Was sind Mikronährstoffe und welche sind besonders wichtig?

Mikronährstoffe sind für den Körper essenzielle Nährstoffe, die wir über die Nahrung zuführen müssen. Ohne ausreichend Mikronährstoffe fehlen unserem Körper die Baustoffe, um zu wachsen und sich zu regenerieren. Erfahre in diesem Beitrag alles, was du über diese Nährstoffe wissen musst.

Was sind Mikronährstoffe und was ist der Unterschied zu Makronährstoffen?

Unser Körper ist ein wahres Wunderwerk, der Tausende verschiedener Proteine, Zelltypen und Stoffe bilden kann, ein Leben lang wächst und sich regeneriert. In jedem von uns steckt die Anleitung für fantastische Gesundheit.

Damit diese Anleitung umgesetzt werden kann, benötigt dein Körper die richtigen Reize (zum Beispiel Sport, Schlaf, Natur) und die richtigen Baustoffe.
Aus diesen Baustoffen bildet unser Körper komplexe Stoffe und ermöglicht das Leben, wie wir es kennen. Außerdem gewinnt er aus bestimmten Stoffen Energie.

Makronährstoffe sind Nährstoffe, die wir jeden Tag in großen Mengen zu uns nehmen (30-300 g) und die primär für die Energiegewinnung und -speicherung zuständig sind. Einige Makronährstoffe kann unser Körper selbst bilden, aber nicht alle. Sie sind nicht alle essenziell.

Mikronährstoffe hingegen sind Nährstoffe, die wir in geringen Mengen zu uns nehmen, und die unser Körper nicht selbst bilden kann. Mikronährstoffe sind ausnahmslos essenziell und müssen über die Nahrung zugeführt werden.

Mikronährstoffe sind keine Rohstoffe für Energie, sondern Baustoffe. Der Körper benötigt sie, um daraus komplexe Gebilde, Zellarten, Zellmembranen, Muskeln, Knochen, Knorpel, Haut und Nervengewebe zu bilden.

Daher ist es wichtig für die Gesundheit und auch für das Immunsystem, mit allen Mikronährstoffen gut versorgt zu sein. Ohne die richtigen Baustoffe kann kein Haus gebaut werden.

Die Funktion von Mikronährstoffen im menschlichen Körper

Makronährstoffe sind die Steine und der Zement, um ein Haus zu bauen. Mikronährstoffe sind der Mörtel, die Glasfasern, die Stromkabel, die Kanalisation, die Fenster, der Schornstein und die Türen.

Sprich: das, was alles zusammenhält und das, was Vielfalt ermöglicht. Was ein Haus lebenswert macht. Ohne Mikronährstoffe wäre es nur eine Höhle aus Stein.

Das merkst du auch an den verschiedenen Funktionen von Mikronährstoffen: während Makronährstoffe zu Energie verbrannt werden oder als Energiespeicher fungieren, sind Mikronährstoffe die Werkzeuge, um alles in unserem Körper aufzubauen:

  • Sie bilden das Skelett aus Knochen, Knorpel und Gelenken
  • Sie sitzen in jedem Enzym und in jedem Protein und ermöglichen chemische Reaktionen bei 37 °C (anstatt bei 100 °C)
  • Mikronährstoffe helfen beim Aufbau von Muskulatur und Bindegewebe
  • Wachstum und Regeneration von Organen
  • Bildung von Botenstoffen und Hormonen, damit verschiedene Organe miteinander kommunizieren können
  • Aufbau von Barrieren wie Haut, Darm, Mundschleimhaut und Lungengewebe
  • Bausubstanz für neue Zellen – ohne Mikronährstoffe kein Wachstum

Du siehst: Sie werden für wirklich alles benötigt. Mikronährstoffe ermöglichen komplexes Leben.

