm der Mutter eingeschlafen und wacht verlassen Bett auf. Natürlich muss das Baby jetzt auf sich aufmerksam machen. Schließlich ist die Mutter plötzlich weg.

Vermeide nachts unnötige Aufregung

Wenn dein Baby nachts kurz jammert, nimm es nicht sofort aus dem Bett. Denke an die zweite Traumphase: Das Baby gleitet nach dem Tiefschlaf wieder in diese Traumphase. Möglicherweise wird es dabei ein wenig unruhig. Aber es kann durchaus aus dieser Unruhe von allein wieder in den Tiefschlaf zurückkehren. Warte also erst einige Minuten ab, ob dein Baby tatsächlich aufwacht. Wenn es deine Hilfe braucht, wirst du dies merken. Andernfalls kann es schon ausreichen, leise und liebevoll mit ihm zu sprechen oder sehr vorsichtig den Kopf oder Hand zu streicheln. Aus dem Bett nehmen und mit dem Baby herumlaufen musst du aber nicht unbedingt. Das könnte sogar nach hinten losgehen. Denn wenn du das Baby direkt aus seinem Bettchen herausnimmst, wacht es wirklich auf und kann womöglich nicht wieder einschlafen. Auf keinen Fall solltest du nachts mit deinem Kind spielen oder dich gar mit ihm zusammen vor den Fernseher setzen.

Setze dein Kind keinem Bildschirmlicht aus

Sogar Erwachsene tun sich mit dem Einschlafen schwer, wenn sie vor dem Zubettgehen dem blauen Licht von Bildschirmen ausgesetzt sind. Auch Babys können völlig überreizt sein, wenn sie auf den Fernseher oder den Computerbildschirm schauen. Vermeide diese Lichtquellen unbedingt, damit die falschen Reize, die künstliches blaues Licht im Gehirn auslöst, nicht den Schlaf des Babys stören. Denn das blaue Licht macht wach, es fördert die Ausschüttung der Hormone, die uns auch bei Tagesanbruch in Aktivitätsmodus versetzen.

Lasse das Kind nicht bewusst allein schreien

Trennungsangst kann bei Babys nicht mit Trennung geheilt werden. Im Gegenteil. Eine Trennung ist eine instinktive Urangst für ein Baby und war früher für hilflose Kinder auch tatsächlich lebensbedrohlich – wenn beispielsweise die Mutter verschwand und das Baby in der Wildnis sich selbst überlassen war. Auch wenn heute viele Abwinken und erklären, dass diese Bedrohung ja heute zuhause im Bettchen nicht mehr gegeben ist: Das kann ein Baby nicht intellektuell erfassen. Es wird seelischen deshalb Schaden nehmen, wenn du es während der ersten Lebensmonate schreiend bewusst allein im Bettchen liegen lässt. Diese Urangst vor dem Verlassenwerden nimmt dein Baby mit bis ins Erwachsenenalter, wenn du eure Bindung störst, indem du es absichtlich schreien lässt.

Vertraue dir und deinem Kind

Wenn dein Kind nachts aufwacht, und nicht schläft unterstelle ihm nicht: „Mein Baby will nicht schlafen“. Es hat nichts damit zutun, dass dein Baby nicht schlafen will. Wenn du dir das vergegenwärtigst, fällt es dir vielleicht leichter, nachts öfter aufzustehen. Sei geduldig mit deinem Baby und auch mit dir selbst. Vertraue darauf, dass du einen guten Weg und Umgang mit dem Babyschlaf finden kannst. Setze dich nicht unter Druck, sondern versuche in aller Ruhe, bestimmte Routinen zu etablieren. Achte auf eine gute Schlafumgebung für dein Baby und scheue dich nicht, den Kinderarzt und die Hebamme um Rat zu fragen. Besonders beim ersten Kind kann es sein, dass du dir noch nicht zutraust, körperliche Missempfindungen deines Babys richtig zu deuten. Hab keine Angst: Du wirst mit der Zeit auch in diesem Punkt immer sicherer werden. Je besser du dein Baby und später Kleinkind kennenlernst, umso besser kannst du bestimmte Verhaltensweisen interpretieren.

Vergiss nie: Die Zeit, in der du nachts oft aufstehen musst, ist nur eine Phase und geht auch wieder vorüber. Gönne dir am Besten selbst ein kleines Schläfchen, wenn auch dein Kind gerade schläft, anstatt die Küche aufzuräumen oder die Wäsche zu machen. Sei entspannt, dann ist es dein Kind auch.

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Depressionen – sie gehören zu den häufigsten seelischen Erkrankungen. Manche Menschen beschreiben ihre Depression wie eine dunkle Schleierwolke, die sich über sie legt und jegliche Emotionen in Watte hüllt. Andere erklären, dass es sich anfühlt, als wenn der Hund oder Lieblingsmensch gestorben wäre und die Traurigkeit nicht etwa von Tag zu Tag leichter wird, sondern konstant schlecht bleibt. Tatsächlich können sich die Symptome bei Depression sehr unterschiedlich darstellen. Was Depressionen sind, wie du vorbeugen kannst und dir unter Umständen sogar selbst helfen kannst, bevor du zu einem Arzt gehst und Antidepressiva nimmst, erfährst du in diesem Beitrag.

Was ist eine Depression?

Depressive Störungen sind gekennzeichnet durch anhaltende Gefühle von Traurigkeit und Sinnlosigkeit sowie durch fehlenden Antrieb, sich mit Dingen oder Aktivitäten zu beschäftigen. Dazu gehören auch Aktivitäten, die früher eventuell großen Spaß gemacht haben. Depressionen sind keine vorübergehende trübe Stimmung, die fast jeder von Zeit zu Zeit erlebt, sondern eine komplexe psychische und körperliche Erkrankung, die den Alltag erheblich beeinträchtigt. Sie verdüstern nicht nur die Lebenseinstellung, sondern sind häufig auch durch Schlafstörungen, Energielosigkeit und Veränderungen des Appetits gekennzeichnet. Sie verändern die Struktur und Funktion der Nervenzellen, sodass die Art und Weise, wie das Gehirn Informationen und Erlebnisse verarbeitet, gestört wird.

