Duournaling – Wie Du mit einem Journal richtig gute Erfolge erzielst

Lerne hier wie Du mit Journaling leistungsfähiger, gesünder und konzentrierter wirst.

 

Das Journaling ist die beste Möglichkeit den Erfolg oder Misserfolg deiner Biohacks zu verfolgen. Und stellt somit einen der wichtigsten Grundpfeiler dar, auf dem Weg das eigene Potenzial voll auszuschöpfen.

Der Artikel im Überblick:

  • Was ist Journaling?
  • Wie sieht so ein Journal aus?
  • Was musst Du bei einem Journal beachten.
  • Lasse niemals das Kommentarfeld aus!
  • Lade Dir noch heute Dein persönliches Journal herunter

Was ist Journaling?

Das Journal ist eine Aufzeichnung von Messdaten und einer subjektiven Beschreibung deines aktuellen Zustandes. Es ist selbst kein Biohack im eigentlichen Sinne, sondern ein Werkzeug. Das Journaling hilft Dir dabei alle anderen Biohacks effektiv umzusetzen und dabei die größtmöglichen Erfolge zu erzielen. Aus diesem Grunde habe ich es in die Liste der grundlegenden Biohacks mit aufgenommen, weil es UNVERZICHTBAR ist für deinen Erfolg auf dem Weg zu maximaler Potenzialentfaltung.

Wenn Du glaubst, dass Du ein Genie bist und Dir über Wochen oder Monate hinweg merken kannst, wann und was Du gegessen hast, welchen Sport du wann und wie lang betrieben hast, wenn Du Dir merken kannst was, wann und wieviel Du gegessen hast – dann brauchst Du wahrscheinlich kein Journal. Ich vermute jedoch, dass das für viele von Euch, wie auch für mich, nicht möglich ist. Und daher brauchen wir ein Journal.

Das Journal stellt also das wichtigste Werkzeug zur Leistungssteigerung und Analyse dar. Mittels des Journals kannst du deinen Schlaf, deine Ernährung, Deinen Stress, gemessene Werte und deine subjektive Verfassung miteinander in Beziehung bringen. Du fängst dann an die Verbindungen zu sehen und zu verstehen. Das ist die Grundlage des Biohacking.

Die meisten Menschen wissen nicht, dass z.B. eine eventuelle Müdigkeit am Morgen mit einem bestimmten Nahrungsmittel zu tun haben kann. Oder mit einem zu späten Abendessen, einem Zuviel an Training etc.

Du kannst den Zusammenhang der Dinge nur dann erkennen, wenn Du dich auf eine höhere Stufe stellst und von dort bewusst und mit Klarheit auf alle diese Parameter herabblickst und Sie überschauend miteinander in Beziehung bringst. Ansonsten hast du keine Chance.

Ich könnte hunderte Beispiele rein aus meiner persönlichen Umgebung bringen, wo die Menschen um mich herum ganz klar die Dinge die Ihnen widerfahren NICHT in Beziehung setzen zu eigenem Verhalten oder Vorangegangenem.

Wenn Du ein Journal führst, bekommst du einen tiefen Einblick in die Hintergründe von dem was geschieht. Du erhältst damit in erster Linie Macht über dein eigenes System. Du bist nicht mehr dem Schicksal ausgeliefert sondern kannst jetzt selber sehen, verstehen und verändern.

Der größte Teil der Macht liegt dabei im Wissen. Ein weiterer Teil der Macht ist das Werkzeug für eine gelungene Umsetzung selbst – das Journal.

Wie sieht so ein Journal aus?

Ich persönlich führe mein Journal als eine Excel Tabelle. Um Dir Arbeit zu ersparen habe ich diese Tabelle für Dich vorbereitet.

 

 

Dein Journal findest Du jetzt im Communitybereich

 

Ich persönlich sammle zu diesem Zeitpunkt in meinem Journal die folgenden Werte

  • Datum und Zeit
  • Gewicht
  • Körperfettanteil
  • HRV
  • Ruhepuls
  • Schlafstunden
  • Schlafzeiten
  • Subjektives Schlafempfinden
  • Nahrung
  • Kalorienaufnahme
  • Blutzuckerwert (fastend)
  • Atem Keton Körper
  • Angewandte Nahrungsergänzungsmittel / Medizin
  • Sportart und –dauer
  • Einschätzung der Aktivität im Laufe des Tages (wenig, mittel, viel)
  • Anhaltendes Sitzen (in Std.)
  • Kommentare zu Wohlbefinden
  • Metakommentare für übergreifende Ereignisse, wie zum Beispiel dem Beginn einer Fastenkur, einem Detoxprogramm oder einer bestimmten Behandlungsmethode

Ziel dieser Tabelle ist es, jeden Tag zur gleichen Uhrzeit möglichst viele dieser Werte zu erfassen und einzutragen, um sie nachher miteinander vergleichen und in Beziehung setzen zu können. Wie man genau diese Werte erhält, erwähne ich später noch in diesem und weiterführenden Artikeln.

Das Journal hat aber, über die Vergleichsmöglichkeiten hinaus noch einen anderen, vielleicht noch viel größeren Vorteil:

Das Journal bringt dich auf die Metaebene, die Du brauchst, um als Biohacker richtig gute Fortschritte zu erzielen.