Daher sehen wir uns jetzt genauer an, welche Mikronährstoffe für uns wichtig sind:

Welche Mikronährstoffe gibt es? Ein Überblick

Für den Menschen gibt es über 50 essenzielle Mikronährstoffe. Alle im Detail zu klären, würde leider den Rahmen dieses Beitrages sprengen und ein ganzes Buch füllen.
Aber gerne zeige ich dir die wichtigsten Mikronährstoffe und in welche Klassen sie eingeteilt werden können:

Mineralstoffe

Mineralstoffe sind Mineralien, die von der Menge her mehr im Körper vorliegen (im oberen Grammbereich) als Spurenelemente (Gramm- bis Milligramm-Bereich). Ihnen ist gemein, dass sie kein organisches Grundgerüst besitzen, also keinen Kohlenstoff. Sie sind an-organisch.

Aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften sind Mineralstoffe eher für das Grobstoffliche verantwortlich, wie Knochen und Knorpel, pH-Wert im Körper, elektrische Leitfähigkeit sowie Übertragung von Energie. Zu den Mineralstoffen zählen:

  • Calcium
  • Kalium
  • Magnesium
  • Natrium
  • Phosphor
  • Chlorid

Spurenelemente

Spurenelemente liegen im Körper im unteren Gramm-Bereich oder sogar Milligramm- Bereich vor. Der Bedarf des Körpers ist nur gering. Spurenelemente haben ihre Funktion hauptsächlich in Enzymen und Botenstoffen.

Mangelt es an einem bestimmten Spurenelement, könnte das zur Folge haben, dass bestimmte Enzyme nicht richtig arbeiten können oder Botenstoffe nur unzureichend gebildet werden.

  • Bor
  • Chrom
  • Cobalt
  • Eisen
  • Fluorid
  • Jod
  • Kupfer
  • Mangan
  • Molybdän
  • Selen
  • Silicium
  • Vanadium
  • Zink

Vitamine

Vitamine sind – im Gegensatz zu den Mineralstoffen und Spurenelementen – organisch und besitzen ein Kohlenstoffgrundgerüst. Der Körper kann sie nicht selbst bilden und muss sie auch über die Ernährung aufnehmen.
Je nach chemischen Eigenschaften unterscheiden wir wasserlösliche und wasserunlösliche Vitamine: 

Wasserlösliche Vitamine

Wasserlösliche Vitamine sind, wie es der Name andeutet, in Wasser löslich. Sie unterscheiden sich chemisch von den fettlöslichen Vitaminen.

Ihre Aufgaben im Körper liegen hauptsächlich in der Gewinnung und Verarbeitung von Energie und dem Aufbau von Gewebe.

  • Vitamin B1 – Thiamin
  • Vitamin B2 – Riboflavin
  • Vitamin B3 – Niacin
  • Vitamin B5 – Pantothensäure
  • Vitamin B6 – Pyridoxin
  • Vitamin H/B7 – Biotin
  • Vitamin B9 – Folsäure
  • Vitamin B12 – Cobalamin
  • Vitamin C – Ascorbinsäure 

Fettlösliche Vitamine

Fettlösliche Vitamine sind nicht in Wasser löslich, somit auch nicht in Blut. Sie sind immer an Transportproteine gebunden.

Wenn du ein Lebensmittel mit vielen fettlöslichen Vitaminen isst, benötigt dein Körper etwas Fett, um diese Vitamine aufzunehmen.

Sie sind an der Zahl überschaubar – merken kannst du sie dir mit der Eselsbrücke EDEKA (E,D,K,A):

  • Vitamin A – Retinol / Retinsäure
  • Vitamin D – Calcipherole
  • Vitamin E – Tocopherole
  • Vitamin K2 – Menachinon

Essenzielle Aminosäuren

Viele werden jetzt überrascht sein, hier Aminosäuren zu entdecken. Doch die essenziellen Aminosäuren zählen, weil sie essenziell sind und eigentlich nicht in Energie verarbeitet werden, zu den Mikronährstoffen.

Semi-essenzielle und nicht essenzielle Aminosäuren hingegen zählen zu den Makronährstoffen. Sie sind als Bausubstanz manchmal nützlich, ja, doch der Körper kann sie selbst herstellen.