Auch wenn Gefühle der Hoffnungslosigkeit und Wertlosigkeit entstehen, so ist die Depression dennoch eine behandelbare Erkrankung. Traditionell wird sie mit Psychotherapie, Medikamenten (Antidepressiva) oder einer Kombination aus beidem behandelt. Wenn du das Gefühl hast, an Depressionen zu leiden, dann sprich mit einem Arzt und Familie oder Freunden.

Jede belastende Situation kann zu einer Depression führen, wenn sie lange genug andauert. Dabei kann die belastende Situation verschiedene Ursachen haben, wie etwa ein Konflikt auf der Arbeit oder finanzielle Probleme. Sobald Gefühle der Hilflosigkeit hervorgerufen werden und die Fähigkeit diese Erfahrung kognitiv und emotional zu verarbeiten einen Menschen überfordert, wird ein Nährboden für eine Depression geschaffen. Da der Mensch grundsätzlich ein soziales Wesen ist, können Beziehungsschwierigkeiten, soziale Ablehnung und Trennungen Depressionen auslösen, selbst wenn sie eine Entlastung von Konflikten darstellen. Isolation und Einsamkeit sind wichtige Risikofaktoren, die zwar unabhängig von Alter oder Lebensphase auftreten, aber insbesondere für ältere Menschen ein besonderes Problem darstellen. Jede chronische Krankheit birgt ein überdurchschnittliches Depressionsrisiko, ebenso wie eine plötzliche lebensbedrohliche Erkrankung, z. B. ein Herzinfarkt oder die Diagnose Krebs. Jede dieser Erkrankungen – oder auch nur die Auseinandersetzung mit dieser – kann eine Abwärtsspirale aus Negativität, Hoffnungslosigkeit und Unbeweglichkeit auslösen, die für Depressionen typisch ist.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit an einer Depression zu erkranken?

Das Bundesministerium für Gesundheit sagt, dass schätzungsweise 16 bis 20 von 100 Menschen irgendwann in ihrem Leben mindestens einmal an einer Depression oder einer chronisch depressiven Verstimmung (Dysthymie) erkranken. Dabei sind Frauen häufiger betroffen als Männer und ältere Menschen öfter als junge.

Eine andere Statistik besagt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch im Laufe seines Lebens an einer Depression erkrankt, bei etwa 10 % liegt. Ob du also mit einer Chance von 1 zu 10 oder 1 zu 5 an Depressionen erkrankst, ist die eine Sache. Die Wahrscheinlichkeit erhöht sich jedoch, dass du jemand aus deinem Familien- oder Bekanntenkreis kennst, der erkranken könnte und schon mal einem Arzt konsultiert hat.

Grund genug also, sich mit dem Thema näher zu beschäftigen.

Welche Anzeichen lassen sich deuten? Bin ich depressiv?

Eine depressive Störung liegt in der Regel dann vor, wenn die Symptome mindestens 2 Wochen lang anhalten. Es handelt sich dabei nicht um ein Zeichen persönlicher Schwäche oder um einen Zustand, den man herbeisehnen oder wegwünschen kann. Depressionen treten in der Regel schubweise auf und dauern Wochen oder Monate an.

Typische Symptome einer Depression können sein:

  • gedrückte traurige Stimmung
  • Emotionslosigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Schlafstörungen
  • keinerlei Interesse für Dinge und Tätigkeiten, selbst nicht für die, die einem große Freude bereitet haben
  • extreme Müdigkeit, die nicht durch Schlaf gelindert werden kann

Depressionen können in unterschiedlichen Schweregraden auftreten:

  • leichte Depressionen
  • mittelgradige Depressionen
  • schwere Depressionen, auch „Major Depression“ genannt

Sie lassen sich aber auch nach ihrem zeitlichen Verlauf unterscheiden:

  • einmalige depressive Episode
  • wiederkehrende (rezidivierende) depressive Störungen
  • eine lang anhaltende depressive Verstimmung (Dysthymie) und chronische Depressionen

Auf der Seite der Deutschen Depressionshilfe kannst du einen anonymen Test ausfüllen, wenn du dir nicht sicher bist, ob du eventuell an einer Depression leidest. Du solltest deinen Hausarzt aufsuchen und über die Probleme und Symptome berichten. Er wird dich an einen Facharzt für Psychiatrie/Psychotherapie/Nervenheilkunde oder einen Psychotherapeuten übergeben. Das Ergebnis des Selbsttests kann vielleicht helfen einen Gesprächseinstieg beim Arzt zu finden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Verschiedene Arten von Depressionen erfordern unterschiedliche Behandlungen.

Leichte Depressionen können gelindert werden durch:

  • Aufklärung über die Krankheit und entsprechender Umgang damit
  • Änderungen der Lebensweise (z. B. regelmäßige körperliche Betätigung)
  • Psychologische Therapie durch einen Psychiater oder durch Online-Therapien.

Bei mittelschweren bis schweren Depressionen ist oftmals eine medikamentöse Behandlung erforderlich, die aber gut mit den anderen Behandlungen kombiniert werden kann.

Sowohl die kognitive Verhaltenstherapie als auch die interpersonelle Therapie sind vielfach erprobt und haben sich bei der Behandlung von Depressionen als wirksam erwiesen. Durch das Erlernen neuer Denk- und Verhaltensweisen vermittelt die kognitive Verhaltenstherapie den Menschen Fähigkeiten, um negative Denk- und Verhaltensweisen zu entschärfen. Die interpersonelle Therapie hilft den Betroffenen, gestörte persönliche Beziehungen, die ihre Depression verursachen oder verschlimmern können, zu verstehen und zu bewältigen.

