Albträume: Entstehung, Ursachen & schnelle Hilfe

Ein erholsamer Schlaf ist das A und O, wenn es um eine ausgeglichene Psyche und die körperliche Gesundheit geht. Albträume machen uns da einen Strich durch die Rechnung. Unsere tiefsten Ängste kommen plötzlich ans Tageslicht und lassen uns die Schweißperlen über die Stirn fließen. Doch wie können Albträume überhaupt entstehen und vor allem, was können wir gegen die Angstträume tun? Diese Fragen und mehr möchte ich dir gerne in diesem Artikel beantworten.

Was sind Albträume?

Träumen ist etwas Schönes, wir können in eine ganz andere Welt eintauchen, absolut fiktiv und scheinbar grenzenlos, doch ein Traum muss nicht immer rosig sein. Wir sprechen von einem Albtraum, wenn wir statt dieser positiven und beflügelnden Emotionen, eher Angst, Verzweiflung und negative Gefühle empfinden. Wie ein Horrorfilm, doch von unserem Unterbewusstsein kreiert. Besonders schlimme Albträume fühlen sich an, als wären sie Realität. Scheinbar stehen wir in diesem Traum, fühlen die Angst und haben sogar körperliche Reaktionen.

In der Regel hast du einen Albtraum in der zweiten Hälfte des nächtlichen Schlafens, da du hier besonders stark in der Tiefschlafphase bist. Oftmals kann uns der Albtraum sogar regelrecht aus dem Schlaf reißen, indem wir aufschrecken, unser Herz rast und wir nach Luft schnappen.

Der besondere Fall: Die Schlafparalyse

Eine sehr beängstigende Situation, in der du dich während des Schlafens halb wach und halb im Albtraum befindest, ist die Schlafparalyse. Diese kann zwar von Person zu Person anders aussehen, doch beängstigend ist dieser Wachzustand allemal.

Wir sprechen von einer Schlafparalyse, wenn die betroffene Person sich nachts in das Bett legt, meistens sehr erschöpft einschläft und dann “scheinbar” mitten in der Nacht wieder aufwacht. Viele Menschen berichten davon eine dunkle Gestalt vor dem Bett stehen zu sehen, das Gefühl der Panik macht sich im ganzen Körper breit, doch der Körper bewegt sich nicht – man ist paralysiert. Die Gestalt kommt näher und es kommt zu Atemproblemen. Viele Menschen berichten, dass es sich in dieser Situation anfühlt als liege etwas Schweres auf der Brust. Wie lange dieser Traum anhält, ist immer unterschiedlich, doch so sehr sich der Wachzustand wie die Realität anfühlt, ist es dennoch ein Traum.

Was sind die Ursachen von Albträumen?

Du hattest einen schönen Tag, hast reichlich gelacht und eine gute Zeit mit deinen Freunden verbracht, legst dich am Ende des Tages ins Bett, nur um von einem Albtraum geweckt zu werden, wie kann das sein? Es gibt diverse Ursachen, die zu Albträumen führen können, doch sei dir bewusst, dass ein Albtraum ab und an nichts “Schlimmes” bedeuten muss. Vor allem, wenn du beispielsweise am Abend einen Horrorfilm gesehen hast, dann kann es lediglich sein, dass dein Unterbewusstsein das Geschehen am Tag verarbeitet und es somit kein Zeichen für ein tiefgründiges Problem sein muss. Welche anderweitigen Ursachen deine Albträume allerdings haben können, möchte ich hier gerne klären!

 Stress und Erschöpfung

Der häufigste Grund für Albträume ist der Stress! Ob der Blick auf die lange To-Do Liste oder auch ein Gespräch mit dem Chef, schnell können die kleinsten Dinge die Kirsche auf dem Kuchen sein und Angstträume triggern. Steht eine Präsentation an, die dir Bauchschmerzen bereitet oder musst du bald ein Examen schreiben, für das du dich nicht gut genug vorbereitet fühlst? All das sind reichlich Gründe für Albträume. Vor allem, wenn du im ängstlichen und negativen Zustand ins Bett gehst, stehen die Chancen gut einen Albtraum zu bekommen.

Depression und Negativität

Wie bereits erwähnt, ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch einen Albtraum zu erleiden, wenn wir mit negativen Gedanken und Sorgen ins Bett gehen. Menschen die daher an Angstzuständen und Depression leiden, haben daher eine erhöhte Wahrscheinlichkeit regelmäßiger solche Albträume zu bekommen.

Alkohol

Wenn wir zu viel Alkohol trinken, kommt es schneller zu Albträumen, da auch die Qualität unseres Schlafes erheblich nachlässt. Nicht unbedingt bekommst du einen Albtraum an dem Abend, an dem du über den Durst getrunken hast, sondern vielmehr in der nächsten Nacht, doch woran liegt das? Ganz einfach, denn Alkohol ist ein Depressivum, welches uns nicht nur einen Kater am nächsten Morgen beschert, sondern zugleich auch ängstlicher und negativer macht. Dies resultiert dann darin, dass wir mit negativen Gedanken ins Bett gehen und so eher einen Albtraum erleben.

Traumatische und einschneidende Erlebnisse

Posttraumatische Belastungsstörungen haben Albträume oftmals als Symptom. In diesen werden die vergangenen Erlebnisse immer und immer wieder neu in Traum erlebt. Je nach Stärke dieses Traumas kann der Albtraum sogar jede Nacht vorkommen. Sollte dies der Fall sein, empfehle ich dir einen Arzt aufzusuchen.