 Die essenziellen Aminosäuren jedoch nicht:

  • Histidin
  • Threonin
  • Lysin
  • Methionin
  • Phenylalanin
  • Tryptophan
  • Isoleucin
  • Leucin
  • Valin

Das waren jetzt schon einige Mikronährstoffe, nicht wahr? Nun kommen mir abschließend zu den essenziellen Fettsäuren:

 Essenzielle Fettsäuren

 Es gibt Fette, die kann dein Körper nicht selbst herstellen. Einige bekannte Vertreter wie Ölsäure und Palmitinsäure sind für deinen Körper kein Problem, essenzielle Fettsäuren hingegen schon. Sie werden im Körper zum Aufbau von Zellmembranen und Botenstoffen benötigt.

 Mangelt es an essenziellen Fettsäuren oder liegen sie in einem ungünstigen Verhältnis vor, kann das Folgen für die Gesundheit haben.

 Daher sind auch sie wichtig:

  • Omega 3-Fettsäuren (EPA, DHA)
  • Omega 6-Fettsäuren (Arachidonsäure, Linolsäure)

 Das waren alle wichtigen Mikronährstoffe auf einen Blick. Betrachte diesen Beitrag als eine Art Lexikon, in dem du stets nachschlagen kannst, wenn du nach einem bestimmten Mikronährstoff suchst.

 Unsere Aufgabe ist es nun, mittels gesunder Ernährung und kluger Nahrungsergänzung dem Körper alle Mikronährstoffe zur Verfügung zu stellen, die er braucht.

Dabei ist wichtig zu wissen, welche Nährstoffe am häufigsten im Mangel liegen:

 Nährstoffmangel: Welche Mikronährstoffe liegen häufig im Defizit?

 Eine gesunde Ernährung sollte den Körper mit allem versorgen, was er benötigt. Doch das ist im 21. Jahrhundert nicht so einfach, da wir uns immer eintöniger ernähren und der Nährstoffgehalt unserer Lebensmittel im Lauf der letzten 100 Jahre abgenommen hat.

 Daher gibt es einige Mikronährstoffe, die über die Ernährung etwas schwerer zu decken sind. Auf diese solltest du daher ganz besonders achten:

  • Vitamin A
  • Vitamin D
  • Folsäure
  • Vitamin B12
  • Magnesium
  • Zink
  • Selen
  • Kalzium
  • Eisen
  • Jod
  • essenzielle Aminosäuren
  • Omega 3 Fettsäuren 

Mit den folgenden Tipps und Tricks versorgst du deinen Körper auch mit diesen schwierigen Nährstoffen: 

Den Mikronährstoff-Bedarf täglich decken: Tipps und Tricks 

Es gibt ein paar sehr effektive Tipps und Tricks, die dabei helfen, deinen Mikronährstoffe-Bedarf täglich zu decken. Das ist eine wichtige Voraussetzung für nachhaltige Gesundheit, ein starkes Immunsystem und viel Vitalität. Alles im Körper benötigt Mikronährstoffe. Daher ist es eine sinnvolle Strategie, darauf zu achten, mit allen Mikronährstoffen versorgt zu sein.

Diese Tipps helfen dir dabei, deinen Körper mit allem zu versorgen, was er benötigt:

  • Deine Ernährung sollte natürlich und unverarbeitet sein
  • Koche, wenn möglich, selbst
  • Iss einmal wöchentlich Leber, ideal ist Rinderleber
  • Zwei- bis dreimal wöchentlich Fisch und Meeresfrüchte sowie Algen
  • Bio-Eier enthalten alles, was ein Küken zum Wachstum braucht
  • Wildkräuter enthalten ein Vielfaches mehr Nährstoffe als grünes Gemüse (wobei auch das wichtig ist)
  • Achte darauf, dass jeden Tag etwas Grünes auf den Teller kommt
  • Begib dich in den warmen Monaten mindestens 30 Minuten täglich in die Sonne und ergänzt im Winter mit Vitamin D und K2
  • Ziehe dir selbst Sprossen und Keimlinge
  • Versuche dich an der Fermentation von Lebensmitteln
  • Meide Weizen, Zucker und Alkohol, um die Aufnahme von Nährstoffen in den Körper nicht zu gefährden
  • Kochen mit gesunden Fetten, nicht mit industriellen Speiseölen
  • Blähungen und Verdauungsprobleme? Überprüfe, ob du vielleicht ein Leaky Gut Syndrom haben könntest
  • Greife zu einem guten Multivitaminpräparat, um möglichst mit allen Nährstoffen versorgt zu sein

 Das sind doch schon eher Tipps, die du im Alltag umsetzen kannst, oder? Verinnerliche diese Tipps und du bist bereits auf dem besten Weg, deinen Körper mit allen wichtigen Mikronährstoffen zu versorgen.