Medikamente wie Antidepressiva wirken auf verschiedene neurochemische Substanzen – insbesondere Serotonin, Noradrenalin und Dopamin –, von denen bekannt ist, dass sie an der Übertragung von Signalen über verschiedene Gehirnkreisläufe beteiligt sind. Dennoch ist nicht ganz klar, wie sie wirken und warum es Wochen oder Monate dauern kann, bis sie eine positive Wirkung zeigen – das Gehirn ist eben ein hochkomplexes Organ. Auch scheinen sie zum Teil ein erhebliches Suchtpotenzial mit sich zu bringen, weshalb du sie nicht leichtfertig einnehmen solltest. Auch ein abruptes Beenden der Behandlung mit Antidepressiva ist nicht ratsam, da dies Entzugserscheinungen hervorrufen oder zu einem Rückfall führen kann.

Bei einigen Menschen, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, können sie sogar ungewollte Wirkungen zeigen. Die US-Arzneimittelbehörde FDA verlangt einen Warnhinweis auf allen Antidepressiva, um die Öffentlichkeit auf das potenziell erhöhte Risiko von Selbstmordgedanken oder -versuchen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufmerksam zu machen.

Kann ich mein Leben so führen, dass ich eine Depression vorbeugen kann?

Es gibt keine einzelne Ursache für Depressionen. Vielmehr gibt es Hinweise darauf, dass sie aus einer Kombination von genetischen, biologischen, umweltbedingten und psychologischen Faktoren resultieren.

Häufig gehen Erfahrungen wie Misserfolg, Ablehnung, soziale Isolation, Verlust eines geliebten Menschen, Frustration oder Enttäuschung in einer Beziehung oder bei der Verwirklichung eines anderen Lebensziels einer depressiven Episode voraus.

Viele Forscher sehen den negativen Stimmungszustand der Depression als ein schmerzhaftes Signal dafür, dass grundlegende psychologische Bedürfnisse nicht erfüllt werden und dass neue Strategien erforderlich sind. Sie gehen auch davon aus, dass Depressionen bis zu einem gewissen Grad aus einem Mangel an Fähigkeiten zur Verarbeitung negativer Gefühle resultieren.

Unglücklicherweise lassen sich manche Ereignisse im Leben nicht einfach umgehen oder vermeiden. Du kannst jedoch lernen, mit solchen Ereignissen und den einhergehenden Emotionen und Gefühlen besser umzugehen.

Auch negative Denkmuster und Überzeugungen können den Weg für Depressionen ebnen. Diese können beispielsweise mit der kognitiven Verhaltenstherapie verändert werden.

Sinnvolle Ziele im Leben zu haben und ihnen nachzugehen, ist ein weiteres wirksames “Antidepressivum”.

Stress als einer der Hauptauslöser für Depressionen

Die geistige Haltung spielt eine wichtige Rolle bei der Wahrnehmung von Stress. Menschen, die Stress als Herausforderung und nicht als Belastung sehen, entwickeln eher positive als negative Gefühle und erleben nicht die schädlichen Auswirkungen der Stresshormone auf Körper und Gehirn. Auch wenn es kaum möglich ist, das Ausmaß von Stress zu ändern, dem wir regelmäßig ausgesetzt sind, können wir mithilfe von verschiedenen Techniken die Stressreaktion mindern.

Meditation setzt sich genau deshalb immer durch und hat sich zu einer beliebten Praxis entwickelt, Stress zu reduzieren. Das Erlernen einer der verschiedenen Meditationsformen kann dich in die Lage versetzen, den Automatismus, mit dem du auf Stress reagierst, zu unterbrechen. Die Veränderung der Stresswahrnehmung, die Eindämmung der Stressreaktion durch Meditation und die Aneignung eines Repertoires von Strategien zur Stressbewältigung – all dies sind Möglichkeiten, die Stressbelastung zu verringern und sich vor Depressionen zu schützen. Lies hier mehr zu hilfreichen Tipps, die Meditation zu erlernen.

Achte auf deine Lebensstilfaktoren

Mit Lebensstilfaktoren bezeichnet man Aspekte des Lebensstils, die Einflüsse auf die Gesundheit haben. Dazu gehören vor allem:

  • Ernährung
  • Schlafverhalten
  • Bewegung bzw. Sport
  • Aufenthalt in der Natur, in der Sonne bzw. frischen Luft
  • Stress

Wenn du mehr über eine ausgewogene Ernährung erfahren möchtest, mit welchen Methoden du besser Schlafen kannst oder mit welchen Tipps du Stress abbauen kannst, dann könnten diese Artikel hilfreich für dich sein.

Weitere und weniger bekannte Faktoren sind unter anderem:

  • Umweltgifte
  • Lärmbelastung
  • soziale Faktoren (z. B. Arbeitslosigkeit, Vereinsamung)
  • mediale Reizüberflutung
  • ggf. der Umgang mit Genussmitteln und Drogen

Nährstoffe in der Ernährung

Die Wissenschaft weiß heutzutage, dass eine nährstoffreiche Ernährung einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden hat, körperlich und mental. So sind die B Vitamine beispielsweise sehr wichtig für das Nervensystem. Unser Gehirn besteht zu 20 % aus Cholesterin, das benötigen wir für die Bildung der Sexualhormone Östrogen und Testosteron sowie des Stresshormons Cortisol. Cholesterin ist außerdem unerlässlich für die Erzeugung des Sonnenhormons Vitamin D. Neben Vitamin D sind vor allem auch die fettlöslichen Vitamine A und K entscheidend für die mentale Gesundheit. Unter den wasserlöslichen Vitaminen sind einige B Vitamine von besonderer Bedeutung, nämlich B12, B6 und B9 (Folat / Folsäure). Natürlich spielen auch Mineralien wie Zink, Selen, Eisen und Magnesium eine große Rolle.

Wie du einen Mangel an Vitaminen oder Nährstoffen erkennen kannst und was du dagegen unternehmen kannst, erfährst du in den Artikeln Vitaminmangel und Nährstoffmangel.