Ich hatte mir selbst von dem Journal am ehesten versprochen durch das Aufschreiben gezielte Einblicke in den Erfolg meiner Bemühungen zu bekommen. Ich kann gleich vorwegnehmen, dass dieses Versprechen eingehalten wurde. Zu meiner großen Überraschung offenbarte sich aber noch ein anderer, viel größerer Nutzen des Journals.

Dadurch, dass ich mir in meiner Morgenroutine ein wenig Zeit nehme um in meinen Körper zu spüren, bestimmte Messungen durchzuführen und mein Journal zu führen, stehe ich in engem Kontakt mit den Ursachen und Wirkungen meines alltäglichen Lebens. Ich habe durch diese Momente der Selbstreflektion bereits unendlich viel gelernt und entdecke jeden Tag mehr.

Ich selbst konnte innerhalb von wenigen Monaten durch Nahrungsumstellung, besseres Schlafen, ein cleveres Sportprogramm und einiges mehr, meine Konzentration, meine Wachheit, meine Energie und mein Wohlbefinden, enorm steigern.

Ohne das Journal wäre das nicht möglich gewesen. Ich hätte sonst, da bin ich mir zu 100% sicher, aus der Augen verloren, was für mich funktioniert hat, warum es funktioniert hat und was nicht funktioniert hat.

Noch wichtiger als das Journal selbst, ist der Prozess an sich.

 

Was musst Du bei einem Journal beachten.

Wichtig ist, wenn es irgendwie möglich ist, das Journal immer zur gleichen Tageszeit zu führen. Das betrifft vor allem Messungen wie Körpergewicht, HRV, Ruhepuls, Keton Körper und Blutzucker.

Du kannst nicht an einem Tag die Werte um 8.00 Uhr morgens auf nüchternen Magen nehmen und am nächsten Tag nach dem Mittagessen. Du kannst so keine Vergleichbarkeit erzielen. Ich denke das ist klar.

Bestimmte Dinge müssen standardisiert werden. Zum Beispiel ermittle ich das Körpergewicht gleich am Morgen, nach dem ersten Toilettengang. Das ist ein Standard und nur das gilt für mich als Referenz. Es ist mir dabei egal, wieviel ich nach 2 Litern Wasser und einem üppigen Mittagsmahl wiege. Es geht darum Vergleichbarkeit zu maximieren. Ebenso müssen HRV, der Ruhepuls und der Blutzuckerwert, gleich nach dem Aufstehen gemessen werden. Das sind auch gleich die wichtigsten Werte die Du messen solltest. Einige andere können dann auch zu einem anderen Zeitpunkt nachgetragen werden. Ich selbst trage zum Beispiel immer erst am Morgen ein, was ich am Vortag gegessen habe.

Zur Gedankenstütze dient mir außerdem eine App (1) mit der ich meine Kalorien und Makronährstoffe tracke.

Du musst auch nicht jeden einzelnen Wert eintragen, den ich in dieser Tabelle für Dich vorbereitet habe. Aber – je mehr Werte du erfasst, desto bessere Fortschritte wirst Du machen.

Lasse niemals das Kommentarfeld aus!

Das Kommentarfeld ist das Wichtigste an deinem Journal.

Spüre in dich hinein wie du dich fühlst:

  • Wie fühlt sich Dein Kopf an? Hast Du Kopfschmerzen?
  • Hast du das Gefühl richtig ausgeschlafen zu sein? Bist Du müde?
  • Fühlt es sich in deinem Kopf eng oder weit an?
  • Wie sieht es mit deinem Verdauungssystem aus?
  • Fühlt es sich dort weit oder eng, leicht oder schwer an?
  • Wie fühlen sich deine Beine an. Voller Energie oder eher nicht?
  • Wie ist Deine Laune. Bist du grummelig oder willst Du die Welt umarmen?

Benutze diesen kostbaren Moment um in dir zu spüren, wie Du dich an diesem Morgen fühlst. Das ist dein wichtigster Wert. Alle anderen Werte dienen zu Unterstützung beim Finden von Ursachen und der Transparenz. Mittels der erfassten Werte stellst Du die Beziehung her zu deinem subjektiven Empfinden. Aber das Wahrnehmen und Erfassen des subjektiven Empfindens auf Tag zu Tag Basis, ist der entscheidende und wichtigste Faktor beim journaling. Daher ist das Kommentarfeld so ungemein wichtig. Das betrifft in ähnlicher Weise auch das Feld Schlafqualität. Hier kannst du am besten im Nachhinein verfolgen, wie sich deine Schlafqualität verbessert oder verschlechtert.

Es gibt natürlich auch technische Hilfsmittel, die Dir auch objektive Daten geben können über Werte Tief- und REM-Schlafphasen. Das sind enorm hilfreiche Werte um an der eigenen Schlafqualität zu feilen. Aber an erster Stelle steht auf jeden Fall das subjektive Empfinden und das „sich bewusst werden“ des subjektiven Empfindens.

Es ist kein Zufall wie Du Dich am Morgen und danach fühlst. Es hat mit Deinem Leben zu tun und zwar zu 100%. Dein Leben besteht eben aus den diesen wichtigsten Bereichen – dem Schlaf, dem Stressmanagement, der Ernährung und der Bewegung. Und diese Grundfaktoren bestimmen in großem Maße wie Du Dich fühlst. Ja, Sie bestimmen Deine Lebensqualität.

Fange noch heute an Dein Journal zu führen.

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