Die Frage ist nun, ob Nahrungsergänzungsmittel Sinn ergeben:

 Welche Mikronährstoffe sind als Nahrungsergänzung sinnvoll?

 Ernährung oder Nahrungsergänzung – was ist besser? Diese Diskussion scheint nicht abflauen zu wollen.

 Meine Empfehlung an dich: die Ernährung sollte im Vordergrund stehen. Achte auf eine gesunde und unverarbeitete Ernährung und orientiere dich an den obigen Tipps.

 Wenn du dann bestimmte Nährstoffmängel bei dir feststellst (symptomatisch oder anhand einer routinemäßigen Blutuntersuchung), versuche zunächst, mit gezielten

 Änderungen in der Ernährung diese Nährstoffmängel auszugleichen.

 Wenn das nicht reicht, greife zu einer gezielten Nahrungsergänzung.

 Eine Empfehlung zur Prävention von Nährstoffmängeln habe ich dennoch:

 Das 360 Vital. Wenn ich dir ein Mikronährstoff-Präparat empfehlen kann, dann dieses. Ich durfte an der Entwicklung dieses tollen Präparates mitwirken und stehe 100-prozentig dahinter.

 Das 360 Vital enthält einige der wichtigsten Mikronährstoffe für deinen Körper und ist damit eine gute Grundabsicherung für deine Gesundheit. Als Teil der Prävention und Vorbeugung von Nährstoffmängeln hat es sich bereits tausendfach bewährt.

Es ist kein Muss, aber wenn ich hier ein Multivitaminpräparat empfehlen kann, um deinem Körper eine Grundabsicherung von Mikronährstoffen zu gewähren, dann ist es dieses.
>> Klicke jetzt hier und informiere dich weiter über das 360 Vital.

 Worauf ist beim Kauf von Mikronährstoffen zu achten?

Ob nun ein Multipräparat wie das 360 Vital oder eine gezielte Mikronährstoff-Ergänzung: es gibt einige Punkte, auf die du vor dem Kauf achten solltest.

Damit gehst du sicher, ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erwerben, das deine Gesundheit optimal unterstützt und nicht deinen Geldbeutel belastet:

  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Verzicht auf Zusatzstoffe, Farbstoffe und Konservierungsmittel
  • Transparenz
  • Vorweisen von Schadstoffanalysen
  • Guter Kundenservice
  • Wenn möglich Herstellung in Europa und kein Import aus China

Mit diesen wenigen, aber effektiven Tipps bist du auf der sicheren Seite. Und wenn du dir immer noch nicht sicher bist: das 360 Vital ist selten eine schlechte Entscheidung.

Mit Mikronährstoffen zu mehr Vitalität

Ohne Mikronährstoffe geht in deinem Körper gar nichts: keine Gesundheit, kein Wachstum, keine Regeneration.

Ohne Mikronährstoffe wäre unser Körper nur ein toter Stein, sie ermöglichen das Leben, wie wir es kennen und Vielfalt und sind für die Gesundheit unabdingbar.

Eine gesunde Ernährung mit ausreichend Kohlenhydraten und gesunden Fetten versorgt den Körper mit allem, was er benötigt – nicht nur Energie, sondern auch den nötigen Feinstoffen. Sollten dennoch Nährstoffmängel bei der festgestellt werden, kannst du mit gezielter Änderung in der Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel Abhilfe schaffen.

Um Nährstoffmängel vorzubeugen, empfehle ich dir neben einer gesunden Ernährung das 360 Vital.

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