Zu den nährstoffreichsten Lebensmitteln, die diese Nährstoffe enthalten, gehören Rindfleisch, Lamm, Geflügel, Leber, Austern, Sardinen, Muscheln, Lachs, Eier sowie Käse und Butter von Kühen aus Weidehaltung.

Bewegung ist eines der wirksamsten Mittel gegen Depressionen

Eine einfache Aktivität wie Spazierengehen regt sofort das Wachstum neuer Nervenzellverbindungen an – die Ausstiegshilfe aus der Depression. Darüber hinaus gibt jede Form von Bewegung dem Menschen das Gefühl, die Kontrolle über sein Leben zu haben. Studien zeigen, dass schon 15 Minuten körperliche Betätigung pro Tag positive Auswirkungen auf Stimmung, Energie und Schlaf haben können, und das sogar bei Menschen, die genetisch zu Depressionen neigen.

Da Depressionen den Menschen Motivation und Energie rauben, ist es wichtig, überhaupt irgendwo anzufangen. Irgendetwas zu tun, ist besser als nichts zu tun. Daher ruhig klein anfangen z.B. mit ein paar Minuten Gehen, Yoga oder Stretch-Übungen.

Ein regelmäßiger Schlafrhythmus ist hilfreich, denn Schlaf normalisiert viele durch Depressionen gestörte Körperfunktionen.

Depressionen führen dazu, dass Menschen sich abkapseln; sie verlieren das Interesse an Dingen, die sie tun, und ihre Welt zieht sich zusammen, was sie der notwendigen Quellen an Stimulation und Freude beraubt. Daher ist es in vielerlei Hinsicht von Vorteil, etwas zu unternehmen und soziale Kontakte zu pflegen – auch wenn dies konträr zu allen Instinkten ist, die man in dem Moment hat.

Sonnenlicht ist ein weiteres “Antidepressivum”, und eine ausreichende Sonneneinstrahlung trägt zur Aufrechterhaltung der Stimmung bei.

Achte auch auf deine Darmgesundheit

Eine durchlässig gewordene Darmbarriere, auch als Leaky Gut bekannt, kann Auswirkungen nach sich ziehen, die weit über den Magen-Darm-Trakt hinausgehen. Tatsächlich kann ein Leaky Gut eine der zugrunde liegenden Ursachen für Erkrankungen sein, die eine Störung der Blut-Hirn-Schranke zur Folge haben. Die Blut-Hirn-Schranke ist die Abgrenzung zwischen dem Blutkreislauf und dem Zentralnervensystem, wenn diese nicht mehr intakt ist, kann es zu Entzündungen im Gehirn kommen, die wiederum die mentale Gesundheit negativ beeinflussen. Studien zeigen aber auch, dass das Mikrobiom die Blut-Hirn-Schranke direkt beeinflussen kann. Ein ungesundes Mikrobiom kann zu einer erhöhten Durchlässigkeit führen. Ein ausgewogenes Darmmikrobiom kann andererseits dazu führen, dass sich die Schranke wieder zusammenzieht.

Kann ich mir durch gewisse Verhaltensweisen selbst helfen?

Die Erhaltung der geistigen Gesundheit ist eine Aufgabe, der sich jeder stellen muss. Genauso wie die meisten Menschen wissen, dass man etwas tun muss, um körperlich in Form zu bleiben, erfordert auch die geistige Gesundheit ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit und Training. Neben den genannten Lebensstilfaktoren, die während einer depressiven Episode umso wichtiger sind, kannst du einige andere Dinge tun.

Hier ein paar Beispiele:

  • Lieblingsmusik hören und danach tanzen
  • etwas Zeichnen oder Ausmalen
  • jemanden, der dir nahesteht, anrufen oder texten
  • alte Fotos anschauen bei denen du positive Gefühle verspürst
  • sanftes Yoga, einfache Dehnübungen, Tai Chi oder andere leichte sportliche Betätigungen
  • eine Runde um den Block gehen
  • Atemübungen
  • lustige Tiervideos auf YouTube schauen
  • kalt duschen
  • Journaling
  • ein Instrument spielen

Vermutlich werden dir nicht alle Dinge auf der Liste zusagen, aber suche dir doch ein paar Punkte heraus und mache dir eine Liste, die du am Kühlschrank oder auf deinem Smartphone schnell griffbereit hast.

Für Menschen mit Depressionen sind feste Routinen ebenfalls förderlich. Feste Zeiten für die Nahrungsaufnahme und den Schlaf haben sich als besonders hilfreich erwiesen.

Nimm dir in deinem Tagesablauf Zeit, um mit einem Haustier zu spielen, dich mit einem Freund auszutauschen oder etwas zu tun, was dir Spaß macht.

Und wenn du das Gefühl hast, dass du nicht vorankommst mit diesen Dingen, dann höre auf, es zu versuchen – zumindest für eine kleine Weile. Versuche stattdessen daran zu glauben und es dir wie ein Mantra immer wieder aufzusagen: Ich werde mich besser fühlen!

Fazit: Kümmere dich um dich!

Es gibt vieles, was du für ein gesundes Leben tun kannst. Am besten ist es natürlich, wenn du damit beginnst diese Dinge umzusetzen, solange es dir gut geht. Bist du erst einmal in einer depressiven Episode gefangen, dann überfordere dich nicht, sondern such dir Hilfe bei deinem Hausarzt oder Psychotherapeuten, denn eine Depression ist eine ernst zu nehmende Erkrankung.

Es gibt auch gute Online-Selbsthilfe-Programme. Versuche, Dinge zu unternehmen, am besten zusammen mit anderen. Isoliere dich nicht. Auf jeden Fall solltest du Dinge machen, die dir früher einmal Spaß bereitet haben, auch wenn du es eigentlich gerade nicht magst. Versuche, deine Situation anzunehmen, kritisiere dich nicht selbst dafür. Es gibt immer verschiedene Phasen im Leben, sie kommen zwar, aber gehen auch irgendwann wieder vorbei.