Kurz vor dem Schlafen gehen essen

Schnell noch einen Mitternachtssnack essen? Lieber nicht, denn selbst das Essen kurz vor dem Schlafen gehen kann zu Albträumen führen, doch wieso ist das so? Wenn wir etwas essen, löst dies in unserem Körper eine Reaktion aus. Der Stoffwechsel wird angeregt, was dann unsere Körpertemperatur erhöht und schließlich sogar unsere Gehirnaktivität anregt. Dies kann dann in Albträumen resultieren.

Was passiert bei Albträumen im Gehirn?

Das Gehirn unterscheidet nicht zwischen Träumen und Albträumen, sodass auch der Prozess dahinter der Gleiche bleibt. Oftmals beginnen wir bereits 90 Minuten nach dem Einschlafen zu träumen. Diese Schlafphase wird auch als erste REM-Phase bezeichnet. In dieser Schlafphase ist es noch unwahrscheinlich einen Albtraum zu bekommen, denn diese zeigen sich gehäuft später in der Nacht. Die Gehirnaktivität erhöht sich und erlebt den Traum wie im realen Leben. Aus diesem Grund verspüren wir in Albträumen auch wahre Angst, haben vielleicht sogar Schweißausbrüche und Herzrasen.

Was sind chronische Albträume?

Chronische Albträume sind nicht unbedingt eine Krankheit oder Störung, sondern vielmehr ein Symptom. Wie bereits erwähnt, kann es bei posttraumatische Belastungsstörungen zu regelmäßigen Albträumen kommen, gleiches gilt für Menschen die an Depressionen oder täglichem Stress leiden. Hierbei dienen diese Albträume als Warnsignal an die Person und signalisieren, dass der Körper und Geist ausgelastet sind und es Dinge in der Gegenwart oder Vergangenheit zu verarbeiten gibt. Die Ursprünge solcher Störungen und Krankheiten sind zahlreich, doch sollten die chronischen Albträume nicht ignoriert werden. Hier rate ich dir, dir professionelle Hilfe zu suchen. Der Spezialist wird mit dir die Träume analysieren und helfen diese zu überkommen, um Träume ohne Angst zu erleben.

Was kann ich selbst gegen Albträume tun?

Du leidest an Albträumen und fragst dich, was du dagegen tun oder wie du Prävention betreiben kannst? Dann habe ich hier wichtige Tipps für dich, damit du am nächsten Tag ausgeschlafen aufwachst. Beachte allerdings, dass diese Tipps lediglich auf klassischen Albträumen basieren, die Jedermann ab und an mal hat. Sollten deine Albträume regelmäßig auftreten, suche bitte einen Arzt auf.

Alkohol einschränken oder ganz vermeiden

Wie bereits erwähnt macht Alkohol nicht nur depressiv, sondern kann auch zu Albträumen führen. Versuche daher so gut es geht auf Alkohol zu verzichten, wenn du regelmäßig an Albträumen leidest. Schon deinen Konsum einzuschränken, wird sich positiv auf deinen Schlaf auswirken.

Nicht vor dem Schlafen gehen essen

Selbst ein kleiner Snack vor dem Schlafen gehen kann deinen Stoffwechseln anregen. Das kann dir nicht nur erschweren einzuschlafen, sondern auch durch die erhöhte Gehirnfunktion zu Angstträumen führen. Versuche daher bis zu drei Stunden vor dem Einschlafen nichts mehr zu essen.

Yoga und Meditation

Solltest du an Stress leiden, kann dir Yoga und Meditation weiterhelfen. Vor allem Atemübungen und leichte sportliche Aktivitäten helfen dir wieder zur Ruhe zu kommen und deinen Stress in den Griff zu bekommen. Je entspannter du bist, desto besser wirst du auch schlafen und kannst so unangenehme Albträume vermeiden.

Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen?

Sobald deine Träume außer Kontrolle geraten und die Qualität deines Lebens einschränken, solltest du einen Arzt aufsuchen. Das können zum Beispiel chronische Albträume sein oder Albträume die aus Traumata resultieren. Wenn die Ursache deiner Albträume beispielsweise auf der Basis des Alkohols besteht oder du in letzter Zeit besonders viel Stress hattest, dann kannst du dies mit ein paar Veränderungen in deinem Alltag wieder in den Griff bekommen. Liegt ein Trauma vor, ist das leider nicht so einfach. Durch die emotionale Beteiligung der betroffenen Person ist es schwer, das Problem eigenständig zu lösen, sodass professionelle Hilfe benötigt wird. Auch die Analyse der Träume ist sinnvoller mit einer außenstehenden Person.

Fazit: Ist ein Albtraum direkt ein Warnsignal?

Nicht immer! Es ist ganz normal ab und an mal einen Albtraum zu haben. Auch wenn diese unangenehm und beängstigend sind, bedeutet das nicht gleich, dass etwas nicht mit dir stimmt. Oftmals hilft es sich die Träume anzuschauen, vielleicht hast du vorher einen Podcast gehört, indem es um Geister und Dämonen ging und schließlich konntest du diese in deinem Albtraum wiederfinden, dann ist dies ein Indiz dafür, dass du lediglich den Podcast oder eher die Informationen des Podcasts verarbeitest. Ähnlich ist es, wenn du an einem Abend mit deinen Freunden feiern warst und ein paar alkoholische Getränke zu viel hattest, welche dann in einen schlechten Schlaf und einen Albtraum resultierten.

Erkenne die Dinge, welche deinen Albtraum triggern. Sollten diese mit Depression, Trauma oder chronischen Albträumen zusammenhängen, dann liegt es an dir den Arzt aufzusuchen. Albträume können auch ein Hinweis auf zu viel Stress sein. Frage dich, ob du die letzten Tage oder Wochen vielleicht zu viel gemacht hast und versuche dir eine Pause zu gönnen. Dann kannst du die Albträume und ihre Schrecken schneller als du denkst hinter dir lassen.

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