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Jetlag ist ein bekanntes Phänomen, welches bei Fernreisen auftritt. Zu den Symptomen zählen Müdigkeit, Schwindel und Schlafstörungen. In diesem Beitrag liest du, wie ein Jetlag entsteht, wie lange er dauert und wie du ihm vorbeugen kannst.

Was ist ein Jetlag?

Jetlag tritt hauptsächlich bei internationalen Flugreisen auf, wenn der Flug in oder durch mindestens eine, meist eher zwei bis drei andere Zeitzonen führt – vermehrt in Flugrichtung Osten. Wenn dann Sonnenuntergang und -aufgang für dich und deine innere Uhr zu veränderten Zeiten auftreten, kommen der Schlaf-Wach-Rhythmus und andere Biorhythmen durcheinander. Die biorhythmischen Vorgänge deines Körpers stimmen nun nicht mehr mit dem tatsächlichen Wechsel von Tag und Nacht überein. Dadurch entstehen psychische und physische Beschwerden, vor allem Schlafstörungen. Andere Folgen sind Tagesmüdigkeit, verminderte geistige oder körperliche Leistungsfähigkeit, allgemeines Unwohlsein und Magen-Darm-Probleme.

Nicht jeder ist vom Jetlag betroffen. Die Reiseroute und individuelle Faktoren können den Schweregrad und die Dauer des Jetlags beeinflussen.

Was sind die Ursachen für einen Jetlag?

Unser Körper ist von Natur aus so programmiert, dass er in einem Zeitraum von 24 Stunden eine Reihe von Dingen wie Essen und Schlafen erledigt. Diese eingebauten Routinen werden als zirkadiane Rhythmen bezeichnet, und wenn wir in eine andere Zeitzone fliegen, geraten sie durcheinander. Da am Zielort die Sonne zu unterschiedlichen Zeiten auf und wieder untergeht, passen wir unseren Tagesrhythmus entsprechend an. Unser Biorhythmus schafft diese Umstellung aber leider nicht so schnell, er hinkt sozusagen der Uhr hinterher.

Die Dauer des Jetlags kann allerdings von einigen Tagen bis zu einigen Wochen andauern. Als Faustregel gilt pro Stunde Zeitverschiebung braucht dein Körper etwa einen Tag, um sich anzupassen. Es ist tendenziell schlimmer, wenn man nach Osten reist und eine größere Anzahl von Zeitzonen überquert. Je mehr Zeitzonen du per Flug durchquerst, desto schlimmer fällt in der Regel auch der Jetlag aus.

Was du tun kannst, um einen Jetlag zu vermeiden

Wenn du verstehst, wie der Körper funktioniert, ist es natürlich leichter, den Jetlag zu verhindern oder zumindest zu minimieren. Dies kannst du beispielsweise erreichen, indem du deinen Tagesrhythmus in den Tagen vor dem Flug schrittweise anpasst. So bist du bei deiner Ankunft besser an die Zeitzone am Zielort angepasst.

Das richtige Timing ist der Schlüssel zur Anpassung deines zirkadianen Rhythmus. Melatonin ist das Zauberwort: Ein optimierter Schlafrhythmus sowie eine strategisch abgestimmte Lichtexposition und eventuell Melatoninpräparate können helfen, den zirkadianen Rhythmus anzupassen. Diese Änderungen erfordern eine sorgfältige Koordination und können für viele Reisende eine organisatorische Herausforderung darstellen. Für Menschen, die Wert auf eine optimale körperliche und geistige Leistungsfähigkeit nach der Reise legen, wie Sportler und Geschäftsleute, kann sich der Aufwand jedoch lohnen.

entspanne deine routinen

10 Tipps zur Minderung von Jetlag vor und während der Reise

1. Entspanne deine Routinen

Wenn du zu Hause einen festen Zeitplan der Stunden hast, versuch ihn in den Tagen vor dem Flug zu lockern. Eine starre Routine beim Essen und Schlafen erschwert die Anpassung an die neue Zeitzone und die Ortszeit.

2. Schlaf dich vor dem Flug aus

Es kommt häufig vor, dass man vor einem langen Flug nur wenige Stunden geschlafen hat – sei es aufgrund der Aufregung vor dem Urlaub oder weil man absichtlich versucht, sich müde zu machen, um während des Fluges schlafen zu können. Das ist leider sehr nachteilig für die Auswirkungen eines Jetlags im späteren Verlauf. Versuche daher den Stress gering zu halten und so viel wie möglich Schlaf vorm Flug zu bekommen.

3. Abflugs- und Ankunftszeit

Wenn es geht, dann plane die Reise so, dass du so früh wie möglich am Tag abfliegen kannst, so bist du noch ausgeruht von der Nacht und hast nicht bereits einen ganzen Tag hinter dir.

Auch die Ankunftszeit ist nicht ganz unwichtig. Ideal ist, wenn du bei Tageslicht ankommst. So fällt es dir leichter, wach zu bleiben – wenn die Sonne scheint und du einen vollen Tag vor dir hast. Denn wenn das Tageslicht auf die Netzhaut fällt, wird die Bildung von Melatonin gehemmt.

Wenn du dich bei Ankunft hinlegst und schläfst, wird es den Jetlag vermutlich nur weiter hinauszögern.

4. Baue einen Zwischenstopp ein

Versuche einen Zwischenstopp einzuplanen, damit dein Körper mehr Zeit hat, sich an die neue Routine und die “neue” Uhr zu gewöhnen.

5. Vermeide Alkohol

So verlockend es auch ist, den Urlaub mit einem Gin Tonic, Glas Bier oder Wein vor dem Flug zu beginnen, die Auswirkungen von Alkohol in der Höhe verstärken die Müdigkeit und führen zu Dehydrierung, was es noch schwieriger macht, den unvermeidlichen Jetlag zu überwinden, gerade wenn du in Richtung Osten fliegst.

6. Verzichte auf Schlaftabletten

Auf Langstreckenflügen auf Schlaftabletten zu setzen, ist eine schlechte Idee. Sie tragen nicht dazu bei, dass du dich vom Jetlag erholen kannst. Wenn du während des Fluges eine Mütze Schlaf brauchst, dann versuche es auf natürliche Weise.

7. Verabschiede dich von Kaffee

Vermeide koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Cola und Energydrinks während des Fluges. Diese künstlichen Stimulanzien beeinträchtigen deine Fähigkeit zu schlafen und verlängern die Erholungszeit nach einem Jetlag. Dein Körper funktioniert am besten, wenn er hydriert ist. Viel Wasser zu trinken ist also eine gute Möglichkeit, die Auswirkungen des Jetlags auszugleichen. Kurz vor Ankunft könnte dir Koffein womöglich helfen, den Tag zu überstehen, wenn es zu Hause eigentlich Nacht wäre.

8. Stelle deine Uhr auf Ortszeit

Sobald du ins Flugzeug steigst, stelle deine Uhr auf die Zeit des Zielortes ein, um dich psychologisch darauf einzustellen.

9. Bleib in Bewegung

Beweg dich regelmäßig während des Fluges. Steh auf immer mal wieder auf und mach ein paar Lockerungsübungen.

10. Trage Kompressionsstrümpfe

Um eine Thrombose zu vermeiden, braucht es eine gute Durchblutung. Die Investition in Kompressionsstrümpfe ist also gut angelegt, denn so kannst du nicht nur das Risiko einer Thrombose minimieren, sondern auch die Durchblutung verbessern. Deren Verlangsamung ist eine der häufigsten Auswirkungen des Jetlags.

9 Tipps zur Linderung von Jetlag nach Ankunft

  1. Gewöhne dich so schnell wie möglich an die neue Zeitzone und Ortszeit.
  2. Stelle dir morgens einen Wecker, um nicht zu verschlafen.
  3. Nimm ein heißes Bad, bevor du ins Bett gehst, um deinen Körper und Geist zu entspannen und den Schlaf und die Bildung von Melatonin zu fördern.
  4. Gehe tagsüber nicht schlafen, sondern spazieren. Das natürliche Licht wird deinem Körper helfen, sich schneller anzupassen.
  5. Ausruhen ist angesagt! Natürlich willst du das Urlaubsland so schnell wie möglich erkunden, aber es ist ratsam, die ersten zwei Tage ruhig anzugehen und deinen Körper nicht zu überanstrengen.
  6. Vermeide doppelten Jetlag. Wenn du nur einen kurzen Aufenthalt hast, z. B. als Zwischenstopp oder Kurztrip, ergibt es keinen Sinn, dich auf den neuen Rhythmus einzustellen, denn wenn du wieder zurück fliegst, hast du einen weiteren Jetlag.
  7. Melatonin-Präparaten wird nachgesagt, dass sie den Schlaf fördern, aber es gibt keine Studien, die diese Wirkung belegen. Einen Versuch ist es im Zweifel aber allemal wert. Von Alkohol und Schlafmitteln rate ich dagegen ab.
  8. Vermeide stark zuckerhaltige und verarbeitete Nahrungsmittel. Greife stattdessen auf Protein und Fett zurück.
  9. Versuche mit Bodyscan Meditationen deinen Körper und Geist am Abend zu entspannen.
jetlag

Welche Folgen kann ein Jetlag für deinen Körper und/ oder deine Psyche haben?

Das hauptsächliche Symptom bei Jetlag ist Müdigkeit aufgrund des veränderten Schlafrhythmus. Auch Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen, Verdauungsstörungen und Durchfall kommen sehr häufig vor.

Aber es gibt noch eine ganze Reihe anderer Symptome, die aber nicht bei jedem Reisenden mit Jetlag auftreten. Manche kommen mit den Veränderungen besser zurecht als andere. Dies sind die häufigsten Symptome:

  • Einschlafschwierigkeiten und Schlaflosigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • gestörtes Wohlbefinden / Müdigkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • Appetitlosigkeit

Vorbereitung ist das A und O

Wenn ich eine Reise mit Zeitverschiebung unternehme, dann versuche ich bereits im Vorfeld meinen Rhythmus und die innere Uhr ein wenig anzupassen. Ich gehe dementsprechend eher oder später ins Bett und passe meine Essenszeiten an. Für den Flug und auch vor Ort habe ich eine Schlafmaske und Ohropax bzw. gute noise-canceling Over-Ear-Kopfhörer dabei. Diese Dinge helfen dabei, die Umgebung auszustellen und Ruhe zu finden. Höre auch auf deine innere Uhr und nimm dir die Stunden, die du dafür brauchst, um richtig anzukommen.

 

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Was ist Burnout und wie trägt schlechter Schlaf dazu bei?

Was ist Burnout und wie trägt schlechter Schlaf dazu bei?

In den sozialen Netzwerken, Zeitungsartikeln und Blogartikeln, gibt es mehr und mehr Beiträge zum Thema “Burnout”, doch was ist ein Burnout Syndrom eigentlich, welche Anzeichen hat dieser und begünstigt ein schlechter Schlaf die Entstehung? Das und mehr möchte ich in diesem Artikel klären!

Was sind die Anzeichen/Symptome eines Burnouts?

Viele Betroffene eines Burnouts berichten von verschiedenen Symptomen, sodass es manchmal schwer sein kann dieses Problem bei der Entstehung zu erkennen. Ein angeschlagenes Immunsystem kann natürlich viele Gründe haben, sodass es wichtig ist, die Beschwerden und Symptome eines Burnouts zu kennen. Aus diesem Grund möchte ich dir hier die Anzeichen näher vorstellen.

Die häufigsten Beschwerden und Symptome

Manche Beschwerden und Symptome kommen häufiger vor als andere, sodass ich dir hier die häufigsten Anzeichen gerne vorstellen möchte.

Gefühl von Erschöpfung und Energiemangel

Schon morgens früh müde aufwachen, keine Energie für die einfachsten Aufgaben haben und sich einfach abgeschlagen fühlen? Das ist sehr typisch für den Burnout, denn wie der englische Begriff “Burnout” schon sagt, fühlt man sich “ausgebrannt”. Stress und Antriebslosigkeit bestimmen den Tag und scheinbar versucht man mit leerem Tank zu fahren.

Angeschlagenes Immunsystem

Auch körperliche Symptome gehören zu einem Burnout Syndrom bei Betroffenen dazu. Vor allem fällt es auf, dass Menschen, die an einem Burnout leiden häufig krank werden, was auf ein geschwächtes Immunsystem zurückzuführen ist. Dies liegt vor allem daran, da der Schlafrhythmus gestört ist, diese Menschen oftmals durch Motivationslosigkeit keinen Sport machen und die allgemeine Gesundheit unter dieser Krankheit leidet.

Konzentrationsstörungen und verminderte Leistungsfähigkeit

Menschen, die an einem Burnout Syndrom leiden, bemerken oftmals starke Konzentrationsstörungen und eine verminderte Leistungsfähigkeit. Stetig werden sie von selbst den einfachsten und kleinsten Aufgaben abgelenkt und vollenden diese nur nach einer langen Zeit oder sogar gar nicht. Vor allem die Konzentrationsstörung in Kombination mit dem Energiemangel, hat zur Folge, dass der Alltag von Menschen, die an einem Burnout leiden, stark beeinträchtigt ist.

Mangel an Motivation

Ohne Energie ist es zugleich schwierig die Motivation aufrechtzuerhalten. Was auch immer die Ziele im eigenen Leben sind, ohne Motivation geht nichts! Leider ist auch der Mangel an Motivation ein typisches Symptom für den Burnout und begünstigt weitere Krankheiten, wie Depressionen.

Gleichgültigkeit und Zynismus

Auch die Persönlichkeit leidet unter einem Burnout, denn durch all die physischen und psychischen Anzeichen, ist es schwer die Positivität und Zuversicht zu behalten. Aus diesem Grund erscheinen Menschen mit Burnout oftmals als sehr zynisch und gleichgültig.

Weitere Beschwerden und Symptome eines Burnouts

  • Verspannungen der Muskeln
  • Depressionen
  • Schlafstörungen
  • Probleme Entscheidungen zu treffen
  • Keine Fantasie
  • Schmerzen im Rücken und den Muskeln
  • Keine Lust auf Sex
  • Stetiger Stress
  • Gefühl von Überforderung
  • Tinnitus
  • Atembeschwerden
  • Verdauungsprobleme
  • Bitterkeit
  • Gefühl von stetiger Belastung
  • Keine Empathie
  • Ruhelosigkeit
  • Schwächeanfälle
  • uvm.

Was sind Ursachen eines Burnouts und wer ist gefährdet?

Ein Burnout Syndrom kommt nicht von allein, sondern vielmehr gibt es verschiedene Ursachen, welche diese Erkrankung begünstigen können. Aus diesem Grund gibt es auch diverse Menschengruppen, welche eine höhere Anfälligkeit für Burnouts haben. Mehr dazu erfährst du hier!

Perfektionismus

“Nichts ist gut genug” – Das ist oftmals einer der vielen Gedanken, wenn es um den Perfektionismus geht. Sicherlich waren wir alle schon mal in der Situation, dass wir uns gedacht haben, dass ein Projekt, ein Test oder ein Resultat nicht gut genug waren und wir demnach unglücklich mit unseren Leistungen sind. Das ist normal und kommt im Leben nun mal vor, doch ein Perfektionist ist selbst mit einer Top-Leistung nicht zufrieden. Er oder sie schaut stetig mit einem kritischen Auge auf jegliche Aspekte des Lebens und statt sich ab und an mal auf die Schulter zu klopfen und sich zu loben, wird diese Zufriedenheit nie erreicht. Aus diesem Grund pusht sich der Perfektionist immer weiter und weiter, gibt sich keine Ruhe, kreiert Stress, fühlt sich unproduktiv und ignoriert die typischen Burnout Symptome.

Harmoniebedürfnis

Viele Menschen haben Probleme damit “Nein” zu sagen und auch das kann zum Burnout Syndrom führen. Statt die eigenen Grenzen standfest zu vertreten, lassen sich harmoniebedürftige Menschen schnell hinreißen und überreden. “Kannst du noch schnell den Bericht fertig schreiben?” steht in der E-Mail am Freitagabend? “Klar” ist die Antwort und das wohlverdiente Wochenende wird wieder nach hinten verschoben. Statt sich Pausen zu gönnen und dem eigenen wohlergehen zu folgen, wird alles Erdenkliche gemacht, um die Menschen im Leben glücklich zu stimmen.

Angst

“Wenn ich das Projekt heute nicht beendet, verliere ich womöglich meinen Job”, “Wenn ich nicht 110 % gebe, dann werde ich nie erfolgreich sein!”, “Wenn ich mich nicht mehr anstrenge, dann werden die Leistungen meiner Kollegen mich in den Schatten stellen!”, was haben all diese Aussagen gemeinsam? Genau, sie haben ihren Ursprung in der Angst! Die Angst den eigenen Job zu verlieren, niemals erfolgreich zu werden oder “schlechter” zu sein als die Arbeitskollegen, bringt Menschen dazu die eigenen Grenzen zu überschreiten und sich nach und nach weiter auszubrennen, bis es schließlich zur Erkrankung kommt.

Falsches Realitätsbewusstsein

Es gibt viele Menschen, die mit dem Bewusstsein aufwachsen keine Kontrolle über ihr eigenes Leben zu haben, vielmehr denken diese, dass sie nur eine Rolle spielen und dieser Rolle gehorchen müssen. Beispielsweise sehen diese Menschen, dass Arbeit eine Qual sein muss, dass es “normal” ist kaum Energie zu haben und sich aus dem Bett zu quälen, um den alltäglichen Aufgaben nachzugehen. Hier werden die klassischen Symptome eines Burnouts Teil des Alltags und als “normal” hingenommen.

Wie trägt schlechter Schlaf dazu bei?

Schlechter Schlaf oder auch Schlafstörungen sind oftmals ein erstes Anzeichen für einen Burnout. Das Problem allerdings ist nicht nur, dass es Symptome sind, sondern zugleich unterstützen sie auch den Burnout, da sie weitere Symptome begünstigen, darunter Konzentrationsstörungen, Mangel an Energie und sogar die Schwächung des Immunsystems. Jeder von uns hat schon mal schlecht geschlafen und sich dementsprechend schlecht am folgenden Tag gefühlt, nun stelle dir vor, dass du schlecht schläfst und das über einen längeren Zeitraum. Scheinbar geht das schlecht Schlafen und der Burnout Hand in Hand, denn diese füttern sich gegenseitig. Der Burnout unterstützt das schlecht Schlafen und das schlecht Schlafen unterstützt den Burnout.

Der Schlaf ist unser Weg, um den Körper und Geist zu regenerieren und die Energie für den kommenden Tag aufzubringen. Man kann es sehen wie ein Elektroauto, welches wir über Nacht mit Energie aufladen wird, sodass wir den kommenden Tag fahren können. Wenn dieser Prozess allerdings gestört wird, sei es durch die körperliche oder seelische Erschöpfung, ermöglichen wir es unserem Körper diese Batterien gar nicht oder nur zum Teil wieder aufzuladen. Dieses geschwächte Stadium des Körpers und Geistes ist hierbei ein idealer Boden, um den Burnout entstehen zu lassen.

Was kann man bei einer Diagnose tun?

Hast du die Diagnose Burnout Syndrom selber gestellt oder dir bereits professionelle Hilfe gesucht? Bist du in Therapie? Das Problem ist oftmals den Burnout auch als diesen zu erkennen. Besonders Menschen, die stetig auf der Überholspur fahren, haben große Probleme anzuhalten und sich eine Pause zu gönnen, sodass diese dazu tendieren den Burnout zu ignorieren. Es ist wichtig sich professionelle Hilfe zu holen und sich individuell beraten zu lassen, wie das Problem gelöst werden soll. Wichtig ist zu vermerken: Je länger der Burnout bereits ignoriert wird, desto länger dauert es auch diesen wieder in den Griff zu bekommen. Aus diesem Grund ist es so wichtig die Symptome zu kennen und früh genug zu handeln.

Was kann man zur Vorbeugung tun?

Wenn der Burnout bereits da ist, kann es nicht nur den Alltag schwer belasten, sondern zugleich viel Zeit in Anspruch nehmen, um die entstandenen Probleme zu überkommen. Vorbeugung ist demnach die beste Medizin. Welche Vorbeugungen du treffen kannst, erfährst du hier!

Auf die Symptome achten

Wie bereits erwähnt ist es sehr wichtig die Symptome eines Burnouts zu kennen und auf den eigenen Körper zu hören. Vor allem, wenn wir noch schnell ein Projekt beenden möchten, doch wir sind bereits überarbeitet, neigen viele Menschen dazu die eigenen Grenzen zu überschreiten. Wenn das einmal passiert bedeutet es nicht, dass ein Mensch nun zwangsläufig an einem Burnout leidet, doch die Regelmäßigkeit macht es aus. Aus diesem Grund – Kenne die Symptome und höre auf deinen Körper!

Pausen gönnen und Stress vermeiden

Wir sind keine Maschinen! Menschen brauchen Pausen, um die eigenen Batterien wieder aufzuladen und auch um das Leben zu genießen. Natürlich ist es wichtig die Rechnungen zu zahlen und Geld auf dem Konto zu haben, doch sollte auch das Leben nicht zu kurz kommen. Die Lösung ist: Pausen! Ein erster Schritt diese Pausen in den Alltag zu implementieren ist, sich konkrete Ziele zu setzen, wann deine Mittagspause ist und wann du mit dem Arbeiten aufhörst. Gib deinem Tag mehr Struktur und halte dich an diese.

“Nein” sagen

Die Zufriedenheit anderer Menschen ist nicht dein Job! Jedermann ist selber für das eigene Glück zuständig, sodass du nicht deine eigene Zufriedenheit opfern musst, nur um für die Menschen in deinem Leben bereitzustehen. Sicherlich warst du selber schon mal in der Situation, dass du viel für andere Menschen gemacht hast und deine eigene Zufriedenheit auf der Strecke blieb, nur um dann festzustellen, dass diese Menschen nicht das Gleiche für dich machen würden. Es ist daher so wichtig, dass du Grenzen setzt und diese auch vertrittst. Es ist okay “Nein” zu sagen und wenn Jemand wütend wird, dann sollte die Beziehung zu dieser Person überdacht werden. Menschen, die es sich lohnt im eigenen Leben zu behalten, wollen, dass es dir gut geht und das geht nun mal Hand in Hand mit dem Grenzen setzen!

Fazit: Mit einem guten Schlaf den Burnout vorbeugen

Der Burnout kommt in vielen Facetten, sei es in Form von extremem Motivationsmangel, erste Anzeichen von Depressionen, schlechtem Schlaf, stetigem Stress oder Konzentrationsstörungen. Doch all diese Facetten haben eines gemeinsam: Sie mindern die Qualität unseres Lebens. Die ersten Stadien der Erkrankung Burnout zu erkennen und Vorbeugungen in das eigene Leben zu implementieren, helfen demnach nicht nur, um den Burnout zu bekämpfen, bevor diesen auftritt, sondern auch um unser eigenes Wohlbefinden zu wahren. Obwohl heutzutage mit dem Begriff “Burnout” herumgeschmissen wird, sollten wir diesen nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern stattdessen die Symptome und Anzeichen kennen und uns Pausen gönnen. Falls du befürchtest an einem Burnout Syndrom zu leiden oder du bereits erste Anzeichen erkennst, dann empfehlen wir dir professionelle Hilfe und womöglich auch eine Therapie zu nutzen.

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